22.12.25 Die Macht der Juwelen
Akra erhielt schließlich eine Antwort von Sune. Mithilfe dieser Erkenntnis fanden Akra und Namyra heraus, dass die Juwelen, die sie schon so lange mit sich trugen, tatsächlich genutzt werden konnten – auch wenn ihre genaue Funktionsweise weiterhin im Dunkeln lag. Sie setzten das Juwel von Sune ein, um Nami ihre Erinnerungen zurückzugeben. Zur selben Zeit kehrten Morgan, Ash und Pinion aus dem Tempel der Mielikki zurück und machten noch einen Abstecher zu einem Händler für magische Gegenstände, bevor sie sich wieder mit den anderen trafen. Die Erleichterung war groß, als Nami wieder ganz sie selbst war, doch sie erklärte auch, dass sie im Tempel bleiben müsse, um beim Wiederaufbau zu helfen.
Daraufhin berieten die Gefährten, wie sie künftig mit den Juwelen umgehen sollten. Sie wollten vermeiden, im Falle einer Niederlage alle Artefakte direkt an die Kultisten zu verlieren. Ash schlug vor, eine ihr bekannte Höhle im Osten als Versteck zu nutzen, und der Plan fand allgemeine Zustimmung. Noch bevor sie Velarion verließen, fiel ihnen jedoch auf, dass das Anwesen des Hauses Morgenhain deutlich stärker bewacht wurde als zuvor. Nach kurzer Nachforschung stellte sich heraus, dass die Familie offenbar eigenmächtig ein Artefakt aus dem Tempel der Chauntea dort verwahrte.
Erneut schmiedeten sie einen Plan. Morgan und Ash verkleideten sich als Bauern, um sich von Albrecht Morgenhain angeblich ihr Feld segnen zu lassen. Der Plan ging auf: Nicht nur erhielten sie Zugang, sondern wurden auf Nachfrage und durch Ashs Charme sogar zu einem Maskenball eingeladen. Da Morgan in seiner Bauerngestalt jedoch reichlich verschmutzt war, schickte man beide zunächst ins Badehaus – ein unerwarteter, aber willkommener Zwischenschritt auf ihrem Weg in das Anwesen.
15.12.25 Der Ruf von Sune
Kaum in der Stadt angekommen, führte Ash die anderen direkt zu einer Taverne. Dort nahmen sie zwei Zimmer für je drei Personen, bestellten Kaninchenragout und drei Flaschen Wein. Während sie tranken, erwähnte Nami, dass sie sich seit dem Betreten der Stadt seltsam fühlte – als würde etwas nach ihr rufen. Mit diesem mulmigen Gefühl zog sie sich früh zurück und legte sich schlafen. Als später das Essen kam, brachte Akra ihr einen Teller nach oben. Nami war bereits eingeschlafen, wurde jedoch geweckt, nahm das Essen an und schilderte Akra ihre Gefühle noch etwas genauer. Danach kehrte Ruhe ein, und alle legten sich schlafen.
Mitten in der Nacht wurden Akra und Ash von einer aufgeschreckten Nami geweckt. Auch Pinion hörte den Tumult und kam hinzu. Nami berichtete von einem Traum – oder einer Vision – in der Sune sie gerufen habe, um im Tempel auszuhelfen. Nachdem sie sich beruhigt hatte, kehrte wieder Stille ein. Am Morgen jedoch war Nami verschwunden. Ash setzte sich unten in den Schankraum und wartete, bis nach und nach Pinion und schließlich die anderen dazustießen. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Tempel der Sune.
Dort fanden sie Nami wieder. Als Akra sie ansprach, wurde schnell klar, dass sie sich an nichts erinnern konnte – außer an ihren Namen, den Akra ihr einst gegeben hatte. Sie wusste noch, dass dieser Name ihr von einer sehr wichtigen Person geschenkt worden war, doch alles andere war ausgelöscht. Nami wirkte leer, fast entrückt. Die Gefährten entschieden sich, getrennte Wege zu gehen: Akra und Namyra suchten über Gebete zu Sune eine spirituelle Antwort, während Morgan, Ash und Pinion sich zu einer Statue von Sune und weiter zum Tempel der Mielikki begaben, in der Hoffnung, dort Hinweise zu finden.
