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07.02.2026 Flucht aus Zan’Tasian

Die Gruppe erwachte in der Taverne, wo Farron feststellte, dass sich nun auch bei ihm die Infektion ausbreitete. Er suchte Molaq auf, der wie zuvor bei den anderen die Ausbreitung verlangsamen konnte. Beim Frühstück auf Aminas Kosten, während Amina und Buck noch schliefen, beriet sich die Gruppe und beschloss, zum Feldlager zu gehen, um Neuigkeiten zur Crew der Wave Dancer zu erhalten und auf Antwort von König Aric zu warten. Amina blieb zurück, während der Rest den Tempel von Vite aufsuchte.
Dort befragte Farron Wissender DeCaprios zu Amonael und seinem Erscheinungsbild. Die Informationen aus dem Tempel und die Antwort von Aminas Vater führten die Gruppe zu einem beunruhigenden Schluss: Amonael, der vor 24 Jahren eine Frau war, muss Aminas Mutter gewesen sein oder zumindest an ihrer Entstehung beteiligt gewesen sein. Farron erhielt zudem eine Audienz bei Itar, einem Planetar Vites, der ihm erklärte, dass Amina bereits alles Notwendige besitze. Die Gruppe diskutierte daraufhin Aminas zweiten Segen, eine Teleportationsfähigkeit mit garantierter Wirkung, aber starken Einschränkungen.
Da Lord Alan Blackwood nur bis zum Mittag Zeit für einen besseren Plan eingeräumt hatte, bat Amina um eine erneute Audienz. Sie stellte ihren Plan vor, Amonael direkt zu treffen und ihn fortzulocken, verschwieg jedoch ihre vermutete Abstammung. Blackwood hielt dies für gefährlich und ließ Amina zu ihrem eigenen Schutz im Palast festsetzen. Die restliche Gruppe erfuhr davon durch einen Brief und begann sofort, einen Ausbruch zu planen.
Liora wurde von Selenia abgeholt, Pferde für die Flucht organisiert und Paeven bereitete einen Plan vor, Amina heimlich per Fey Step zu befreien. Die Crew der Wave Dancer wurde tatsächlich freigelassen, Sorran kümmerte sich um Myra und Pria übernahm das Schiff. Ein Treffen in zwei Zehnttagen in Klein Cre wurde vereinbart und Amina erhielt eine verzauberte Nachricht mit Ort und Zeit der Befreiung.
Amina erschien wie verabredet, entschied sich jedoch, nicht auf Paeven zu warten. Stattdessen verließ sie mit leuchtenden spektralen Flügeln den inneren Kreis. Trotz Unsichtbarkeit löste dies Alarm aus. Es kam zu einer chaotischen Flucht aus Zan’Tasian: Molaq randalierte in Tiergestalt, Paeven und Farron entkamen mit Fey Steps durch die Tore. Außerhalb der Stadt wartete Paeven auf Molaq, doch um unentdeckt zu bleiben, mussten sie gemeinsam eine Wache ausschalten.
Mitten in der Nacht lagerte die Gruppe tief im Wald, ließ die Flucht Revue passieren und brach am nächsten Tag Richtung Versteck der Sporendruiden auf. Auf dem Weg übernachteten sie abseits der Wege nahe Mittelhain und entdeckten im Dickicht eine verwitterte Bronzestatue eines Githyanki, bei der ein noch nicht identifiziertes magisches Schwert gefunden wurde. Am folgenden Nachmittag wurde die Gruppe an einer Brücke nördlich von Mittelhain von Banditen aufgehalten, die Brückenzoll verlangten. Als Selenia ihren Rapier zog, entbrannte ein Kampf. Die Gruppe überstand den Pfeilhagel und besiegte die Banditen, ließ dabei jedoch verbrannte Erde zurück.

03.02.2026 Feuchtgebiete und ein Fähnlein

Am Abend sprach die Gruppe nur kurz miteinander. Selenia wandte sich dabei vorsichtig an Armina und fragte, ob sie bereit wäre, ein gutes Wort für wegen Schmuggels inhaftierte Seeleute einzulegen. Nachdem klar war, dass es sich lediglich um einfachen Schmuggel und keine schweren Verbrechen handelte, zeigte sich Amina offen dafür und sagte ihre Unterstützung zu.

Im weiteren Verlauf trennten sich die Wege erneut. Molaq und Liora blieben in der Taverne, während Paeven einen Gottesdienst für Lik besuchte. Der Rest der Gruppe begab sich zum Kriegsmarinehafen. Dort traf Amina zufällig direkt am Eingang auf den neu ernannten Heerführer Gideon, der sie sofort erkannte. Durch seinen Einfluss wurde der Gruppe ohne Widerstand Zugang zu den Gefangenen gewährt. Während Armina eigentlich weiter zum offiziellen Empfang wollte, nutzten Selenia, Farron und Buck, der Koch der Wave Dancer, die Gelegenheit und gingen in den Kerker. Dort kam es zu einem emotionalen Wiedersehen zwischen Selenia und ihrem alten Kapitän Sorran, einem Leonin, der ihr sehr viel bedeutet. Die Situation wurde erklärt und Hoffnung gemacht, dass Armina versuchen würde, die Crew freizubekommen. Bevor sie gingen, versorgten sie die Gefangenen mit besserem Essen, auch wenn es nur einfache Rationen waren.

Parallel dazu nahm Armina am Empfang teil und sprach mit zahlreichen einflussreichen Persönlichkeiten. Ein zentrales Gespräch führte sie erneut mit Heerführer Gideon, der ihr zusicherte, dass er sich am nächsten Tag um die Freilassung der Crew kümmern werde. Später wurden Armina und Gideon von Vizekönig Lord Alan Blackwood zu einer privaten Unterredung gebeten. Dort gingen sie gemeinsam Arminas Liste durch und diskutierten die aktuelle Bedrohungslage. Armina erklärte ihren Plan, mit einer kleinen, schlagkräftigen Gruppe vorzugehen, doch sowohl Gideon als auch der Vizekönig hielten dies angesichts der von Amonael aufgestellten Kräfte für unzureichend. Es wurde beschlossen, ein Fähnlein der Armee in Marsch zu setzen. Problematisch blieb jedoch, dass Amonael in etwa sieben Tagen erwartet wird, das Fähnlein aber frühestens in zehn Tagen eintreffen kann.

In der Nacht kehrte die Gruppe in die Taverne zurück und schlief. Es kam zu keinen Zwischenfällen, doch am nächsten Morgen wurde deutlich, dass sich Paevens Zustand verschlechtert hatte. Die Pilzinfektion war weiter fortgeschritten und inzwischen deutlich sichtbar bis an seinem Hals ein bedrohliches Zeichen für das, was noch kommen könnte.

