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23.12.2025 Vorbereitungen

Nach der Ankunft in Zan’Tasian trennte sich die Gruppe. Amina wurde gemeinsam mit Molaq und Vardal von ihrer Dienerschaft zum Herrschersitz begleitet, wĂ€hrend der Rest der Gruppe zu Fuß Richtung Markt aufbrach. Dort sahen sie sich um und hielten Ausschau nach einem Buchladen, bevor sie weiter ĂŒber die große BrĂŒcke in die Stadt zogen und am Tempel von Lys vorbeikamen.
Vor dem Tempel trafen sie ĂŒberraschend Liora wieder, die dort HilfsgĂŒter organisierte. In einem kurzen GesprĂ€ch erfuhr sie von Cruz’ Tod, vereinbarten aber, spĂ€ter ausfĂŒhrlicher zu reden und ihr noch mitzuteilen, wo sie ĂŒbernachten wĂŒrden. Selenia fragte bereits vorsichtig an, ob Liora helfen könne, einen gefallenen Celestial zu bekĂ€mpfen, ohne Details zu nennen.
Die Gruppe ging weiter zum großen Zentralplatz vor dem ehemaligen Tempel von Lik. WĂ€hrend Paeven ein Fenster einschlug und in den Tempel eindrang, erledigten die anderen Besorgungen. Selenia und Farron fanden den Buchladen von Magnus, Rayas Vater. Schweren Herzens berichtete Selenia ihm von Rayas Tod, ihrer RĂŒckkehr als WiedergĂ€ngerin und der endgĂŒltigen Verbrennung. Die Asche war in der Eisenbruchmine zurĂŒckgeblieben. Magnus bat darum, Rayas Schwester bei der Wache in Klein Cre zu informieren, falls sie vor ihm dort sein sollten, und kĂŒndigte an, selbst aufzubrechen, um die Asche zu bergen.
Parallel traf Paeven, nach einem kurzen heimlichen Vorgehen, den aktuellen Verwalter des Tempels von Lik und verabredete ein Treffen an der Friedhofskapelle, da der Tempel derzeit nicht genutzt wird. Kurz darauf kam Molaq mit einer Schmiedin und einem Söldner zum Zentralplatz, wo sich wieder alle trafen. Es stellte sich heraus, dass der Söldner eine Wache und die Schmiedin Amina in magischer Verkleidung war.
Amina erklĂ€rte der Gruppe, dass sie zum Tempel von Vite gehen sollten, unter anderem auf Anraten des Vizekönigs, was Selenia unterstĂŒtzte. Zudem wurde deutlich, dass Amina erheblichen Einfluss auf die laufenden Friedensverhandlungen hat und davon abhĂ€ngt, ob militĂ€rische UnterstĂŒtzung verfĂŒgbar wird. WĂ€hrend die Gruppe noch wartete und Paeven ebenfalls Rayas Vater aufsuchte, zogen sich Selenia und Farron kurz abseits zurĂŒck und unterhielten sich unter vier Augen.

12.12.2025 Über Umwege zu Zan’Tasian

Die Gruppe nutzte den Teleportationskreis, doch statt Zan’Tasian erreichten sie eine fremdartige, schwebende Insel. Amina spĂŒrte im Moment der Teleportation ein leichtes Abprallen. Schnell wurde klar, dass sie sich im Astralmeer der Astralebene befanden, wo Raum und Zeit anders fließen. Die Insel war bewohnt; sie trafen auf einen Ă€lteren Githzerai, zunĂ€chst ĂŒberrascht, dann neugierig. Nach GesprĂ€chen und einem Krug schlechten Weins bot er Hilfe an – Zan’Tasian verhindere aktuell Teleportationen, doch er kenne ein HintertĂŒrchen ĂŒber einen Umweg.
Die Gruppe stimmte zu und betrat erneut einen Kreis. Sie erschienen in einer wĂŒstenhaften Gegend vor einer fremdartigen Statue, die Paevens Interesse weckte. Lange blieb keine Zeit: Phasenspinnen, Riesengeier, WĂŒrgeschlangen, fliegende Schlangen und humanoide Monster griffen gleichzeitig an. Unter schwerem Druck kĂ€mpfte sich die Gruppe zum nĂ€chsten Portal und entkam im letzten Moment, als eine gigantische, lebende Felsenkreatur heranrĂŒckte.
Auf der anderen Seite wurden sie von Magnus Valo, Ratsmitglied im Namen Tryllekunstners, empfangen – sichtlich ĂŒberrascht. Amina gab sich als die verlorene Prinzessin zu erkennen; Valo berichtete vom Kriegsstand und der Teleportationsblockade gegen das Stormian Empire. Er fĂŒhrte sie in den Tempel Tryllekunstners im Herzen Zan’Tasians und informierte den Hof, insbesondere Lord Alan Blackwood, den Vizekönig.
Die Gruppe teilte sich: Amina ging mit Vardal zum Hof, um Bericht zu erstatten und UnterstĂŒtzung zu sammeln, wĂ€hrend der Rest sich auf den Weg zum alten Tempel von Lik machte.