17.11.25 Schatten auf dem Weg nach Velarion
Nachdem die Gruppe ihre letzten Angelegenheiten in Winterholm abgeschlossen hatte, brachen sie gemeinsam Richtung Velarion auf. Schon länger trugen sie Hinweise auf einen weiteren Tempel mit sich, dem sie nun folgen wollten. Unterwegs wurden sie jedoch von Kultisten abgefangen, die gezielt die hinten gehende Nami packten und bedrohten. Lautstark forderten sie die Gruppe auf, preiszugeben, wo sich der nächste Tempel befinde, zu dem sie unterwegs seien. Die Gruppe wich den Fragen aus, bis die Situation eskalierte und ein Kampf ausbrach, den Nami nur knapp überlebte. Nach einer kurzen Versorgung der Wunden setzten sie ihren Weg fort.
Nicht lange danach holte Akra die Gruppe wieder ein. Sie hatte in Winterholm von den Spuren erfahren, die die Gruppe im Tempel der Selûne hinterlassen hatte, und konfrontierte sie damit. Die Gruppe konnte sich größtenteils herausreden, und das Gespräch verlagerte sich bald auf Akras Trennung von Lilliana sowie auf die jüngsten Ereignisse der anderen. Nach diesem kurzen Austausch zog die Gruppe weiter und erreichte Velarion noch vor Einbruch der Dunkelheit.
13.11.25 Abschied, Spiele und ein Tempel ohne Antworten
Auf dem gemeinsamen Weg suchten sie noch nach Alternativen, damit Lilliana nicht mehr an Schaukämpfen teilnehmen müsste, doch sie fanden keine Lösung. Akra trennte sich schließlich von Lilliana. Schweren Herzens gab Akra ihr den Sending Stone zurück, während Lilliana ihr als Erinnerungsstück eine selbstgeschnitzte Holzkette überreichte. Danach suchte Akra ein letztes Mal die Stadtverwaltung auf, um mehr über die Kultisten zu erfahren – jedoch ohne Ergebnisse. Schließlich machte sie sich allein auf den Weg nach Winterholm, um die Gruppe wieder einzuholen.
Währenddessen verbrachten Morgan, Namyra, Ash, Nami und Pinion einen gemütlichen Abend in der östlichen Taverne „Zum müden Abenteurer“. Bei Wein und guter Stimmung brachte Morgan ihnen das Würfelspiel 4 Drachen unterm Berg bei, und der Abend endete entspannt und heiter.
Am nächsten Tag besuchten sie den örtlichen Tempel, der der Mondgöttin Selûne geweiht war. In der Hoffnung auf Hinweise durchsuchten sie den Tempel, hielten sich dabei jedoch nicht allzu streng an die Regeln des heiligen Ortes. Als die Situation für die Gruppe etwas unangenehm wurde, entschieden sie sich, Winterholm rasch wieder zu verlassen.
3.11.25 Winterholm und Unschlüssigkeit
Nach fast zwei Tagen Wanderung erreichten Morgan, Ash, Namyra, Pinion und Nami schließlich Winterholm. Je weiter sie nach Norden kamen, desto kälter wurde es, und die ersten Schneeflocken legten sich leise auf den Weg. Die Stadt empfing sie mit einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre – und einem unverkennbaren Hauch von Fischgeruch in der Luft. Auf Nachfrage verwies ein freundlicher Passant sie auf mehrere Tavernen, und die Gruppe entschied sich für eine im Osten der Stadt. Dort buchten sie zwei Zimmer: eines für Namyra und Morgan, das andere für Nami, Pinion und Ash, die sich zusätzlich eine Flasche Wein gönnten. Während Nami, Morgan und Namyra später noch den Markt erkundeten, blieben Ash und Pinion gemütlich in der Taverne zurück.