16.01.2026 Die Crew und und drei Tavernen

Nach der angespannten Diskussion vor dem Tempel von Vite teilte sich die Gruppe erneut auf. Farron und Selenia machten sich gemeinsam mit Myra auf den Weg zum Hafen. Dort sprachen sie mit den Wachen und entdeckten schließlich die Wave Dancer, Selenias altes Schiff, das leergeräumt im Hafen lag. Von der Crew fehlte jede Spur, einzig der Koch war noch frei. Er berichtete, dass der Rest der Mannschaft wegen Schmuggels verhaftet worden war, da die Kontrollen im Zuge des Krieges mit dem Stormian Empire stark verschärft wurden. In einer Taverne tauschten sich die drei aus, überlegten kurz, ob Armina möglicherweise Einfluss nehmen könnte, ließen diesen Gedanken aber zunächst ruhen.
Parallel dazu waren Paeven, Armina, Molaq und Vardal nach einem weiteren Zwischenfall wieder Richtung Süden unterwegs. Sie besuchten ein kleine kleine Kapelle auf dem Friedhof und trafen dort Seele Vasputa, eine zwergische Vertreterin Liks im Rat von Zan’Tasian. Vor allem Paeven gewann aus dem Gespräch neue Einsichten. Anschließend suchte die Gruppe eine bodenständige Taverne nahe dem Stadttor auf, nachdem eine vornehmere Wahl verworfen worden war. Dort wurden Listen erstellt und besprochen, welche Ressourcen und Unterstützung für einen möglichen kommenden Konflikt nötig wären, Informationen, die Armina später dem Vizekönig Lord Alan Blackwood vorlegen wollte.
Am Abend fanden beide Gruppenteile wieder zusammen. Sie trafen auch Liora erneut, die Unterkunft anbot, was jedoch angesichts der Verletzungen und Myras Zustand zurückhaltend aufgenommen wurde. Stattdessen versammelte sich die gesamte Gruppe in einer Taverne gegenüber dem Tempel von Lys. Dort kamen sie zur Ruhe, tauschten die letzten Erkenntnisse aus und begannen, als nun wieder vereinte Gruppe die nächsten Schritte zu planen.

06.01.2026 Tempel von Vite

Die Gruppe begab sich gemeinsam zum Tempel von Vite, wobei Selenia mit Myra draußen blieb, während die anderen das Innere untersuchten. Dort trafen sie auf Wissender DeCaprios, den Vertreter Vites im Rat von Zan’Tasian. Er ergänzte die Geschichte von Amonael: Vor etwa 24 Jahren war dieser noch nicht verstoßen, sondern von Vite gezwungen worden, eine Zeit als Mensch zu leben. Da auch dies Vite enttäuschte, wurde Amonael schließlich zum Gefallenen. Farron nutzte das Gespräch, um Vite scharf für Ignoranz und Untätigkeit zu kritisieren, woraufhin Farron den Tempel wütend verließ. Wissender DeCaprios erwähnte zuvor noch andeutete, dass Vite die Gruppe unterstützen wolle und durch Gebete erreichbar wäre.
Kurz darauf erlebten alle Gruppenmitglieder, auch Myra, eine göttliche Vision. Selenia, welche unwissen ein Hassgebet ausstoß, wurde in einen goldenen, zylindrischen Raum voller mathematischer Formeln geführt, wo ihr eine nebelhafte, nonverbal kommunizierende Gestalt erschien. Jeder erhielt einen einzigartigen Segen, Armina sogar zwei. Danach stellte sich heraus, dass Myra wieder sprechen konnte und viele Jahre der Qual aus ihrem Gedächtnis verloren hatte.
Außerhalb des Tempels entbrannte anschließend eine heftige Diskussion über das weitere Vorgehen. Farron zeigte sich empört über die Untätigkeit Zan’Tasians, während Armina auf die Bedrohung durch das Stormian Empire verwies. Die Frage, ob man Verbündete rekrutieren oder als kleine Gruppe handeln sollte, spaltete die Runde. Schließlich verließ Farron wütend die Gruppe, Selenia folgte ihm mit Myra.
Armina, Paeven, Molaq und eine Wache gingen weiter zum Zentralplatz. Auf dem Weg zum ehemaligen Tempel von Lik spürte Paeven eine starke magische Präsenz bei einem Händler. Armina zwang ihn, eine besondere Truhe zu öffnen, aus der ein riesiger grauer Schleim hervorbrach. Der kurze Kampf war schnell vorbei, doch Paeven wurde dabei schwer getroffen.

23.12.2025 Vorbereitungen

Nach der Ankunft in Zan’Tasian trennte sich die Gruppe. Armina wurde gemeinsam mit Molaq und Vardal von ihrer Dienerschaft zum Herrschersitz begleitet, während der Rest der Gruppe zu Fuß Richtung Markt aufbrach. Dort sahen sie sich um und hielten Ausschau nach einem Buchladen, bevor sie weiter über die große Brücke in die Stadt zogen und am Tempel von Lys vorbeikamen.
Vor dem Tempel trafen sie überraschend Liora wieder, die dort Hilfsgüter organisierte. In einem kurzen Gespräch erfuhr sie von Cruz’ Tod, vereinbarten aber, später ausführlicher zu reden und ihr noch mitzuteilen, wo sie übernachten würden. Selenia fragte bereits vorsichtig an, ob Liora helfen könne, einen gefallenen Celestial zu bekämpfen, ohne Details zu nennen.
Die Gruppe ging weiter zum großen Zentralplatz vor dem ehemaligen Tempel von Lik. Während Paeven ein Fenster einschlug und in den Tempel eindrang, erledigten die anderen Besorgungen. Selenia und Farron fanden den Buchladen von Magnus, Rayas Vater. Schweren Herzens berichtete Selenia ihm von Rayas Tod, ihrer Rückkehr als Wiedergängerin und der endgültigen Verbrennung. Die Asche war in der Eisenbruchmine zurückgeblieben. Magnus bat darum, Rayas Schwester bei der Wache in Klein Cre zu informieren, falls sie vor ihm dort sein sollten, und kündigte an, selbst aufzubrechen, um die Asche zu bergen.
Parallel traf Paeven, nach einem kurzen heimlichen Vorgehen, den aktuellen Verwalter des Tempels von Lik und verabredete ein Treffen an der Friedhofskapelle, da der Tempel derzeit nicht genutzt wird. Kurz darauf kam Molaq mit einer Schmiedin und einem Söldner zum Zentralplatz, wo sich wieder alle trafen. Es stellte sich heraus, dass der Söldner eine Wache und die Schmiedin Armina in magischer Verkleidung war.
Armina erklärte der Gruppe, dass sie zum Tempel von Vite gehen sollten, unter anderem auf Anraten des Vizekönigs, was Selenia unterstützte. Zudem wurde deutlich, dass Armina erheblichen Einfluss auf die laufenden Friedensverhandlungen hat und davon abhängt, ob militärische Unterstützung verfügbar wird. Während die Gruppe noch wartete und Paeven ebenfalls Rayas Vater aufsuchte, zogen sich Selenia und Farron kurz abseits zurück und unterhielten sich unter vier Augen.