01.12.2025 Entscheidungen

Mit den Notizen aus Molaqs Arbeitszimmer kehrte die Gruppe in die große Halle zurĂŒck und begann eine lange Besprechung, in der beide Seiten Fragen stellten und beantworteten. Dabei offenbarte Molaq schließlich, wer Amonael wirklich war: ein gefallener Celestial Vites, besessen von Wissen, Forschung und Fortschritt. Seine Experimente waren so extrem gewesen, dass selbst der neutrale Vite ihn verstieß und bestrafte. Amonaels Ziel sei es nun, durch den Erfolg seiner Forschung wieder Anerkennung zu gewinnen – und sein Plan sehe vor, die erste Ebene der Hölle unter seine Kontrolle zu bringen.
Nachdem klar wurde, dass die Pilzinfektion nur dauerhaft aufgehalten werden kann, wenn Amonael selbst der Kern entrissen wird, diskutierte die Gruppe ihre nĂ€chsten Schritte. Molaq erklĂ€rte, dass der Teleportationskreis sie zu den Sporendruiden fĂŒhren könne, wo Amonael in spĂ€testens acht Tagen eintreffen wĂŒrde – oder möglicherweise schon eingetroffen war. Er könnte den Kreis aber auch nach Zan’Tasian oder Cre umlenken. Auch brachte er die Möglichkeit ins Spiel, VerbĂŒndete zu suchen oder selbst einen Hinterhalt vorzubereiten.
Die Gruppe entschied sich nach kurzem Beratungsschweigen fĂŒr Zan’Tasian, nicht zuletzt wegen Marias Herkunft und der Aussicht auf UnterstĂŒtzung. Vor dem Aufbruch gönnten sie sich eine Rast, in der seltsamerweise keinerlei Vergeltungsschlag oder Reaktion Amonaels erfolgte, obwohl er den Tod des SouverĂ€ns und Ghruv’thuls lĂ€ngst bemerkt haben musste.
Paeven fand in der Ruine passende Kleidung fĂŒr Myra, wĂ€hrend Farron sich weiter um sie kĂŒmmerte. Selenia sprach unter vier Augen mit Molaq und erfuhr, dass Myra hier als wertlose Dienerin galt und ihr Superspreader-Zustand auf den SouverĂ€n, die Experimente auf eine Magierzirkels Vites zurĂŒckging, nicht auf Molaq selbst.
Nach der Rast packte die Gruppe ihre AusrĂŒstung. Maria bastelte noch hastig etwas zu Ende, ehe Molaq den vorbereiteten Teleportationskreis aktivierte und sie auf den Weg nach Zan’Tasian schickte. Die Jagd auf Amonael hatte begonnen.

30.11.2025 Das Ende von Ghrav’thul

Nach dem Sieg ĂŒber den WĂ€chter öffnete sich der Weg ins Innere. In den verschlungenen GĂ€ngen stieß die Gruppe erst auf eine humanoide Gestalt, dann auf einen myconideninfizierten BĂ€ren und den fast toten FĂŒrsten Ghrav’thul. Der Kampf erwischte sie unvorbereitet; Maria floh in einen Nebenraum und fand dort ein traumatisiertes MĂ€dchen sowie Teufelsleichen mit infizierten offenen Wunden, wĂ€hrend Farrons Death Wards den anderen das Leben retteten.
Kurz darauf traf die Gruppe auf Molaq, der erklĂ€rte, dass Selenia den verhĂŒllten MykonidensouverĂ€n bereits getötet hatte und Amonael nun unterwegs sein könnte.
Nach kurzer Vorbereitung starteten sie den zweiten Angriff. Maria brachte das Kind mitten im Gefecht zu Farron, damit es in Sicherheit war, bevor sie selbst in den Kampf stĂŒrmte. Ghrav’thul und der BĂ€r fielen, doch der FĂŒrst erhob sich durch die Infektion ein weiteres Mal. Erst nach einem langen, harten Kampf brachten sie ihn endgĂŒltig zu Fall.
Erst dann erkannte Selenia das MĂ€dchen als ihre seit Jahren verschollene Schwester. Jetzt entstellt und traumatisiert. Sie brach weinend zusammen.
Im Anschluss schickte Molaq sie in sein Arbeitszimmer, wo Anweisungen ĂŒber Amonaels PlĂ€ne, Aufenthaltsorte und die Bedeutung des SouverĂ€nen-Todes lagen. Die JagdgrĂŒnde waren gewonnen, doch die eigentliche Gefahr lag noch vor ihnen. Die Gruppe versammelte sich zur Beratung.

11.11.2025 Einlass ins Heiligtum

Helldall fĂŒhrte die Gruppe durch die dĂŒsteren JagdgrĂŒnde, wĂ€hrend sie hitzig diskutierten: Wer war der Druide, der hier warten sollte? Welche Informationen hatten die Mykoniden damals wirklich ĂŒbergeben? Und wem konnte man ĂŒberhaupt trauen? Schließlich legten sie eine Rast ein.
In dieser Nacht wurde Selenia von einem seltsamen „Traum“ heimgesucht: Eine friedvolle, fast himmlische Welt voller Licht, WasserfĂ€lle, eines klaren Sees und schwebender Steine und Fische. Dort erschien eine anmutige Gestalt in weißen GewĂ€ndern mit goldenen Verzierungen, langen weißen Haaren und einer Harfe. Als diese zu spielen begann, ĂŒberflutete Selenia ein GefĂŒhl vollkommener Harmonie – ehe sie am Morgen erwachte, ohne jemandem davon zu berichten.
Gemeinsam mit den anderen setzte sie den Weg zum Heiligtum fort. Vor dem Eingang erklĂ€rte Helldall, dass er nicht weiter helfen dĂŒrfe – sie mĂŒssten ihren Weg selbst erzwingen. In der Dunkelheit erspĂ€hte Selenia eine verdorrte Gestalt, die reglos wartete und beobachtete.
Als die Gruppe einen Altar untersuchte, auf dem eine Kreatur hockte, griff diese plötzlich an. Paeven erkannte noch gerade rechtzeitig Bindungssymbole auf dem Boden. Der Kampf erwies sich als tĂŒckisch: Jeder Schaden, den das Wesen erlitt, traf gleichzeitig auch Paeven – und durch die Sporenverbindung alle Infizierten.
Die Lösung war pragmatisch: Paeven wurde geheilt und geschĂŒtzt, wĂ€hrend Maria ihn mit Schilden stabilisierte. So konnte er den geteilten Schmerz ertragen, und die Gruppe bezwang die Kreatur trotz der gefĂ€hrlichen RĂŒckkopplung.