Währenddessen streifte Akra mit Lilliana durch Steinbrück und versuchte, die Stadtverwaltung zu bewegen, etwas gegen die Kultisten zu unternehmen, die sie angegriffen hatten. Trotz ihres Engagements blieb das Ergebnis ernüchternd – eine mürrische Beamtin ließ lediglich eine formelle Beschwerde aufnehmen. Enttäuscht, aber entschlossen verließen Akra und Lilliana daraufhin die Stadt in Richtung Dunvarn. Auf dem Weg kam es zu einer hitzigen Diskussion über Lillianas Leidenschaft für Schaukämpfe: Für sie waren sie ein Ventil, ein Stück Freiheit in einem eintönigen Leben – für Akra dagegen ein moralischer Widerspruch. Trotz des Streits blieb Akra an Lillianas Seite – entschlossen, sie noch eine Weile zu begleiten, auch wenn sie wusste, dass ihre Ansichten sie trennten.
20.10.25 Das Vermächtnis des Leidens
Nachdem die Gruppe die beiden Geister besiegt hatte, entdeckten sie in der Kammer ein Tagebuch und das ersehnte Juwel. Aus den Aufzeichnungen schlossen sie, dass es sich wohl um den Tempel von Ilmater, dem Gott des Leidens und der Standhaftigkeit, handeln könnte – auch wenn niemand sich vollkommen sicher war. Mit dem Juwel in ihren Händen kehrten sie an die Oberfläche zurück und mussten den Rückweg schwimmend antreten, da Akra das Floß im Eifer des Gefechts zuvor angezündet hatte.
Am Ufer erwartete sie jedoch eine verärgerte Stimme: Sternenflügel hatte Akra einiges zu sagen, da sie ihn schlicht vergessen hatte und er gezwungen war, den gesamten Weg über den See zurückzufliegen. Nach einer kurzen, aber deutlichen Standpauke verkündete Akra, dass sie sich vorerst von der Gruppe trennen würde, um sich mit Lilliana in Steinbrück zu treffen. Sie versprach, sie später wieder einzuholen – je nachdem, wie schnell sie vorankäme.
Während die übrigen Gefährten weiterzogen, machte Akra sich auf den Weg nach Steinbrück. Am folgenden Tag traf sie Lilliana, und gemeinsam verbrachten sie einen ruhigen, angenehmen Tag. Doch die Idylle wurde jäh unterbrochen, als zwei Kultisten sie im Theater angriffen. Akra konnte sie mühelos besiegen, war jedoch alarmiert: dass die Kultisten nun so offen und inmitten einer Menschenmenge zuschlugen, ließ nichts Gutes erahnen.
13.10.25 Die letzten Prüfungen
Nach vielen Versuchen erkannte die Gruppe endlich, dass die Prüfung nur dann gelöst werden konnte, wenn alle, die den Raum betreten hatten, auch wieder anwesend waren. Morgan jedoch wollte das nicht wahrhaben. Geplagt von der Erinnerung an den Schmerz schwamm er an die Oberfläche, fest entschlossen, den Tempel auszutricksen. Er hoffte, dass allein die Distanz genügen würde, um als „nicht anwesend“ zu gelten. Während die anderen weiter nach einer Lösung suchten, wartete er oben ungeduldig. Doch schließlich tauchte Akra allein auf und erklärte, dass sie ohne ihn nicht weitermachen konnten. Als er sich weigerte, setzte Akra kurzerhand das Floß in Brand – und Morgan blieb keine andere Wahl, als in die Tiefe zurückzukehren.
Unten angekommen, ließ er sich fesseln, um nicht erneut fliehen zu können, während die Schmerzen der Prüfung durch seinen Körper brannten. Nach qualvollen Momenten war die Prüfung bestanden – doch kaum konnten sie aufatmen, offenbarte sich die nächste Herausforderung. Eine statue von welcher Stille und Druck ausgingen, die ihr Innerstes prüften. Die Luft schien schwer zu werden, Zweifel und Ängste nagten an ihnen, bis sie auch diese Probe überstanden hatten.