12.12.2025 Über Umwege zu Zan’Tasian

Die Gruppe nutzte den Teleportationskreis, doch statt Zan’Tasian erreichten sie eine fremdartige, schwebende Insel. Armina spürte im Moment der Teleportation ein leichtes Abprallen. Schnell wurde klar, dass sie sich im Astralmeer der Astralebene befanden, wo Raum und Zeit anders fließen. Die Insel war bewohnt; sie trafen auf einen älteren Githzerai, zunächst überrascht, dann neugierig. Nach Gesprächen und einem Krug schlechten Weins bot er Hilfe an – Zan’Tasian verhindere aktuell Teleportationen, doch er kenne ein Hintertürchen über einen Umweg.
Die Gruppe stimmte zu und betrat erneut einen Kreis. Sie erschienen in einer wüstenhaften Gegend vor einer fremdartigen Statue, die Paevens Interesse weckte. Lange blieb keine Zeit: Phasenspinnen, Riesengeier, Würgeschlangen, fliegende Schlangen und humanoide Monster griffen gleichzeitig an. Unter schwerem Druck kämpfte sich die Gruppe zum nächsten Portal und entkam im letzten Moment, als eine gigantische, lebende Felsenkreatur heranrückte.
Auf der anderen Seite wurden sie von Magnus Valo, Ratsmitglied im Namen Tryllekunstners, empfangen – sichtlich überrascht. Armina gab sich als die verlorene Prinzessin zu erkennen; Valo berichtete vom Kriegsstand und der Teleportationsblockade gegen das Stormian Empire. Er führte sie in den Tempel Tryllekunstners im Herzen Zan’Tasians und informierte den Hof, insbesondere Lord Alan Blackwood, den Vizekönig.
Die Gruppe teilte sich: Armina ging mit Vardal zum Hof, um Bericht zu erstatten und Unterstützung zu sammeln, während der Rest sich auf den Weg zum alten Tempel von Lik machte.

01.12.2025 Entscheidungen

Mit den Notizen aus Molaqs Arbeitszimmer kehrte die Gruppe in die große Halle zurück und begann eine lange Besprechung, in der beide Seiten Fragen stellten und beantworteten. Dabei offenbarte Molaq schließlich, wer Amonael wirklich war: ein gefallener Celestial Vites, besessen von Wissen, Forschung und Fortschritt. Seine Experimente waren so extrem gewesen, dass selbst der neutrale Vite ihn verstieß und bestrafte. Amonaels Ziel sei es nun, durch den Erfolg seiner Forschung wieder Anerkennung zu gewinnen – und sein Plan sehe vor, die erste Ebene der Hölle unter seine Kontrolle zu bringen.
Nachdem klar wurde, dass die Pilzinfektion nur dauerhaft aufgehalten werden kann, wenn Amonael selbst der Kern entrissen wird, diskutierte die Gruppe ihre nächsten Schritte. Molaq erklärte, dass der Teleportationskreis sie zu den Sporendruiden führen könne, wo Amonael in spätestens acht Tagen eintreffen würde – oder möglicherweise schon eingetroffen war. Er könnte den Kreis aber auch nach Zan’Tasian oder Cre umlenken. Auch brachte er die Möglichkeit ins Spiel, Verbündete zu suchen oder selbst einen Hinterhalt vorzubereiten.
Die Gruppe entschied sich nach kurzem Beratungsschweigen für Zan’Tasian, nicht zuletzt wegen Marias Herkunft und der Aussicht auf Unterstützung. Vor dem Aufbruch gönnten sie sich eine Rast, in der seltsamerweise keinerlei Vergeltungsschlag oder Reaktion Amonaels erfolgte, obwohl er den Tod des Souveräns und Ghruv’thuls längst bemerkt haben musste.
Paeven fand in der Ruine passende Kleidung für Myra, während Farron sich weiter um sie kümmerte. Selenia sprach unter vier Augen mit Molaq und erfuhr, dass Myra hier als wertlose Dienerin galt und ihr Superspreader-Zustand auf den Souverän, die Experimente auf eine Magierzirkels Vites zurückging, nicht auf Molaq selbst.
Nach der Rast packte die Gruppe ihre Ausrüstung. Maria bastelte noch hastig etwas zu Ende, ehe Molaq den vorbereiteten Teleportationskreis aktivierte und sie auf den Weg nach Zan’Tasian schickte. Die Jagd auf Amonael hatte begonnen.

30.11.2025 Das Ende von Ghrav’thul

Nach dem Sieg über den Wächter öffnete sich der Weg ins Innere. In den verschlungenen Gängen stieß die Gruppe erst auf eine humanoide Gestalt, dann auf einen myconideninfizierten Bären und den fast toten Fürsten Ghrav’thul. Der Kampf erwischte sie unvorbereitet; Maria floh in einen Nebenraum und fand dort ein traumatisiertes Mädchen sowie Teufelsleichen mit infizierten offenen Wunden, während Farrons Death Wards den anderen das Leben retteten.
Kurz darauf traf die Gruppe auf Molaq, der erklärte, dass Selenia den verhüllten Mykonidensouverän bereits getötet hatte und Amonael nun unterwegs sein könnte.
Nach kurzer Vorbereitung starteten sie den zweiten Angriff. Maria brachte das Kind mitten im Gefecht zu Farron, damit es in Sicherheit war, bevor sie selbst in den Kampf stürmte. Ghrav’thul und der Bär fielen, doch der Fürst erhob sich durch die Infektion ein weiteres Mal. Erst nach einem langen, harten Kampf brachten sie ihn endgültig zu Fall.
Erst dann erkannte Selenia das Mädchen als ihre seit Jahren verschollene Schwester. Jetzt entstellt und traumatisiert. Sie brach weinend zusammen.
Im Anschluss schickte Molaq sie in sein Arbeitszimmer, wo Anweisungen über Amonaels Pläne, Aufenthaltsorte und die Bedeutung des Souveränen-Todes lagen. Die Jagdgründe waren gewonnen, doch die eigentliche Gefahr lag noch vor ihnen. Die Gruppe versammelte sich zur Beratung.