28.10.2025 Ein schwerer Abschied II

Nach einiger Zeit stießen sie auf eine riesige Wand aus schwarzem Nebel, reine magische Finsternis. Niemand wusste, was sie war oder was dahinter lag. Anstatt hinein zu segeln, entschieden sie sich fĂŒr einen weiten Umweg – sechs zusĂ€tzliche Stunden auf dem Wasser.
Kurz vor der Insel der JagdgrĂŒnde bemerkte Paeven einen Raben, der ĂŒber dem Boot kreiste. Maria diskutierte laut, ob ein Rabe ein Bote ist und was er bezwecken soll, und fĂŒr wen. Farron reagierte und schleuderte einen Feuerbolzen, verfehlte aber. Selenia zog wortlos ihren Bogen, schoss und holte den Vogel vom Himmel. Auf Deck entdeckten sie, dass der Rabe keine Augen hatte. Kein echtes Tier.
Dennoch fuhren sie weiter und erreichten schließlich in völliger Dunkelheit die Insel. Sie wurden sofort von weiteren dieser Raben empfangen. WĂ€hrend sie sich noch berieten, ob sie abwarten oder zurĂŒckrudern sollten, erschien Helldall – genau wie Vardal angekĂŒndigt hatte.
Helldall stellte sich als infernaler Hafenmeister der JagdgrĂŒnde vor, ein Offizier von Ghruv’thul, dem FĂŒrsten dieses Gebietes. Er griff nicht an. Stattdessen sprach er in Infernalisch mit der Gruppe, wobei Vardal fĂŒr sie ĂŒbersetzte.
Er erklĂ€rte, dass Ghruv’thul „nicht mehr er selbst“ sei. Eine fremde Kreatur mit schwarzen FlĂŒgeln sei erschienen, habe Ghruv’thul besiegt, wiedererweckt – aber verĂ€ndert – und dann einen Druiden namens Molaq als Verwalter eingesetzt. Seitdem werde alles gelenkt, kontrolliert. Und: Im Inneren Heiligtum der JagdgrĂŒnde halte sich nun auch ein MykonidensouverĂ€n auf, genau das Ziel der Gruppe.
Helldall bot an, sie dorthin zu fĂŒhren. Mehr könne er nicht tun, sagte er, denn sein Vertrag verbiete ihm offen zu handeln oder Ghruv’thuls letzten Befehl zu brechen. Sie diskutierten: Reicht es, den MykonidensouverĂ€n zu töten, um die Ausbreitung des Pilzes zu stoppen – oder mĂŒssen sie auch den geflĂŒgelten Eindringling stellen, der die FĂ€den zieht?
So brach die Gruppe mit Helldall auf.

28.10.2025 Ein schwerer Abschied I

Die Gruppe stand noch ganz unter Schock von Cruz’ Tod. Körperlich waren sie am Ende, seelisch genauso. Farron kĂŒmmerte sich um die schlimmsten Wunden, heilte so gut er konnte und hielt sie ĂŒberhaupt erst kampffĂ€hig. Selenia durchsuchte Cruz’ Rucksack – voller Kleinkram, VorrĂ€te, Erinnerungen – und fand darin einen vorbereiteten Brief, den er nie ĂŒbergeben hatte. Den Inhalt teilte sie nur Farron mit, sonst niemandem. Danach fiel sie in eine harte Trauer, in der Paeven und Farron versuchten, bei ihr zu bleiben und sie durchzuhalten zu lassen. Maria hingegen nahm Cruz’ Tod deutlich nĂŒchterner hin und schlief schnell ein, erschöpft auf dem schwarzen Schiff, treibend auf dem Seelensee.
Farron und Selenia sprachen leise ĂŒber ihre Vergangenheit: Sie erzĂ€hlte ihm von ihrer verschwundenen Schwester, seit 16 Jahren vermisst. Farron erzĂ€hlte von einem Magierzirkel des Gottes Vite, der einst Sklaven von Piraten aufkaufte, bis seine alte Gruppe den Zirkel zerschlug. Viele dieser Magier seien geflohen, spurlos.
Doch die Reise konnte nicht warten. WĂ€hrend sie ruhten, erklĂ€rte Vardal Paeven die Natur der Seelen – wie die Essenz Verstorbener im Seelensee gebunden ist, wie sie sich verdichtet, verwandelt, zurĂŒckbeißt. Die beiden fachsimpelten, bis die anderen langsam wieder zu sich kamen. Die Pilzinfektion schritt weiter fort, bei Paeven sogar sichtbar schlimmer geworden ĂŒber Nacht. Also ruderten sie weiter ĂŒber den Seelensee, durch die stickige, giftige Luft von Nazarr.

