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09.03.2026 Wasser, Masken & Gift

Nachdem Darian freigesprochen worden war, dankte die Gruppe Awaass in der Abenteurergilde dafür, dass er rechtzeitig Aeris organisiert hatte und damit entscheidend zur Wendung der Verhandlung beigetragen hatte. Anschließend holten sie ihre beschlagnahmte Ausrüstung zurück. Dabei bemerkte Rasha, dass sein Dolch zwar da war, aber offensichtlich bewegt worden war.

Die Gruppe beschloss daraufhin, zunächst zu Mel zu gehen. Neben einigen offenen Fragen sollten dort auch die übrigen gefundenen Gegenstände geschätzt werden. Als Darian als Erster Mels Laden betreten wollte, blockierte jedoch eine Wand aus regenbogenfarbenem Wasser den Eingang. Nach kurzem Zögern trat er hindurch und stellte fest, dass der gesamte Laden derzeit vollständig unter Wasser stand. Mel war gerade mitten in Verhandlungen mit einem Triton. Dank seiner Kette konnte Darian unter Wasser atmen, der Rest der Gruppe jedoch nicht.

Während Mel weiter mit dem Triton sprach, kommunizierte er parallel per Message mit Darian und ließ durch eine Mage Hand mehrere bronzene Masken mit aufgemalten Fischen nach draußen reichen. Rasha erkannte, dass diese Masken das Atmen unter Wasser ermöglichten, sodass auch die übrigen Gruppenmitglieder eintreten konnten. Nach einiger Wartezeit begann schließlich die eigentliche Verhandlung zwischen Mel und Maeve, die als Händlerin der Gruppe auftrat. Nach längeren Gesprächen einigte man sich darauf, den Ring of Summon Shadow zu verkaufen. Der Erlös reichte aus, um die verbliebenen Gerichtskosten zu begleichen.

Danach suchte die Gruppe das Anwesen der Familie von Alabasta auf, um weitere Informationen zu ihrem neuen Auftrag zu erhalten. Der betroffene Hof trug den Namen Honigfeld, sein Verwalter war ein Mann namens Gregor. Der Hof lag etwa eine Tagesreise südlich von Klein Cre am Kurzen Crepfad.

Als die Gruppe die Stadt verlassen wollte, wurden sie von einer maskierten Person angesprochen, die nach der Abenteurergilde fragte, um sich dort registrieren zu lassen. Darian entschied, ihn ein Stück zu begleiten und auszufragen. Der Fremde stellte sich als Rentt Vivian vor. Die Maske, die er trug, war verflucht und ließ sich nicht mehr abnehmen. Ursprünglich hatte er sie getragen, um schwere Verletzungen im Gesicht aus seiner Zeit als Söldner zu verbergen. Obwohl Maeve anbot, den Fluch zu lösen, verweigerte er dies. Dieses Verhalten machte die Gruppe misstrauisch, weshalb sie Awaass in der Gilde vor ihm warnten. Awaass nahm die Warnung ernst, während die Gruppe selbst ihre Reise nach Süden antrat.

Etwa zwei Wegstunden außerhalb von Klein Cre wurde die Gruppe plötzlich angegriffen. Ein vergifteter Bolzen traf Darian und ließ ihn sofort bewusstlos zu Boden gehen. Raio entdeckte die Angreiferin, wurde dabei jedoch ebenfalls vergiftet. Dennoch gelang es ihm, die Assassinin zu betäuben, woraufhin Maeve den Kampf beendete. Tasha kümmerte sich derweil um Darian und heilte ihn.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie bei der Assassinin eine verschlüsselte Notiz.

24.02.2026 Der Prozess

Darian verblieb weiterhin im Gefängnis von Klein Cre, während der Rest der Gruppe versuchte, Unterstützung für die bevorstehende Verhandlung zu organisieren. Zunächst suchten sie Awaass in der Abenteurergilde auf und schilderten ihm die Situation. Anschließend wandten sie sich an das Anwesen der Familie von Alabasta – eine Adelsfamilie, deren Haus die Gruppe einige Zeit zuvor von einem Spuk befreit hatte.