11.11.2025 Einlass ins Heiligtum

Helldall führte die Gruppe durch die düsteren Jagdgründe, während sie hitzig diskutierten: Wer war der Druide, der hier warten sollte? Welche Informationen hatten die Mykoniden damals wirklich übergeben? Und wem konnte man überhaupt trauen? Schließlich legten sie eine Rast ein.
In dieser Nacht wurde Selenia von einem seltsamen „Traum“ heimgesucht: Eine friedvolle, fast himmlische Welt voller Licht, Wasserfälle, eines klaren Sees und schwebender Steine und Fische. Dort erschien eine anmutige Gestalt in weißen Gewändern mit goldenen Verzierungen, langen weißen Haaren und einer Harfe. Als diese zu spielen begann, überflutete Selenia ein Gefühl vollkommener Harmonie – ehe sie am Morgen erwachte, ohne jemandem davon zu berichten.
Gemeinsam mit den anderen setzte sie den Weg zum Heiligtum fort. Vor dem Eingang erklärte Helldall, dass er nicht weiter helfen dürfe – sie müssten ihren Weg selbst erzwingen. In der Dunkelheit erspähte Selenia eine verdorrte Gestalt, die reglos wartete und beobachtete.
Als die Gruppe einen Altar untersuchte, auf dem eine Kreatur hockte, griff diese plötzlich an. Paeven erkannte noch gerade rechtzeitig Bindungssymbole auf dem Boden. Der Kampf erwies sich als tückisch: Jeder Schaden, den das Wesen erlitt, traf gleichzeitig auch Paeven – und durch die Sporenverbindung alle Infizierten.
Die Lösung war pragmatisch: Paeven wurde geheilt und geschützt, während Maria ihn mit Schilden stabilisierte. So konnte er den geteilten Schmerz ertragen, und die Gruppe bezwang die Kreatur trotz der gefährlichen Rückkopplung.

28.10.2025 Ein schwerer Abschied II

Nach einiger Zeit stießen sie auf eine riesige Wand aus schwarzem Nebel, reine magische Finsternis. Niemand wusste, was sie war oder was dahinter lag. Anstatt hinein zu segeln, entschieden sie sich für einen weiten Umweg – sechs zusätzliche Stunden auf dem Wasser.
Kurz vor der Insel der Jagdgründe bemerkte Paeven einen Raben, der über dem Boot kreiste. Maria diskutierte laut, ob ein Rabe ein Bote ist und was er bezwecken soll, und für wen. Farron reagierte und schleuderte einen Feuerbolzen, verfehlte aber. Selenia zog wortlos ihren Bogen, schoss und holte den Vogel vom Himmel. Auf Deck entdeckten sie, dass der Rabe keine Augen hatte. Kein echtes Tier.
Dennoch fuhren sie weiter und erreichten schließlich in völliger Dunkelheit die Insel. Sie wurden sofort von weiteren dieser Raben empfangen. Während sie sich noch berieten, ob sie abwarten oder zurückrudern sollten, erschien Helldall – genau wie Vardal angekündigt hatte.
Helldall stellte sich als infernaler Hafenmeister der Jagdgründe vor, ein Offizier von Ghruv’thul, dem Fürsten dieses Gebietes. Er griff nicht an. Stattdessen sprach er in Infernalisch mit der Gruppe, wobei Vardal für sie übersetzte.
Er erklärte, dass Ghruv’thul „nicht mehr er selbst“ sei. Eine fremde Kreatur mit schwarzen Flügeln sei erschienen, habe Ghruv’thul besiegt, wiedererweckt – aber verändert – und dann einen Druiden namens Molaq als Verwalter eingesetzt. Seitdem werde alles gelenkt, kontrolliert. Und: Im Inneren Heiligtum der Jagdgründe halte sich nun auch ein Mykonidensouverän auf, genau das Ziel der Gruppe.
Helldall bot an, sie dorthin zu führen. Mehr könne er nicht tun, sagte er, denn sein Vertrag verbiete ihm offen zu handeln oder Ghruv’thuls letzten Befehl zu brechen. Sie diskutierten: Reicht es, den Mykonidensouverän zu töten, um die Ausbreitung des Pilzes zu stoppen – oder müssen sie auch den geflügelten Eindringling stellen, der die Fäden zieht?
So brach die Gruppe mit Helldall auf.

28.10.2025 Ein schwerer Abschied I

Die Gruppe stand noch ganz unter Schock von Cruz’ Tod. Körperlich waren sie am Ende, seelisch genauso. Farron kümmerte sich um die schlimmsten Wunden, heilte so gut er konnte und hielt sie überhaupt erst kampffähig. Selenia durchsuchte Cruz’ Rucksack – voller Kleinkram, Vorräte, Erinnerungen – und fand darin einen vorbereiteten Brief, den er nie übergeben hatte. Den Inhalt teilte sie nur Farron mit, sonst niemandem. Danach fiel sie in eine harte Trauer, in der Paeven und Farron versuchten, bei ihr zu bleiben und sie durchzuhalten zu lassen. Maria hingegen nahm Cruz’ Tod deutlich nüchterner hin und schlief schnell ein, erschöpft auf dem schwarzen Schiff, treibend auf dem Seelensee.
Farron und Selenia sprachen leise über ihre Vergangenheit: Sie erzählte ihm von ihrer verschwundenen Schwester, seit 16 Jahren vermisst. Farron erzählte von einem Magierzirkel des Gottes Vite, der einst Sklaven von Piraten aufkaufte, bis seine alte Gruppe den Zirkel zerschlug. Viele dieser Magier seien geflohen, spurlos.
Doch die Reise konnte nicht warten. Während sie ruhten, erklärte Vardal Paeven die Natur der Seelen – wie die Essenz Verstorbener im Seelensee gebunden ist, wie sie sich verdichtet, verwandelt, zurückbeißt. Die beiden fachsimpelten, bis die anderen langsam wieder zu sich kamen. Die Pilzinfektion schritt weiter fort, bei Paeven sogar sichtbar schlimmer geworden über Nacht. Also ruderten sie weiter über den Seelensee, durch die stickige, giftige Luft von Nazarr.