23.10.2025 Überfall der Sahuagin

Die Gruppe zog weiter nach SĂŒden und erreichte nach einem Tag eine gewaltige Klippe, unter der sich eine zĂ€he, schwarze FlĂŒssigkeit erstreckte – trĂ€ge, aber unheimlich lebendig. Vardal erklĂ€rte, dies sei der Seelensee, die verdichtete Essenz verlorener Seelen, die nach allem greifen, was sich ihr nĂ€hert. Nur ein Segen könne den Übergang ermöglichen – doch wie, wusste selbst er nicht.
Nach einer weiteren Tagesreise, begleitet von Diskussionen ĂŒber Paevens Handlungen und das Shadowfell – die Selenia klar verstand, Maria jedoch in Zorn versetzte – stießen sie auf einen Lavastrom, der in den Seelensee mĂŒndete. Beim Überqueren rutschte Paeven ab und erlitt schwere Verbrennungen am Fuß. Schließlich erreichten sie einen natĂŒrlichen Pier aus erkalteter Lava.
Dort wartete, wie von den Paladinen angekĂŒndigt, ein Schiff aus pechschwarzem Holz – unversehrt auf den finsteren Wassern der Seelen treibend. Unter Selenias FĂŒhrung ruderte die erschöpfte Gruppe hinaus, doch kaum eine halbe Stunde spĂ€ter wurden sie angegriffen: Sahuagin, teuflische Wasserwesen, ritten auf höllischen Haien heran.
Ihr AnfĂŒhrer, ein Sahuagin-Baron, riss Cruz vom Boot, wĂ€hrend die ĂŒbrigen Sahuagin-Krieger und -Priester das Deck ĂŒberrannten. Nach einem erbitterten Kampf kehrte der Baron zurĂŒck – mit Cruz’ Rucksack in der Hand. Ohne ein Wort warf er den halb zerfetzten Körper des Freundes in den Seelensee.
Schock und Wut lĂ€hmten die Gruppe, doch in einem letzten AufbĂ€umen gelang es ihnen, auch den Baron zu töten. Selenia jedoch verlor jegliche Fassung – in einem Anfall aus Schmerz und Raserei stach sie immer wieder auf den Leichnam des Barons ein, bis nichts mehr von ihm ĂŒbrig war als ein formloser, blutiger, durchlöcherter Kadaver.

21.09.2025 Die Portalsteine

Die Gruppe sammelte sich nach dem Schock der Teleportation und des plötzlichen Angriffs. Das Adrenalin half, doch vor allem Paeven verfiel bald erneut dem Wahnsinn – gefesselt sah er die tote Raya, die nur in seinen Augen existierte. Cruz, ĂŒberzeugt, Paeven hĂ€tte ihm den Finger gestohlen, schlug ihm eine rein.

Um Schlimmeres zu verhindern, vergruben sie rasch den Eissplitter und setzten den Portalstein ein. Farron erklĂ€rte, dass Mel ihn in der Nutzung unterwiesen hatte, doch die JagdgrĂŒnde blieben unerreichbar, sodass der Weg nach SĂŒden zu Fuß fortgesetzt wurde. Paeven, noch geknebelt, stabilisierte sich langsam, wenn auch die Narben seines Wahnsinns bleiben könnten.

Ein Wesen aus Gift und SĂ€ure griff sie an – fĂŒr viele tödlich, fĂŒr sie jedoch nur ein kurzer Kampf. Erschöpft fanden sie Schutz in einem alten Baum auf Ästen und in selbstgebastelten HĂ€ngematten, wĂ€hrend die giftige Luft weiter ihre Lungen quĂ€lte. Am Morgen erwachten sie in Nazarr mit neuer Kraft, so stark wie zuletzt in Mittelhain.

14.09.2025 Paeven dreht durch

Nachdem Paeven und Cruz sich etwas beruhigt hatten, setzte die Gruppe ihren Weg durch die Stille fort. Doch die Halluzinationen kehrten zurĂŒck, diesmal stĂ€rker – besonders Paeven verfiel in Panik, floh vor Schatten und musste von Maria mit MĂŒhe aufgehalten werden. In seiner Verwirrung erstarrte er schließlich reglos, wĂ€hrend Cruz’ Wahnsinn ebenfalls zunahm. Er entdeckte Paevens abgeschnittenen Finger im Rucksack und bandagierte ihn an seiner eigenen Hand.
Nachdem sie Paevens Eisklotz vergraben hatten, setzten sie erschöpft ihren Marsch fort. Ein einsamer Steinobelisk in der KieswĂŒste war das erste Konstrukt, das sie seit einem Tag gesehen hatten. Bevor sie weiterziehen konnten, wirkte Farron Magie – und riss die Gruppe fort aus der Stille.
Sie fanden sich an einem neuen Ort wieder: stickige, giftige Luft, aber endlich wieder GerĂ€usche. Doch kaum angekommen, stĂŒrzten sich vier halbdrachenteuflische Wesen auf sie. WĂ€hrend Paeven langsam wieder zu sich kam, kĂ€mpften die anderen ums Überleben. Cruz und Selenia erledigten die meisten Feinde, wobei Selenia kurzzeitig fiel und von Farron geheilt werden musste.
Die Kreaturen wurden besiegt – doch die Fragen bleiben: Wo sind sie? Warum sind sie hier? Und was genau hat Farron getan?

19.08.2025 Der stille Wahnsinn

Die Gruppe musste nicht lange warten, bis Paeven von einem Bone Devil gebracht wurde, gezeichnet von der Reise, doch weniger geschwÀcht als die anderen. An seiner Seite befand sich Vardal, der sprechende Kopf aus dem Eiskerker.

Paeven erklĂ€rte, dass Vardal ein Ewiger sei – ein unsterbliches Wesen, bestimmt, eines Tages zum Gott aufzusteigen. Noch besitze er keine Macht, er solle beobachten und lernen. Diese Offenbarung, zusammen mit Paevens Vertrag mit dem GletscherfĂŒrsten Avaron, sorgte fĂŒr Streit: Farron und Maria misstrauten infernalen Abmachungen zutiefst, wĂ€hrend Selenia Paeven fĂŒr die Rettung Vardals lobte.

Vardal bewies schnell seinen Nutzen, als er warnte, dass die Höllenhunde den Angriff bereits melden wĂŒrden und dass selbst die meisten Teufel die „Stille“ nicht lange ertragen – Wahnsinn sei dort unausweichlich. So entschloss sich die Gruppe, die Reise fortzusetzen.