Als das Unbehagen wich, begann die Statue der vorherigen Prüfung zu leuchten. Ein Strahl aus reinem Licht traf den großen Kristall, der in der Mitte des Bodens ruhte. Mit einem tiefen Grollen öffneten sich zwei Tore, und aus ihnen traten zwei geisterhafte Gestalten. Ein kurzer, intensiver Kampf entbrannte – und obwohl Akra eine Wunde davontrug, konnte die Gruppe die Geister bezwingen und den Sieg über den Tempel erringen.
29.10.25 Prüfungen der Tiefe
Nachdem die Gruppe die Prüfung mit dem steigenden Wasser gemeistert hatte, setzten sie ihren Weg tiefer in den Tempel fort. Im nächsten Raum schien zunächst alles ruhig – bis jemand genau die Mitte betrat. Plötzlich schossen Schmerzen durch ihre Körper, so intensiv, dass Morgan beinahe zusammenbrach. Schnell bemerkten sie, dass der Schmerz nur durch die Position ausgelöst wurde, und entschieden, vorerst weiterzuziehen, um vielleicht einen anderen Weg zu finden.
Sie entdeckten schließlich den unteren Eingang und erreichten eine Kammer, die von bunten, leuchtenden Korallen überwuchert war. Doch kaum waren alle eingetreten, wurden sie von jeweils zwei Tentakeln gepackt. Nami erkannte, dass sie anderen helfen konnte, indem sie deren Tentakel auf sich nahm – sie befreite Akra und Namyra, während Morgan beide von Ashrynith übernahm. Nur Pinion kämpfte allein gegen seine Fesseln.
Als die Tentakel immer fester zogen, verschwanden sie plötzlich, und eine Tür öffnete sich zurück in den ersten Raum. Morgan, erschöpft und von den Schmerzen der vorherigen Prüfung gezeichnet, entschied sich, den Tempel kurzzeitig zu verlassen, damit die anderen die Prüfung beenden konnten. Sobald sie es geschafft hätten, wollte er wieder zu ihnen stoßen.
22.09.25 Ein neuer Tempel
Bevor sich die Gruppe zur Ruhe legte, entfernten sich Morgan und Namyra noch für einen Spaziergang. Dabei kamen sie ins Gespräch und tauschten sich tief über ihre Vergangenheit und Gedanken aus. Als sie zurückkehrten, brannte bereits ein Lagerfeuer, und Akra war wieder wach. Kurz darauf erschuf Namyra den schützenden Leomunds Tiny Hut, und alle legten sich schlafen. Am nächsten Morgen war Ashrynith schon früh wach und traf draußen auf Nami. Die beiden sprachen miteinander, lernten sich besser kennen und Ash zeigte Nami sogar, wie man Steine über das Wasser flitschen lässt. Als die anderen nach und nach hinzustießen, fiel Ash sofort auf, dass Morgan erneut anders aussah. Da Ash und Pinion bislang nichts von seiner Besonderheit wussten, erklärte Nami trocken: „Morgan ist jeden Morgen ein anderer Morgan.“ Nachdem alle aufgeklärt waren, nahm die Gruppe das Floß und ruderte zum Tempel hinaus. Pinion sollte auf dem Floß zurückbleiben, während die anderen hinabtauchten – was manchen wie Morgan deutlich schwerer fiel als den restlichen. Im Tempel begann bald die erste Prüfung: Das Wasser stieg immer höher und drohte sie zu ertränken. Ash erkannte jedoch, dass ein Opfer verlangt wurde, und legte ihre Ohrringe hinein. Namyra folgte mit dem Stab von Valtheris. Erst diese Gaben ließen das Wasser zurückweichen, und eine zuvor verschlossene Tür öffnete sich langsam.
15.09.25 Erkundung des Tempels
Am nächsten Morgen berichtete Nami von ihren Entdeckungen: Der Tempel lag in großer Tiefe, mit zwei Eingängen – einem seitlichen und einem von unten. Schnell wurde klar, dass Pinion Probleme mit Wasser hatte und Morgan nicht schwimmen konnte. Daher entschied die Gruppe, ein Floß zu bauen. Akra wollte ihnen später mit einem Zauber Luftblasen zum Atmen geben, während Morgan für sich und Pinion Steine sammelte, um leichter abtauchen zu können. Namyra und Ashrynith kümmerten sich derweil um das Holz, während Pinion mit stoischem Eifer als moralische Unterstützung danebenstand.