23.10.2025 Überfall der Sahuagin

Die Gruppe zog weiter nach Süden und erreichte nach einem Tag eine gewaltige Klippe, unter der sich eine zähe, schwarze Flüssigkeit erstreckte – träge, aber unheimlich lebendig. Vardal erklärte, dies sei der Seelensee, die verdichtete Essenz verlorener Seelen, die nach allem greifen, was sich ihr nähert. Nur ein Segen könne den Übergang ermöglichen – doch wie, wusste selbst er nicht.
Nach einer weiteren Tagesreise, begleitet von Diskussionen über Paevens Handlungen und das Shadowfell – die Selenia klar verstand, Maria jedoch in Zorn versetzte – stießen sie auf einen Lavastrom, der in den Seelensee mündete. Beim Überqueren rutschte Paeven ab und erlitt schwere Verbrennungen am Fuß. Schließlich erreichten sie einen natürlichen Pier aus erkalteter Lava.
Dort wartete, wie von den Paladinen angekündigt, ein Schiff aus pechschwarzem Holz – unversehrt auf den finsteren Wassern der Seelen treibend. Unter Selenias Führung ruderte die erschöpfte Gruppe hinaus, doch kaum eine halbe Stunde später wurden sie angegriffen: Sahuagin, teuflische Wasserwesen, ritten auf höllischen Haien heran.
Ihr Anführer, ein Sahuagin-Baron, riss Cruz vom Boot, während die übrigen Sahuagin-Krieger und -Priester das Deck überrannten. Nach einem erbitterten Kampf kehrte der Baron zurück – mit Cruz’ Rucksack in der Hand. Ohne ein Wort warf er den halb zerfetzten Körper des Freundes in den Seelensee.
Schock und Wut lähmten die Gruppe, doch in einem letzten Aufbäumen gelang es ihnen, auch den Baron zu töten. Selenia jedoch verlor jegliche Fassung – in einem Anfall aus Schmerz und Raserei stach sie immer wieder auf den Leichnam des Barons ein, bis nichts mehr von ihm übrig war als ein formloser, blutiger, durchlöcherter Kadaver.

21.09.2025 Die Portalsteine

Die Gruppe sammelte sich nach dem Schock der Teleportation und des plötzlichen Angriffs. Das Adrenalin half, doch vor allem Paeven verfiel bald erneut dem Wahnsinn – gefesselt sah er die tote Raya, die nur in seinen Augen existierte. Cruz, überzeugt, Paeven hätte ihm den Finger gestohlen, schlug ihm eine rein.

Um Schlimmeres zu verhindern, vergruben sie rasch den Eissplitter und setzten den Portalstein ein. Farron erklärte, dass Mel ihn in der Nutzung unterwiesen hatte, doch die Jagdgründe blieben unerreichbar, sodass der Weg nach Süden zu Fuß fortgesetzt wurde. Paeven, noch geknebelt, stabilisierte sich langsam, wenn auch die Narben seines Wahnsinns bleiben könnten.

Ein Wesen aus Gift und Säure griff sie an – für viele tödlich, für sie jedoch nur ein kurzer Kampf. Erschöpft fanden sie Schutz in einem alten Baum auf Ästen und in selbstgebastelten Hängematten, während die giftige Luft weiter ihre Lungen quälte. Am Morgen erwachten sie in Nazarr mit neuer Kraft, so stark wie zuletzt in Mittelhain.

14.09.2025 Paeven dreht durch

Nachdem Paeven und Cruz sich etwas beruhigt hatten, setzte die Gruppe ihren Weg durch die Stille fort. Doch die Halluzinationen kehrten zurück, diesmal stärker – besonders Paeven verfiel in Panik, floh vor Schatten und musste von Maria mit Mühe aufgehalten werden. In seiner Verwirrung erstarrte er schließlich reglos, während Cruz’ Wahnsinn ebenfalls zunahm. Er entdeckte Paevens abgeschnittenen Finger im Rucksack und bandagierte ihn an seiner eigenen Hand.
Nachdem sie Paevens Eisklotz vergraben hatten, setzten sie erschöpft ihren Marsch fort. Ein einsamer Steinobelisk in der Kieswüste war das erste Konstrukt, das sie seit einem Tag gesehen hatten. Bevor sie weiterziehen konnten, wirkte Farron Magie – und riss die Gruppe fort aus der Stille.
Sie fanden sich an einem neuen Ort wieder: stickige, giftige Luft, aber endlich wieder Geräusche. Doch kaum angekommen, stürzten sich vier halbdrachenteuflische Wesen auf sie. Während Paeven langsam wieder zu sich kam, kämpften die anderen ums Überleben. Cruz und Selenia erledigten die meisten Feinde, wobei Selenia kurzzeitig fiel und von Farron geheilt werden musste.
Die Kreaturen wurden besiegt – doch die Fragen bleiben: Wo sind sie? Warum sind sie hier? Und was genau hat Farron getan?

19.08.2025 Der stille Wahnsinn

Die Gruppe musste nicht lange warten, bis Paeven von einem Bone Devil gebracht wurde, gezeichnet von der Reise, doch weniger geschwächt als die anderen. An seiner Seite befand sich Vardal, der sprechende Kopf aus dem Eiskerker.

Paeven erklärte, dass Vardal ein Ewiger sei – ein unsterbliches Wesen, bestimmt, eines Tages zum Gott aufzusteigen. Noch besitze er keine Macht, er solle beobachten und lernen. Diese Offenbarung, zusammen mit Paevens Vertrag mit dem Gletscherfürsten Avaron, sorgte für Streit: Farron und Maria misstrauten infernalen Abmachungen zutiefst, während Selenia Paeven für die Rettung Vardals lobte.

Vardal bewies schnell seinen Nutzen, als er warnte, dass die Höllenhunde den Angriff bereits melden würden und dass selbst die meisten Teufel die „Stille“ nicht lange ertragen – Wahnsinn sei dort unausweichlich. So entschloss sich die Gruppe, die Reise fortzusetzen.

In der lautlosen Finsternis hielten sie sich anfangs noch, doch bald begannen die Halluzinationen: Schatten, Stimmen, Trugbilder. Erschöpft legten sie sich schließlich schlafen. Am Morgen verloren Cruz und Paeven die Nerven, warfen Steine und schossen in die Dunkelheit – Paeven traf sogar Maria am Kopf, bevor sie beruhigt werden konnten. Nur Farron blieb dauerhaft unruhig: ohne die Sporenkommunikation, die den Rest bei Verstand hielt, war er allein mit der Stille.

06.08.2025 Frostige Reise

Geführt von den beiden Paladinen wanderte die Gruppe durch endlose Eistunnel, an deren Wänden eingefrorene Lemuren und Teufelchen wie stumme Mahnmale lagen. In der eisigen Festung passierten sie mehrere lebende Teufel, bis sie einen warmen Saal erreichten, in dem sich viele kleinere Höllenkreaturen drängten – dominiert von einem etwa drei Schritt großen Teufel mit weißer Haut, sichtbaren Knochen, spitzem Antlitz und gewaltigen Flügeln. Er sprach auf Infernalisch; die Paladine übersetzten: Er bringt sie bis zur Grenze, keinen Meter weiter. Paeven folge später.