In der lautlosen Finsternis hielten sie sich anfangs noch, doch bald begannen die Halluzinationen: Schatten, Stimmen, Trugbilder. Erschöpft legten sie sich schließlich schlafen. Am Morgen verloren Cruz und Paeven die Nerven, warfen Steine und schossen in die Dunkelheit – Paeven traf sogar Maria am Kopf, bevor sie beruhigt werden konnten. Nur Farron blieb dauerhaft unruhig: ohne die Sporenkommunikation, die den Rest bei Verstand hielt, war er allein mit der Stille.

06.08.2025 Frostige Reise

GefĂŒhrt von den beiden Paladinen wanderte die Gruppe durch endlose Eistunnel, an deren WĂ€nden eingefrorene Lemuren und Teufelchen wie stumme Mahnmale lagen. In der eisigen Festung passierten sie mehrere lebende Teufel, bis sie einen warmen Saal erreichten, in dem sich viele kleinere Höllenkreaturen drĂ€ngten – dominiert von einem etwa drei Schritt großen Teufel mit weißer Haut, sichtbaren Knochen, spitzem Antlitz und gewaltigen FlĂŒgeln. Er sprach auf Infernalisch; die Paladine ĂŒbersetzten: Er bringt sie bis zur Grenze, keinen Meter weiter. Paeven folge spĂ€ter.

Mit Klauen an HĂ€nden und FĂŒĂŸen packte er die Gruppe und stieg durch eine Lukendecke in den Schneesturm. Der Flug dauerte Stunden, -30° und Wind raubten ihnen Kraft und Bewusstsein. An der Grenze zwischen EiswĂŒste und der Stille brachen sie nahezu zusammen und legten eine Rast ein. Ein kurzer Test: Jenseits der Grenze herrschte vollkommene Lautlosigkeit – keine Stimme, kein GerĂ€usch. Trotz nur teilweiser Erholung fielen zwei Höllenhunde ĂŒber sie her; nach hartem Kampf siegte die erschöpfte Gruppe, der Ursprung der Bestien blieb unklar. Nun beraten sie, ob sie auf Paeven warten oder ohne ihn vorgehen.

03.08.2025 Gefangen im Eis

Unter Schneesturm und Hagel schleppte sich die erschöpfte Gruppe weiter durch die EiswĂŒste von Nazarr, dem fernen Schein der brennenden Berge entgegen. Ein Ice Devil mit Mephit stellte sich ihnen in den Weg und fiel – doch unmittelbar danach brach eine ganze Rotte von Teufeln ĂŒber sie herein, angefĂŒhrt vom GletscherfĂŒrsten selbst. Ein einziger Befehl, gefrorenes Schweigen – und die Helden erstarrten in Eis.

Sie erwachten in einem aus purem Eis geformten Kerker, seltsam wĂ€rmer als die lebensfeindliche WĂŒste. In der eigenen Zelle sprach ein einzelner Kopf: Vardal. Wissbegierig, vorsichtig, undurchsichtig. Er behauptete, seit ĂŒber hundert Jahren eingesperrt zu sein und nur zur „Zwangsberatung“ des FĂŒrsten hervorgeholt zu werden.

Dann erschienen drei Paladine von Lik – Antwort auf Paevens Gebete. Sie handelten die Freilassung aus, Preis unbekannt. Nach einem Eid, Nazarr und dem GletscherfĂŒrsten keinen Schaden zuzufĂŒgen, durften alle gehen. Im letzten Moment verlangte Paeven noch Vardals Freigabe, er „gehöre zur Gruppe“; einer der Paladine fĂŒhrten den Paeven vor den GletscherfĂŒrsten – zu weiteren Verhandlungen.

10.07.2025 Ein alter Bekannter

Nach dem erbitterten Kampf gegen den Ice Devil musste sich die Gruppe in der unwirtlichen EiswĂŒste von Nazaar sammeln – sowohl körperlich als auch geistig. Die Temperaturen von bis zu minus 30 Grad setzten ihnen zu. Besonders Cruz litt unter der KĂ€lte und zog sich erste Frostbisse zu.

Selenia versuchte mit kleinen Zaubern wie Prestidigitation die Winterkleidung der Gruppe zu erwĂ€rmen, doch der eisige Wind blieb erbarmungslos. Stundenlang wanderten sie durch dunkle, schneebedeckte Berglandschaften, einzig geleitet vom fernen GlĂŒhen der brennenden Berge.

Als Cruz kaum noch weiterkonnte, errichtete die Gruppe ein Lager in der KĂ€lte. Die Nacht blieb ruhig – doch beim Morgengrauen griff ein Schwarm Ice Mephits an. Die Gruppe verteidigte sich erfolgreich, doch kaum war der Kampf beendet, erschien erneut ein Ice Devil.

Er schritt durch Paevens Feuerwand – bereits tot. Getötet von Alucard Ashcrown, einem alten Bekannten aus der Taverne von einst, ebenfalls infiziert vom Pilz. Alucard offenbarte, dass er ein höherer Vampir sei. Besonders Paeven begegnete ihm mit tiefem Misstrauen.

Dennoch beschloss man, Alucard vorerst mitreisen zu lassen. Doch Vertrauen liegt nicht in der eisigen Luft – zu viele Fragen sind noch offen.

11.06.2025 Wilkommen in Nazarr

Die Gruppe erledigte weitere EinkĂ€ufe, traf sich im Anwesen der Renalds und kehrte anschließend in die Taverne ein, ehe es ein drittes Mal auf den Markt ging – das Ziel: HeiltrĂ€nke fĂŒr alle.