Akra und Nami kehrten noch einmal zum Tempel zurück, um ihn genauer zu untersuchen. Akra verwandelte sich in eine Krabbe und kroch vorsichtig hinein. Dabei stellte sie fest, dass der seitliche Eingang durch Magie vom Wasser abgeschottet war. Zudem konnte sie die Tiefe des Sees genauer einschätzen: Der Tempel lag etwa 120 Meter unter der Oberfläche, mit dem seitlichen Zugang bei rund 100 Metern und dem unteren Eingang bei 110 Metern – bedrohliche Tiefen, gerade für Morgan und die blecherne Blechbüchse Pinion.
18.08.25 Neue Gefährten und neue Hoffnung
Nach einer weiteren Nacht voller rätselhafter Visionen, in denen sogar Nami einen Warlock als Schicksalsgefährten sah, nahm die Gruppe die Bedrohung der Kultisten ernster denn je. Diese sollen bereits fünf Juwelen besitzen – ein erschreckender Vorsprung. Am Morgen fanden sie in der Taverne den gesuchten Warlock, der sich als Ashrynith, kurz Ash, vorstellte. An seiner Seite stand ein ungewöhnlicher Begleiter: Pinion, ein mechanischer Autognome. Gemeinsam brachen sie zum See auf, um endlich mehr über den Tempel herauszufinden.
Akra verwandelte sich in einen Delfin und durchkämmte das Wasser, während die anderen das Ufer absuchten. Kurz bevor ihre Verwandlung endete, entdeckte sie einen seltsamen Umriss tief im See. Da ein weiteres Vordringen unmöglich war, entschied die Gruppe, dass Nami in der Nacht allein in die Tiefe wandern sollte – ungebunden von Atemnot. Am Morgen würde sie zurückkehren, hoffentlich mit Antworten.
17.07.25 Geheimnisse des Sees
Nachdem die Gruppe vom Tempel im See gehört hatte, machten sie sich auf die Suche nach Hinweisen. Morgan und Nami durchstöberten die Bibliothek, Namyra fragte sich auf dem Markt herum und Akra – in einer Mischung aus Ernst und Skurrilität – stand am Ufer und begann ein tiefgründiges Gespräch mit ein paar Fischen. Während Morgan und Nami sowohl nüchterne Aufzeichnungen als auch märchenhafte Geschichten fanden und Namyra allerlei Sagen von alten Leuten hörte, berichteten Akras Gesprächspartner im Wasser von einem seltsamen Objekt am gegenüberliegenden Ufer. Gemeinsam folgte die Gruppe dem Hinweis und fand nur ein altes Schiffswrack. Nami schleppte drei Kisten daraus ans Ufer, die sich als mit Schlamm gefüllt entpuppten. Später versuchten sie bei Sonnenuntergang, den geheimnisvollen Tempel vom Umland aus zu erspähen – jedoch ohne Erfolg.
14.07.25 Zwischen Geschäften und Geheimnissen
Akra brachte die Pferde zurück und nutzte ihre Magie, um Bauern für Geld zu helfen, ihre Felder ertragreicher zu machen. Nebenbei zeigte sie Namyra die Stadt. Morgan und Namyra lieferten das Paket bei der Abenteurergilde ab, wo ihnen Kultisten entgegenkamen, die es abholten. Namyra folgte ihnen bis zur Taverne „Blut & Becher“, doch niemand Auffälliges verließ den Ort. Währenddessen betrog Morgan den Pferdehändler, um mehr Geld herauszuschlagen. Später feierten Morgan und Namyra ihren Gewinn mit edlem Wein, bevor sie betrunken in ihre Zimmer verschwanden. Am Morgen trafen sie Akra und Namyra wieder und tauschten sich über die Kultisten sowie eine Geschichte von einem göttlichen Tempel aus.