Mit Klauen an Händen und Füßen packte er die Gruppe und stieg durch eine Lukendecke in den Schneesturm. Der Flug dauerte Stunden, -30° und Wind raubten ihnen Kraft und Bewusstsein. An der Grenze zwischen Eiswüste und der Stille brachen sie nahezu zusammen und legten eine Rast ein. Ein kurzer Test: Jenseits der Grenze herrschte vollkommene Lautlosigkeit – keine Stimme, kein Geräusch. Trotz nur teilweiser Erholung fielen zwei Höllenhunde über sie her; nach hartem Kampf siegte die erschöpfte Gruppe, der Ursprung der Bestien blieb unklar. Nun beraten sie, ob sie auf Paeven warten oder ohne ihn vorgehen.

03.08.2025 Gefangen im Eis

Unter Schneesturm und Hagel schleppte sich die erschöpfte Gruppe weiter durch die Eiswüste von Nazarr, dem fernen Schein der brennenden Berge entgegen. Ein Ice Devil mit Mephit stellte sich ihnen in den Weg und fiel – doch unmittelbar danach brach eine ganze Rotte von Teufeln über sie herein, angeführt vom Gletscherfürsten selbst. Ein einziger Befehl, gefrorenes Schweigen – und die Helden erstarrten in Eis.

Sie erwachten in einem aus purem Eis geformten Kerker, seltsam wärmer als die lebensfeindliche Wüste. In der eigenen Zelle sprach ein einzelner Kopf: Vardal. Wissbegierig, vorsichtig, undurchsichtig. Er behauptete, seit über hundert Jahren eingesperrt zu sein und nur zur „Zwangsberatung“ des Fürsten hervorgeholt zu werden.

Dann erschienen drei Paladine von Lik – Antwort auf Paevens Gebete. Sie handelten die Freilassung aus, Preis unbekannt. Nach einem Eid, Nazarr und dem Gletscherfürsten keinen Schaden zuzufügen, durften alle gehen. Im letzten Moment verlangte Paeven noch Vardals Freigabe, er „gehöre zur Gruppe“; einer der Paladine führten den Paeven vor den Gletscherfürsten – zu weiteren Verhandlungen.

10.07.2025 Ein alter Bekannter

Nach dem erbitterten Kampf gegen den Ice Devil musste sich die Gruppe in der unwirtlichen Eiswüste von Nazaar sammeln – sowohl körperlich als auch geistig. Die Temperaturen von bis zu minus 30 Grad setzten ihnen zu. Besonders Cruz litt unter der Kälte und zog sich erste Frostbisse zu.

Selenia versuchte mit kleinen Zaubern wie Prestidigitation die Winterkleidung der Gruppe zu erwärmen, doch der eisige Wind blieb erbarmungslos. Stundenlang wanderten sie durch dunkle, schneebedeckte Berglandschaften, einzig geleitet vom fernen Glühen der brennenden Berge.

Als Cruz kaum noch weiterkonnte, errichtete die Gruppe ein Lager in der Kälte. Die Nacht blieb ruhig – doch beim Morgengrauen griff ein Schwarm Ice Mephits an. Die Gruppe verteidigte sich erfolgreich, doch kaum war der Kampf beendet, erschien erneut ein Ice Devil.

Er schritt durch Paevens Feuerwand – bereits tot. Getötet von Alucard Ashcrown, einem alten Bekannten aus der Taverne von einst, ebenfalls infiziert vom Pilz. Alucard offenbarte, dass er ein höherer Vampir sei. Besonders Paeven begegnete ihm mit tiefem Misstrauen.

Dennoch beschloss man, Alucard vorerst mitreisen zu lassen. Doch Vertrauen liegt nicht in der eisigen Luft – zu viele Fragen sind noch offen.

11.06.2025 Wilkommen in Nazarr

Die Gruppe erledigte weitere Einkäufe, traf sich im Anwesen der Renalds und kehrte anschließend in die Taverne ein, ehe es ein drittes Mal auf den Markt ging – das Ziel: Heiltränke für alle.

Farron offenbarte, dass er einen eigenen Deal mit Mel hat, weshalb er die Gruppe weiterhin begleitet. Die letzte Nacht verbrachten sie in einer Sammelunterkunft, wo ein junger Abenteurer Maria erkannte und unbeholfen versuchte, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Am nächsten Morgen teleportierte Mel die Gruppe in eine abgelegene Höhle, wo das versiegelte Grab eines Planetars lag. Nach einer kurzen Erklärung öffnete er das Tor zur zweiten Höllenebene: Nazarr.

Die eisige Kälte empfing sie sofort. Doch sie waren nicht unbemerkt geblieben – ein Ice Devil fand sie, und der Kampf begann. Cruz stand im Zentrum, sein brennender Dolch zeigte Wirkung, doch er wurde schwer verletzt. Unterstützt von Paeven und Farrons Magie, Silvery Barbs und schützenden Wards, gelang es der Gruppe, das Höllenwesen zu bezwingen.

Willkommen in Nazarr.

01.06.2025 Erkenntnise und Entscheidungen

Zindar öffnete einen Durchgang im Baumhain und reiste mit Paeven und Selenia nach Steintod. Während Paeven am Rand wartete, zeigte Zindar Selenia die Stadt von einer hohen Klippe aus und flog allein über das Meer. Müde von der Reise ruhte sie sich aus, wodurch die beiden eine Zwangspause einlegen mussten.

Im Hain beriet der Rest der Gruppe über das weitere Vorgehen. Maria spürte etwas Himmlisches, Farron etwas Infernalisches. Nach langen Diskussionen einigte man sich darauf, Mel zur Rede zu stellen und das Schicksal von Zindar davon abhängig zu machen.

Nach Zindars Rückkehr spielte sie noch mit der Gruppe, während andere weiterplanten. Um Mitternacht aktivierte sich Marias mechanischer Rabe und offenbarte ein Lied, ein Katapult und einen bedeutenden Brief.

Zurück im Anwesen wurde Mel zur Rede gestellt. Er erklärte, er bilde das Mädchen im Auftrag aus, lasse ihr aber freie Wahl. Selenia forderte ein Vier-Augen-Gespräch, sprach die himmlischen und infernalen Einflüsse an und wurde von Mel mit einer bedrohlichen Warnung konfrontiert, sollte sie das Erfahrene preisgeben.

Trotz allem überzeugte Selenia die Gruppe, dass dem Kind bei Mel kein Unheil drohe. Man stimmte zu: Zindar geht mit Mel, im Gegenzug bringt er die Gruppe zur Öffnung nach Nazarr. Danach handelten sie noch mit magischen Gegenständen und erledigten letzte Besorgungen in der Stadt.