Farron offenbarte, dass er einen eigenen Deal mit Mel hat, weshalb er die Gruppe weiterhin begleitet. Die letzte Nacht verbrachten sie in einer Sammelunterkunft, wo ein junger Abenteurer Maria erkannte und unbeholfen versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Am nÀchsten Morgen teleportierte Mel die Gruppe in eine abgelegene Höhle, wo das versiegelte Grab eines Planetars lag. Nach einer kurzen ErklÀrung öffnete er das Tor zur zweiten Höllenebene: Nazarr.

Die eisige KĂ€lte empfing sie sofort. Doch sie waren nicht unbemerkt geblieben – ein Ice Devil fand sie, und der Kampf begann. Cruz stand im Zentrum, sein brennender Dolch zeigte Wirkung, doch er wurde schwer verletzt. UnterstĂŒtzt von Paeven und Farrons Magie, Silvery Barbs und schĂŒtzenden Wards, gelang es der Gruppe, das Höllenwesen zu bezwingen.

Willkommen in Nazarr.

01.06.2025 Erkenntnise und Entscheidungen

Zindar öffnete einen Durchgang im Baumhain und reiste mit Paeven und Selenia nach Steintod. WĂ€hrend Paeven am Rand wartete, zeigte Zindar Selenia die Stadt von einer hohen Klippe aus und flog allein ĂŒber das Meer. MĂŒde von der Reise ruhte sie sich aus, wodurch die beiden eine Zwangspause einlegen mussten.

Im Hain beriet der Rest der Gruppe ĂŒber das weitere Vorgehen. Maria spĂŒrte etwas Himmlisches, Farron etwas Infernalisches. Nach langen Diskussionen einigte man sich darauf, Mel zur Rede zu stellen und das Schicksal von Zindar davon abhĂ€ngig zu machen.

Nach Zindars RĂŒckkehr spielte sie noch mit der Gruppe, wĂ€hrend andere weiterplanten. Um Mitternacht aktivierte sich Marias mechanischer Rabe und offenbarte ein Lied, ein Katapult und einen bedeutenden Brief.

ZurĂŒck im Anwesen wurde Mel zur Rede gestellt. Er erklĂ€rte, er bilde das MĂ€dchen im Auftrag aus, lasse ihr aber freie Wahl. Selenia forderte ein Vier-Augen-GesprĂ€ch, sprach die himmlischen und infernalen EinflĂŒsse an und wurde von Mel mit einer bedrohlichen Warnung konfrontiert, sollte sie das Erfahrene preisgeben.

Trotz allem ĂŒberzeugte Selenia die Gruppe, dass dem Kind bei Mel kein Unheil drohe. Man stimmte zu: Zindar geht mit Mel, im Gegenzug bringt er die Gruppe zur Öffnung nach Nazarr. Danach handelten sie noch mit magischen GegenstĂ€nden und erledigten letzte Besorgungen in der Stadt.

30.05.2025 Das MĂ€dchen-Monster

Nach einem einfachen Mittagessen erschĂŒtterte ein gewaltiger Erdstoß die Taverne. Die Gruppe suchte Antworten im Anwesen der Renalds und traf auf Vogt Sigil, den bekannten Strategen aus dem Nördlichen RĂŒckzug. Er erklĂ€rte, dass es sich um den Test einer neuen alchemistischen Mine handelte, die zur Belagerungsabwehr dienen soll.

Maria versuchte, sich einzubringen, wurde von Sigil jedoch höflich, aber bestimmt, als fachlich unqualifiziert zurĂŒckgewiesen. Ein Tiefling, der das GesprĂ€ch mitverfolgte, stellte sich als Mel vor, der gesuchte HĂ€ndler fĂŒr magische GegenstĂ€nde.

Nach kurzer Verhandlung bot er ein Portal zur zweiten Höllenebene im Austausch gegen die RĂŒckfĂŒhrung eines Kindes mit gefĂ€hrlicher Magie. Liora kĂŒndigte an, sich von der Gruppe zu trennen, um als Klerikerin an der Front zu helfen. Farron entschloss sich, zu bleiben.

Mel wirkte einen Zauber der höchsten Stufe, um ein Portal zu öffnen – ein magischer Akt, der nur wenigen auf Almega möglich ist. Die Gruppe schritt hindurch, fast gleichgĂŒltig gegenĂŒber der GrĂ¶ĂŸe dieser Magie. Auf der anderen Seite erwartete sie eine lichtdurchflutete Höhle mit Fluss und BĂ€umen. Dort griff sie eine unheimliche Baum-SchĂ€del-Gestalt an, unterstĂŒtzt durch beschworene Tiere. Der Kampf war zĂ€h, doch Cruz drĂ€ngte die Kreatur zurĂŒck und besiegte sie, vermeintlich nicht tödlich.

Bereits wÀhrend des Gefechts wurde das Kind gefunden. Es wirkt nicht feindlich, doch seine KrÀfte sind unheimlich. Knochen wuchsen nach bei Maria und sie wÀre beinahe versteinert. Nun versucht die Gruppe vorsichtig, das Vertrauen des MÀdchens zu gewinnen.

23.05.2025 Ankunft in Mittelhain

Die Gruppe frĂŒhstĂŒckte noch an Bord des Schiffs, bevor sie etwas außerhalb von Mittelhain anlegte. Nach dem Abschied von Vonastia, der Maria einen mechanischen Raben schenkte, ĂŒbergaben sie ihren Gefangenen der Stadtwache. Diese verwies sie an das Anwesen der Renalds fĂŒr ihren Bericht.