07.07.25 Überfall auf offener Straße
Die Gruppe verließ Breithalt mit drei Pferden und dem wichtigen Paket im Gepäck. Die Reise verlief zunächst ruhig, doch schon bald wurden sie auf offener Straße von Banditen gestellt, die es eindeutig auf das Paket abgesehen hatten. Ein Kampf entbrannte, in dem es der Gruppe zwar gelang, die Angreifer in die Flucht zu schlagen und das Paket zu verteidigen, jedoch nicht ohne Verluste: Namyra wurde schwer verletzt und eines der Pferde kam im Gefecht ums Leben. Die Aussicht, dadurch einen Teil der Kaution zu verlieren, führte zu Diskussionen. Morgan und Namyra schmiedeten einen Plan, um das fehlende Geld auf weniger legale Weise wiederzubeschaffen. Akra jedoch lehnte dies entschieden ab, nahm die beiden verbliebenen Pferde an sich und machte sich alleine auf den Weg, um sie zurückzubringen. Nami schloss sich ihr schließlich an, während Morgan und Namyra vorerst zurückblieben.
30.06.25 Ein Segen, ein Vampir und ein Gurkenglas
Im Tempel legt die Gruppe die Vampirbrut auf einen Tisch. Auf der Suche nach einer Priesterin weckt Akra zahlreiche Dorfbewohner durch lautes klopfen – bis sie endlich fündig wird. Die Priesterin untersucht die Brut sowie Namyras Biss und gibt Entwarnung. Nach einem kurzen Gebet und etwas Aufklärung über die Brut verschwindet sie wieder in ihre Gemächer.
Die Gruppe verlässt daraufhin die Stadt, um die Brut sicherheitshalber zu enthaupten. Morgan begräbt in dieser Zeit das Pferd des Bauern und informiert ihn noch kurz über das „komische Mädchen“. Später trifft er die Gruppe wieder in der Stadt, und alle legen sich schlafen.
Am nächsten Tag wird der Abschluss des Auftrages in der Gilde gemeldet. Nach Diskussionen bringt Akra den Leichnam zur Gilde und erhält dafür die Belohnung und das mysteriöse Gurkenglas. Anschließend werden zwei erfahrene, apfelliebende Pferde für die Reise gemietet – für 5 Gold und 100 Gold Kaution.
26.06.25 Spuk in der Scheune
Auf dem Weg zum nächsten Auftrag spricht die Gruppe über Götter und Schicksal – Nami horcht auf und fragt nach, doch erhält keine klare Antwort. Beim Bauernhof angekommen, berichtet der verwirrte Bauer nur bruchstückhaft von den Ereignissen. In der Scheune findet die Gruppe einen toten, aufgeschlitzten Gaul. Kurz darauf hören sie Fauchen aus einer Kiste. Nach kurzem Zögern greift Morgan an, woraufhin eine Vampirin hervorspringt. Sie flieht durch ein von Morgan geschlagenes Loch nach draußen und stellt dort Namyra allein. Nach einem Biss wird sie von Morgan schließlich getötet. Nami nimmt den Leichnam an sich, und die Gruppe – ohne Morgan – macht sich auf zum Tempel in Breithalt.
09.06.25 Verlorenes Spielzeug
Noch vor dem Aufbruch sprach ein Fremder mit Torga, der daraufhin Yoru rief. Nach wenigen Worten verabschiedete sie sich wegen eines dringenden Auftrags von der Gruppe.
Die restlichen Gefährten gingen zum Waisenhaus. Dort erfuhren sie, dass ein Plüschhase und drei Bauklötze verschwunden waren. Im Spielzimmer fand Akra zwei Klötze auf einem Schrank, Namyra entdeckte den dritten darunter. Akras beschworene Hasen suchten weiter, fanden eine Spielfigur und schließlich den Plüschhasen im Klassenzimmer.