30.05.2025 Das Mädchen-Monster

Nach einem einfachen Mittagessen erschütterte ein gewaltiger Erdstoß die Taverne. Die Gruppe suchte Antworten im Anwesen der Renalds und traf auf Vogt Sigil, den bekannten Strategen aus dem Nördlichen Rückzug. Er erklärte, dass es sich um den Test einer neuen alchemistischen Mine handelte, die zur Belagerungsabwehr dienen soll.

Maria versuchte, sich einzubringen, wurde von Sigil jedoch höflich, aber bestimmt, als fachlich unqualifiziert zurückgewiesen. Ein Tiefling, der das Gespräch mitverfolgte, stellte sich als Mel vor, der gesuchte Händler für magische Gegenstände.

Nach kurzer Verhandlung bot er ein Portal zur zweiten Höllenebene im Austausch gegen die Rückführung eines Kindes mit gefährlicher Magie. Liora kündigte an, sich von der Gruppe zu trennen, um als Klerikerin an der Front zu helfen. Farron entschloss sich, zu bleiben.

Mel wirkte einen Zauber der höchsten Stufe, um ein Portal zu öffnen – ein magischer Akt, der nur wenigen auf Almega möglich ist. Die Gruppe schritt hindurch, fast gleichgültig gegenüber der Größe dieser Magie. Auf der anderen Seite erwartete sie eine lichtdurchflutete Höhle mit Fluss und Bäumen. Dort griff sie eine unheimliche Baum-Schädel-Gestalt an, unterstützt durch beschworene Tiere. Der Kampf war zäh, doch Cruz drängte die Kreatur zurück und besiegte sie, vermeintlich nicht tödlich.

Bereits während des Gefechts wurde das Kind gefunden. Es wirkt nicht feindlich, doch seine Kräfte sind unheimlich. Knochen wuchsen nach bei Maria und sie wäre beinahe versteinert. Nun versucht die Gruppe vorsichtig, das Vertrauen des Mädchens zu gewinnen.

23.05.2025 Ankunft in Mittelhain

Die Gruppe frühstückte noch an Bord des Schiffs, bevor sie etwas außerhalb von Mittelhain anlegte. Nach dem Abschied von Vonastia, der Maria einen mechanischen Raben schenkte, übergaben sie ihren Gefangenen der Stadtwache. Diese verwies sie an das Anwesen der Renalds für ihren Bericht.

Die Gruppe trennte sich. Farron, Maria und Liora gingen ins Anwesen und trafen dort auf Xanon Xyadaxos, der Maria als Amina erkannte und einließ. Der Angriff auf dem Seeweg wurde abgewehrt, doch Fischerruh fiel und ist nun besetzt. Amina erhielt den Auftrag, eine Heilung gegen den Pilz zu suchen und ihre Erkenntnisse zu dokumentieren. Farron traf Adan, ein Mitglied seiner alten Gruppe, und überbrachte ihm Joels Todesnachricht. Anri zog sich daraufhin zurück. Adan wollte ein Mädchen zu ihrer Mutter nach Fischerruh bringen – ein Weg direkt an die Front. Liora bat Xanon, ein Artefakt nach Sonnensteig zu bringen, was er akzeptierte, und entschloss sich, als Klerikerin an der Front zu helfen – vorerst nur Maria eingeweiht.

Selenia und Cruz verkauften auf dem Markt Ausrüstung; ein besonderes Detail: Cruz schenkte ihr einige Kartoffeln – ein unerwartet bedeutungsvoller Moment. Paeven suchte Mel, erfuhr jedoch, dass dieser in Klein Cre ansässig ist, aktuell aber im Regierungsviertel ausrüstet. In einem Friedhof im Nordwesten traf er auf eine Lik-Priesterin, die ihm beim Gebet half. Meruem offenbarte sich ihm dort, sprach von Rayas Verlust und warnte vor einem dunklen Begleiter – nützlich, doch von einem Schleier umgeben.

10.04.2025 Neuigkeiten aus der Welt

Die Gruppe rettete den bewusstlosen Mann vom Fluss und versorgte ihn – doch blieb er ohne Erwachen. In seiner Kleidung fand sich ein Zettel mit Propaganda für Skaper, den Schöpfer.

In der Ferne zeigten Rauch und Blitze, dass etwas Großes im Gange war. Kurz darauf wurden sie von einer Waldläuferin angehalten – Anri, einst Teil von Farrons alter Abenteurergruppe. Sie brachte erschütternde Nachrichten: Das Stormian Empire hat vor zwei Tagen eine Offensive gestartet. Kämpfe toben vor Cre, Zan’Tasian und entlang der Rabenküste.

Spezialkommandos sollen bereits vorher das Hinterland infiltriert und dort Monster entfesselt haben, um die Kräfte der Abenteurer zu binden. Farrons Gruppe unterstützte den Widerstand – ihr Anführer Joel fiel, was Anri kaum fassen kann.

Vonastia, alarmiert vom Kriegsbeginn, ordnete an, ohne weitere Pause nach Mittelhain durchzusegeln. Dort soll auch das letzte Mitglied von Farrons Gruppe warten.

Der gerettete Propagandist wurde befragt, doch zeigte sich unkooperativ – und schwieg beharrlich.

30.03.2025 Auf zu neuen Ufern

Die Gruppe verließ erschöpft die Mine und sammelte ihre Gedanken. Sie holten ihre Belohnung beim Aufseher ab, doch erfuhren dabei, dass seit Tagen keine Händler oder Reisende mehr eingetroffen sind. Marias gebrochener Fuß wurde versorgt, ihre Bestellungen beim Schmied abgeholt, und ein Esel wurde für die Weiterreise besorgt.

Gemeinsam mit Farron, der seine verschwundene Gruppe in Mittelhain vermutet, brachen sie zum Fluss auf, um ein Schiff zu finden. Dort trafen sie auf Herrn Vonastia und seine Wachen, die mit der Tieflingszauberin Nymph am Lagerfeuer saßen. Nymph, die den Wind kontrollieren kann, bot ihnen an, sie auf ihrem Schiff nach Mittelhain mitzunehmen. Während der Fahrt entdeckten sie eine erhängte Leiche mit dem Symbol von Skaper im Rücken eingeritzt und retteten einen ertrinkenden Mann aus dem Fluss, welcher nun bewusstlos ist.

21.03.2025 Der Kampf und die Offenbarung

Der Kampf gegen den riesigen, nekrotischen Tausendfüßler war erbittert – ein mächtiger Gegner, der Cruz und Maria an ihre Grenzen trieb.