Die Gruppe trennte sich. Farron, Maria und Liora gingen ins Anwesen und trafen dort auf Xanon Xyadaxos, der Maria als Amina erkannte und einließ. Der Angriff auf dem Seeweg wurde abgewehrt, doch Fischerruh fiel und ist nun besetzt. Amina erhielt den Auftrag, eine Heilung gegen den Pilz zu suchen und ihre Erkenntnisse zu dokumentieren. Farron traf Adan, ein Mitglied seiner alten Gruppe, und ĂŒberbrachte ihm Joels Todesnachricht. Anri zog sich daraufhin zurĂŒck. Adan wollte ein MĂ€dchen zu ihrer Mutter nach Fischerruh bringen – ein Weg direkt an die Front. Liora bat Xanon, ein Artefakt nach Sonnensteig zu bringen, was er akzeptierte, und entschloss sich, als Klerikerin an der Front zu helfen – vorerst nur Maria eingeweiht.

Selenia und Cruz verkauften auf dem Markt AusrĂŒstung; ein besonderes Detail: Cruz schenkte ihr einige Kartoffeln – ein unerwartet bedeutungsvoller Moment. Paeven suchte Mel, erfuhr jedoch, dass dieser in Klein Cre ansĂ€ssig ist, aktuell aber im Regierungsviertel ausrĂŒstet. In einem Friedhof im Nordwesten traf er auf eine Lik-Priesterin, die ihm beim Gebet half. Meruem offenbarte sich ihm dort, sprach von Rayas Verlust und warnte vor einem dunklen Begleiter – nĂŒtzlich, doch von einem Schleier umgeben.

10.04.2025 Neuigkeiten aus der Welt

Die Gruppe rettete den bewusstlosen Mann vom Fluss und versorgte ihn – doch blieb er ohne Erwachen. In seiner Kleidung fand sich ein Zettel mit Propaganda fĂŒr Skaper, den Schöpfer.

In der Ferne zeigten Rauch und Blitze, dass etwas Großes im Gange war. Kurz darauf wurden sie von einer WaldlĂ€uferin angehalten – Anri, einst Teil von Farrons alter Abenteurergruppe. Sie brachte erschĂŒtternde Nachrichten: Das Stormian Empire hat vor zwei Tagen eine Offensive gestartet. KĂ€mpfe toben vor Cre, Zan’Tasian und entlang der RabenkĂŒste.

Spezialkommandos sollen bereits vorher das Hinterland infiltriert und dort Monster entfesselt haben, um die KrĂ€fte der Abenteurer zu binden. Farrons Gruppe unterstĂŒtzte den Widerstand – ihr AnfĂŒhrer Joel fiel, was Anri kaum fassen kann.

Vonastia, alarmiert vom Kriegsbeginn, ordnete an, ohne weitere Pause nach Mittelhain durchzusegeln. Dort soll auch das letzte Mitglied von Farrons Gruppe warten.

Der gerettete Propagandist wurde befragt, doch zeigte sich unkooperativ – und schwieg beharrlich.

30.03.2025 Auf zu neuen Ufern

Die Gruppe verließ erschöpft die Mine und sammelte ihre Gedanken. Sie holten ihre Belohnung beim Aufseher ab, doch erfuhren dabei, dass seit Tagen keine HĂ€ndler oder Reisende mehr eingetroffen sind. Marias gebrochener Fuß wurde versorgt, ihre Bestellungen beim Schmied abgeholt, und ein Esel wurde fĂŒr die Weiterreise besorgt.

Gemeinsam mit Farron, der seine verschwundene Gruppe in Mittelhain vermutet, brachen sie zum Fluss auf, um ein Schiff zu finden. Dort trafen sie auf Herrn Vonastia und seine Wachen, die mit der Tieflingszauberin Nymph am Lagerfeuer saßen. Nymph, die den Wind kontrollieren kann, bot ihnen an, sie auf ihrem Schiff nach Mittelhain mitzunehmen. WĂ€hrend der Fahrt entdeckten sie eine erhĂ€ngte Leiche mit dem Symbol von Skaper im RĂŒcken eingeritzt und retteten einen ertrinkenden Mann aus dem Fluss, welcher nun bewusstlos ist.

21.03.2025 Der Kampf und die Offenbarung

Der Kampf gegen den riesigen, nekrotischen TausendfĂŒĂŸler war erbittert – ein mĂ€chtiger Gegner, der Cruz und Maria an ihre Grenzen trieb.

Nach einer Flut aus Zaubern und Schwerthieben wurde Maria verschluckt, drohte in der MagensĂ€ure zu vergehen. Paeven landete den finalen Schlag, doch erst Cruz’ gewaltiger Hieb spaltete das Exoskelett und ermöglichte ihre Rettung.

Zwar wurde Maria aus dem Inneren befreit, doch sie verlor mehrfach das Bewusstsein, ihr Fuß war gebrochen – und ihre Seele schwer gezeichnet.

Farron lernte die Gruppe besser kennen: Das Geheimnis der Pilzinfektion, Marias wahre Herkunft und Cruz’ Werwolfform wurden offenbart.

Liora versuchte, Selenia zu ermutigen, mit Cruz ĂŒber ihre GefĂŒhle zu sprechen – doch das GesprĂ€ch verlief schwieriger als erhofft.

09.03.2025 Der Schrecken der Mine

Die Gruppe verweilte in der Taverne, noch immer gezeichnet von Rayas Tod. Farron wurde besser kennengelernt – und schließlich ĂŒberzeugt, sich ihnen im Kampf gegen das Unheil in der Mine anzuschließen.

In der Nacht untersuchten sie ihre magischen GegenstĂ€nde, suchten Halt, Kraft und Klarheit. Ein durchreisender Adliger erkannte Maria, doch es blieb bei einem flĂŒchtigen Moment.