Währenddessen begeisterte Morgan die Kinder mit Magie, beobachtet von Nami – die ihn später neugierig fragte, was „Kinder“ eigentlich seien. Nachdem das Spielzeug zurückgegeben war, meldeten Morgan und Nami in der Gilde den Abschluss des Auftrags. Dann machte sich die Gruppe auf zur Scheune.
26.05.25 Die Abenteuergilde von Breithalt
In der Abenteurergilde angekommen, verkaufte die Gruppe ihre zehn Scherben des Antiillusionsspiegels und ließ sich anschließend entspannt bei einem Bier nieder. Die Ruhe wurde jedoch gestört, als eine Gruppe Kultisten die Gilde betrat und ohne viele Worte die Treppe zu den oberen Räumen hinaufstieg. Torga zog sich auffällig zurück, was sofort die Aufmerksamkeit der Gruppe weckte. Schnell entschieden sie sich, sich zu tarnen: Morgan und Namyra nahmen andere Gestalten an, Sternenflügel machte sich unsichtbar und half Akra, ihre Schuppen rot zu färben. Nami und Yoru hingegen blieben unverkleidet – sie waren den Kultisten unbekannt. Besonders auffällig war eine Gestalt in der Mitte der Gruppe: ein „funky“ wirkender Typ, dessen Auftreten nicht so recht zum düsteren Rest passen wollte. Als die Kultisten wieder verschwanden, sprachen einige der Gruppe Torga direkt darauf an, doch er wich ihren Fragen aus. Schließlich widmete sich die Gruppe wieder ihrem eigentlichen Ziel, nahm die Aufträge „Spuk in der Scheune“ und „Spielzeug verschwunden“ an und kündigte an, bald nach Steinhalt aufzubrechen – inklusive eines Pakets, das sie von Torga mitnehmen sollten.
31.03.25 Die Ankunft in Breithalt
Früh am Morgen erwachte die Gruppe vom Zwitschern der Vögel. Noch während der Tau auf den Blättern glänzte, entdeckten die ersten, wie Nami sich liebevoll um einen kleinen Hasen kümmerte, der sich am Bein verletzt hatte. Kurz darauf stieß Akra hinzu, sprach beruhigend mit dem Tier, gab ihm etwas zu fressen und heilte es mit Magie. Dankbar hoppelte der Hase davon – ein Moment der Ruhe und Herzenswärme.
Währenddessen verschwand Morgan kurzzeitig durch einen Ausbruch seiner Wilden Magie auf die Astralebene – doch niemand bemerkte sein kurzes Fehlen.
Wenig später setzte die Gruppe ihren Weg fort und erreichte die Stadt Breithalt. Dort suchten sie nach einem Abenteurerladen und fanden ihn bald durch Hinweise der Passanten. Sie wollten dort die Scherben des magischen Spiegels verkaufen, mit denen sich Illusionen durchdringen ließen. Doch trotz einiger Verhandlungen wurden sie mit dem Händler nicht handelseinig. Statt sich übervorteilen zu lassen, entschied sich die Gruppe, ihr Glück lieber bei der Abenteurergilde zu versuchen – in der Hoffnung auf ein besseres Geschäft.
17.03.25 Das Juwel der Sune
Der Kampf gegen Valtheris tobte weiter, während sich dieser mit Illusionen und geschickten Ausweichmanövern verteidigte. Doch trotz seiner Tricks gelang es der Gruppe schließlich, ihn zu bezwingen. Als Namyra seinen Stab an sich nahm, begann Valtheris sich aufzulösen – sein Körper zerfiel zu Staub. Zurück blieb lediglich ein kleiner, schimmernder Stein: das Juwel der Sune. Namyra hob es vorsichtig auf und bewahrte es fortan bei sich.
Die Gefährten sprachen Nami ihr Mitgefühl aus und verließen den nun still gewordenen Tempel. Draußen angekommen, nutzten sie die Gelegenheit, um Yoru – ihr neuestes Gruppenmitglied – näher kennenzulernen. In ruhiger Atmosphäre erzählte sie mehr über ihre Vision und ihr Vorhaben, die Gruppe zu begleiten.