Nach einer Flut aus Zaubern und Schwerthieben wurde Maria verschluckt, drohte in der Magensäure zu vergehen. Paeven landete den finalen Schlag, doch erst Cruz’ gewaltiger Hieb spaltete das Exoskelett und ermöglichte ihre Rettung.

Zwar wurde Maria aus dem Inneren befreit, doch sie verlor mehrfach das Bewusstsein, ihr Fuß war gebrochen – und ihre Seele schwer gezeichnet.

Farron lernte die Gruppe besser kennen: Das Geheimnis der Pilzinfektion, Marias wahre Herkunft und Cruz’ Werwolfform wurden offenbart.

Liora versuchte, Selenia zu ermutigen, mit Cruz über ihre Gefühle zu sprechen – doch das Gespräch verlief schwieriger als erhofft.

09.03.2025 Der Schrecken der Mine

Die Gruppe verweilte in der Taverne, noch immer gezeichnet von Rayas Tod. Farron wurde besser kennengelernt – und schließlich überzeugt, sich ihnen im Kampf gegen das Unheil in der Mine anzuschließen.

In der Nacht untersuchten sie ihre magischen Gegenstände, suchten Halt, Kraft und Klarheit. Ein durchreisender Adliger erkannte Maria, doch es blieb bei einem flüchtigen Moment.

Am Morgen entschieden sie sich: zurück in die Mine. Am Ort des Grauens trafen sie auf das Ziel ihres Auftrags – eine riesige, nekrotische Tausendfüßler-Kreatur, deren Anblick allein schon Grauen weckte und die einen schweren Kampf versprach.

28.02.2025 Ein neuer Freund?

Nach Wochen in der Dunkelheit traten sie aus der Mine – doch statt Erleichterung brachte die Sonne Schmerz. Die Infektion hatte ihren Körper verändert, das Licht brannte in ihren Augen, ihre Haut reagierte fiebrig.

Am Treffpunkt erwartete sie der Minenleiter, ein Mann ohne Mitgefühl. Der Tod der vorherigen Abenteurergruppe war ihm egal – das Monster musste sterben. Seine Drohungen waren subtil, aber unmissverständlich. 1500 Gold bot er ihnen für den Auftrag, doch es war klar, dass Ablehnung keine Option war.

Erschöpft entschied die Gruppe, erst am nächsten Tag zurückzukehren und suchte die Taverne D&D (Drunken Dragon) auf. Dort trafen sie auf Farron, der auf seine Kameraden wartete – eine Gruppe, die nie zurückkehrte. Nun stand er vor einer Wahl: sich anschließen oder weiter hoffen, dass seine Gefährten doch noch kommen.

07.02.2025 Rayas „Wiederkehr“

Die Gruppe durchsuchte die Leichen, fand Ausrüstung und Briefe voller Zweifel an ihrer Mission. Rayas lebloser Körper wurde in eine Lore gelegt und Richtung Ausgang geschoben.

Nach Stunden trafen sie auf Dvalin, den Minenaufseher. Schockiert über den Tod seiner Abenteurer, forderte er, dass sie die Mine säuberten. Nach zähen Verhandlungen ließ er zu, dass Rayas Körper zuerst zur Oberfläche gebracht wurde – ein letzter Tagesmarsch lag vor ihnen.

Erschöpft machten sie Rast. Doch in der Stille der Nacht erhob sich Raya – ihr Körper von Pilzen durchzogen, eine leere Hülle ohne Seele. Sie griff an.

Ein kurzer, doch bitterer Kampf folgte. Als ihr entstellter Körper erneut zu Boden sank, blieb der Gruppe nur eine erschütternde Erkenntnis: Der Tod eines Infizierten war nicht das Ende – nur der Anfang eines neuen Grauens.

31.01.2025 Das Ende von Raya

Die Reise durch die Minen von Tiefenschlund war eine endlose Stille, nur unterbrochen von einer unheimlichen Vibration in der Nacht. Dann der erste Schock: ein toter Zwerg, der Unterleib fehlte – ein Vorbote des Grauens.

Plötzlich Schüsse. Vier Angreifer, Chaos. Cruz stürmte vor, die Gruppe wurde auseinandergerissen. Liora heilte unermüdlich, doch der Kampf forderte seinen Tribut. Raya, Streiterin von Lik, wurde getrennt. Alle kämpften ums Überleben – doch als das Messer ihren Hals durchtrennte, war niemand da, um sie zu retten.

Als sie ihre leblose Gestalt fanden, brach die Stille. Schmerz, Tränen. Raya war fort, und mit ihr ein Stück Hoffnung, das im Dunkel der Mine verblasste.

03.01.2025 Reise zum Ausgang

Die Reise durch das Underdark führte die Gruppe durch endlose Finsternis, nur erhellt von schimmernden Pilzen und Erzadern. Nach Tagen in dieser unerbittlichen Tiefe wurden sie nachts von einem Otyugh überfallen. Im erbitterten Kampf triumphierten sie, doch die Anstrengung zehrte an ihren Kräften.

Ein mysteriöser Zwerg, scheinbar freundlich, führte sie zur Festung Tiefenschild, wo sie von leuchtenden Pilzen und steinernen Mauern empfangen wurden. Der strenge Kommandeur prüfte ihre Absichten, bevor er ihnen erlaubte, die Minen zu betreten – ihr Pfad zur Oberfläche.

Nun schreitet die Gruppe durch die staubigen Tunnel, die Hoffnung auf das Licht der Oberwelt als ihr einziger Kompass, während die Schatten des Underdark sie noch immer umgeben.

20.12.2024 Die Flucht aus Abgrundblick

Die Gruppe teilte sich auf: Einige genossen das Marktleben, während andere beteten, um Antworten von Meruem oder Lik zu erhalten. Raya wurde von einer Vision zu einer verborgenen Tür geführt, der sie mit Paeven folgte. Sie brachen in einen abgesperrten Raum ein, wo sie auf eine sprechende Katze trafen. Nach Rayas Bekenntnis, eine Anhängerin Liks zu sein, drohte die Katze und verschwand. Kurz darauf erhob sich eine Mumie aus einem Steinsarg und griff an. Gemeinsam besiegten Raya und Paeven das Ungetüm, doch die Gefahr wuchs.

Raya warnte Maria und Liora, während die untote Stadtwache mobilisierte. Maria alarmierte Selenia und Cruz, und die Gruppe begann ihre Flucht. Inmitten des Chaos erschien ein helles Licht, das die Aufmerksamkeit der Verfolger auf sich zog und der Gruppe die Flucht aus der Stadt ermöglichte. Erschüttert und voller Fragen setzten sie ihren Weg fort.