Am Morgen entschieden sie sich: zurĂŒck in die Mine. Am Ort des Grauens trafen sie auf das Ziel ihres Auftrags – eine riesige, nekrotische TausendfĂŒĂŸler-Kreatur, deren Anblick allein schon Grauen weckte und die einen schweren Kampf versprach.

28.02.2025 Ein neuer Freund?

Nach Wochen in der Dunkelheit traten sie aus der Mine – doch statt Erleichterung brachte die Sonne Schmerz. Die Infektion hatte ihren Körper verĂ€ndert, das Licht brannte in ihren Augen, ihre Haut reagierte fiebrig.

Am Treffpunkt erwartete sie der Minenleiter, ein Mann ohne MitgefĂŒhl. Der Tod der vorherigen Abenteurergruppe war ihm egal – das Monster musste sterben. Seine Drohungen waren subtil, aber unmissverstĂ€ndlich. 1500 Gold bot er ihnen fĂŒr den Auftrag, doch es war klar, dass Ablehnung keine Option war.

Erschöpft entschied die Gruppe, erst am nĂ€chsten Tag zurĂŒckzukehren und suchte die Taverne D&D (Drunken Dragon) auf. Dort trafen sie auf Farron, der auf seine Kameraden wartete – eine Gruppe, die nie zurĂŒckkehrte. Nun stand er vor einer Wahl: sich anschließen oder weiter hoffen, dass seine GefĂ€hrten doch noch kommen.

07.02.2025 Rayas „Wiederkehr“

Die Gruppe durchsuchte die Leichen, fand AusrĂŒstung und Briefe voller Zweifel an ihrer Mission. Rayas lebloser Körper wurde in eine Lore gelegt und Richtung Ausgang geschoben.

Nach Stunden trafen sie auf Dvalin, den Minenaufseher. Schockiert ĂŒber den Tod seiner Abenteurer, forderte er, dass sie die Mine sĂ€uberten. Nach zĂ€hen Verhandlungen ließ er zu, dass Rayas Körper zuerst zur OberflĂ€che gebracht wurde – ein letzter Tagesmarsch lag vor ihnen.

Erschöpft machten sie Rast. Doch in der Stille der Nacht erhob sich Raya – ihr Körper von Pilzen durchzogen, eine leere HĂŒlle ohne Seele. Sie griff an.

Ein kurzer, doch bitterer Kampf folgte. Als ihr entstellter Körper erneut zu Boden sank, blieb der Gruppe nur eine erschĂŒtternde Erkenntnis: Der Tod eines Infizierten war nicht das Ende – nur der Anfang eines neuen Grauens.

31.01.2025 Das Ende von Raya

Die Reise durch die Minen von Tiefenschlund war eine endlose Stille, nur unterbrochen von einer unheimlichen Vibration in der Nacht. Dann der erste Schock: ein toter Zwerg, der Unterleib fehlte – ein Vorbote des Grauens.

Plötzlich SchĂŒsse. Vier Angreifer, Chaos. Cruz stĂŒrmte vor, die Gruppe wurde auseinandergerissen. Liora heilte unermĂŒdlich, doch der Kampf forderte seinen Tribut. Raya, Streiterin von Lik, wurde getrennt. Alle kĂ€mpften ums Überleben – doch als das Messer ihren Hals durchtrennte, war niemand da, um sie zu retten.

Als sie ihre leblose Gestalt fanden, brach die Stille. Schmerz, TrĂ€nen. Raya war fort, und mit ihr ein StĂŒck Hoffnung, das im Dunkel der Mine verblasste.

03.01.2025 Reise zum Ausgang

Die Reise durch das Underdark fĂŒhrte die Gruppe durch endlose Finsternis, nur erhellt von schimmernden Pilzen und Erzadern. Nach Tagen in dieser unerbittlichen Tiefe wurden sie nachts von einem Otyugh ĂŒberfallen. Im erbitterten Kampf triumphierten sie, doch die Anstrengung zehrte an ihren KrĂ€ften.

Ein mysteriöser Zwerg, scheinbar freundlich, fĂŒhrte sie zur Festung Tiefenschild, wo sie von leuchtenden Pilzen und steinernen Mauern empfangen wurden. Der strenge Kommandeur prĂŒfte ihre Absichten, bevor er ihnen erlaubte, die Minen zu betreten – ihr Pfad zur OberflĂ€che.

Nun schreitet die Gruppe durch die staubigen Tunnel, die Hoffnung auf das Licht der Oberwelt als ihr einziger Kompass, wÀhrend die Schatten des Underdark sie noch immer umgeben.

20.12.2024 Die Flucht aus Abgrundblick

Die Gruppe teilte sich auf: Einige genossen das Marktleben, wĂ€hrend andere beteten, um Antworten von Meruem oder Lik zu erhalten. Raya wurde von einer Vision zu einer verborgenen TĂŒr gefĂŒhrt, der sie mit Paeven folgte. Sie brachen in einen abgesperrten Raum ein, wo sie auf eine sprechende Katze trafen. Nach Rayas Bekenntnis, eine AnhĂ€ngerin Liks zu sein, drohte die Katze und verschwand. Kurz darauf erhob sich eine Mumie aus einem Steinsarg und griff an. Gemeinsam besiegten Raya und Paeven das UngetĂŒm, doch die Gefahr wuchs.

Raya warnte Maria und Liora, wĂ€hrend die untote Stadtwache mobilisierte. Maria alarmierte Selenia und Cruz, und die Gruppe begann ihre Flucht. Inmitten des Chaos erschien ein helles Licht, das die Aufmerksamkeit der Verfolger auf sich zog und der Gruppe die Flucht aus der Stadt ermöglichte. ErschĂŒttert und voller Fragen setzten sie ihren Weg fort.