Schließlich stieß auch Nami zu ihnen. Noch immer erschüttert, sprach sie mit der Gruppe über ihre inneren Zweifel und neu aufkommenden Gefühle, deren Ursprung sie selbst nicht verstand. Nach einem letzten, ehrlichen Gespräch machten sich die Abenteurer auf in Richtung Breithalt und errichteten bei Sonnenuntergang ihr Lager für die Nacht.
03.03.25 Der Tempel der Sune
Zurück im Tempel von Sune begannen sich die Gefährten zunehmend über die merkwürdigen Abläufe dort zu wundern. Besonders die Küche erregte Aufmerksamkeit: Nami brachte regelmäßig frische Speisen, doch niemand sah, woher sie kamen. Akra versuchte mehrfach, einen Blick hinter die Küchentür zu werfen – ohne Erfolg. Auch auf Nachfrage hielten Nami und Valtheris sich bedeckt. Ein weiterer abgeschlossener Raum blieb der Gruppe ebenfalls verborgen, was ihr Misstrauen weiter wuchs.
Währenddessen erhielt Yoru eine Vision: Die Gruppe sei in Gefahr – und sie sei dazu bestimmt, ihnen beizustehen. Unverzüglich machte sie sich auf den Weg zum Tempel. Dort angekommen, blieb sie zunächst ungesehen und beobachtete die Gruppe. Erst nach einiger Zeit offenbarte sie sich, woraufhin die Gefährten ihre Stimme hörten und sie als Verbündete erkannten.
Neugierig auf das, was sich hinter dem Tempel verbarg, versuchte die Gruppe über die bekannte Treppe hinauszutreten – doch wie Yoru es vorhergesagt hatte, hielt sie eine Illusion gefangen. Die Realität schien sich zu verzerren. Die Gruppe stellte Valtheris zur Rede, doch dieser wich den Fragen immer mehr aus. Schließlich hatten die Helden genug – und griffen an.
17.02.25 Das Rad, der Ring und ein neuer Weg
Um den beschädigten Wagen wieder fahrtüchtig zu machen, fällte die Gruppe einen nahegelegenen Baum und fertigte daraus ein neues Rad. Zum Anbringen musste der Wagen angehoben werden – Akra rief Morgan zur Hilfe, der jedoch lieber einen Ast suchte, um den Wagen hochzuhebeln, statt ihn einfach anzuheben.
Als alles repariert war, zeigte sich der Händler Varos Silberblock dankbar und bot der Gruppe Rabatte auf seine Waren. Da das Gold dennoch nicht reichte, tauschte Morgan einen Ring gegen eine magische Halskette der Wahrnehmung – mit dem Plan, sie in drei Tagen in Steinbrück gegen Gold zurückzutauschen.
Weiter ging es zum Tempel der Göttin Sune, der auf einem kleinen Hügel lag, umgeben von Blumen. Dort traf die Gruppe auf eine junge Maid ohne Namen, die sie Nami nannten. Sie arbeitete für Valtheris, den Wächter des Tempels – ein höflicher Mann, dem die Gruppe jedoch nicht vollends vertraute.
03.02.25 Rettung der Karawane
Auf dem Weg durch die Wälder westlich von Breithalt stieß die Gruppe auf verzweifelte Hilferufe, die zwischen den Bäumen widerhallten. Eine Karawane war in Not – die Pferde eines der Wagen waren durchgegangen und hatten das Gefährt gefährlich nah an eine kleine Böschung gezogen. Ohne zu zögern eilten Akra, Morgan und Namyra zur Hilfe und fanden den Wagen, wie er bedrohlich über dem Abhang schwebte, drohend in die Fluten des darunterliegenden Flusses zu stürzen.
Mit vereinten Kräften gelang es der Gruppe, den Wagen zu stabilisieren und langsam zurück auf festen Grund zu ziehen. In einem Moment angespannter Stille löste sich schließlich eines der Räder und schoss den Hang hinab – die Lage schien zu kippen. Doch Akra, mit blitzschneller Reaktion und waghalsigem Mut, stürzte hinterher und konnte das Rad noch rechtzeitig sichern.