Lady von Alabasta empfing die Gruppe freundlich und bot ihnen im Gegenzug für ihre Hilfe einen kleinen Auftrag an. Auf einem Hof unter ihrer Verwaltung wurden regelmäßig Felder und Ernte von Tieren verwüstet. Die Gruppe sollte sich nach der Gerichtsverhandlung darum kümmern. Als Gegenleistung versprach sie, mit ihrer Freundin Seraphine zu sprechen – einer der Beisitzerinnen im Gericht und Vertreterin des Adels – um ein gutes Wort für Darian einzulegen.

Währenddessen erhielt Darian im Gefängnis Besuch von Arkanmeister Lorrakan der Runenklingen. Er bot Darian an, ihn mit seinen Mitteln aus der Lage zu befreien, verlangte jedoch im Gegenzug mehrere Jahre Dienst im Orden der Runenklingen. Darian gab keine direkte Antwort und erklärte, er würde ihm im Gericht ein Zeichen geben, falls er auf das Angebot zurückkommen wolle.

Am nächsten Morgen wurde die Gruppe von einem Diener der Familie von Alabasta in der Gilde abgeholt: Die Verhandlung war vorverlegt worden und sollte sofort beginnen. Mit einem hastigen Sprint schaffte es die Gruppe gerade noch rechtzeitig zum Gericht.

Die Verhandlung verlief zunächst wie erwartet. Darian schilderte seine Geschichte wahrheitsgemäß, stellte die Ereignisse jedoch so dar, dass seine Entscheidungen stets nachvollziehbar oder notwendig erschienen. Die Zeugenaussagen der Gruppe unterstützten diese Darstellung, auch wenn Raio offen zugab, einen Angriff ohne direkte Provokation begonnen zu haben.

Gerade als der vorsitzende Richter und seine beiden Beisitzer ihr Urteil sprechen wollten, erschien Aeris unerwartet im Gerichtssaal. Er legte offizielle Dokumente vor und wurde als Zeuge zugelassen. In seiner Aussage erklärte er, dass „Zum ruhenden Gaul“ inzwischen von Teilen der Armee von Zan’Tasian übernommen worden sei. Seine eigentliche Mission sei nie gewesen, Händler zu begleiten, sondern Beweise für ein Netzwerk aus illegalem Handel und Sklaverei zu sammeln.

Diese neuen Informationen veränderten die Situation grundlegend. Zan’Tasian verzichtete daraufhin auf nahezu alle Anklagepunkte gegen Darian. Lediglich der materielle Schaden sowie ein Schmerzengeld für den verletzten Kopfgeldjäger blieben bestehen und mussten weiterhin beglichen werden.

13.02.2026 Festnahme Darians

Die Gruppe erschien per Teleportation im Haus der Heilung in Klein Cre. Darian war noch immer bewusstlos, Marcellino und Rasha schwer verwundet, während Tasha, Raio und Maeve nur oberflächlich versorgt werden mussten. Darian, Marcellino und Rasha erhielten Liegen und wurden mit Magie und Heilkunde stabilisiert.
Als es Marcellino besser ging, sprach er unter vier Augen mit Rasha. Er entschuldigte sich für die Gefahr im Grab und dafür, seine wahre Stärke verborgen zu haben. Als flüchtiges Kind aus dem Stormian Empire, dort gezielt für den Krieg ausgebildet, dürfe er nicht auffallen. Zum Abschied übergab er Rasha einen Sending Stone für Notfälle und verschwand durch eine magische Tür. Rasha teilte dies später der Gruppe mit.
Maeve identifizierte in einem Ritual den gefundenen Bogen als einen magischen Bogen der Dunkelheit, der seine volle Stärke in Schatten entfaltet. Tasha nahm ihn an sich.
Auf dem Weg zur Gilde wurde die Gruppe von einem barbarisch wirkenden Jäger mit Wolf aufgehalten. Er stellte sich als Kopfgeldjäger vor und erklärte, auf Darian sei offiziell ein Kopfgeld wegen Mordes und Kindesentführung ausgesetzt. Zunächst zeigte Darian sich kooperativ, doch als der offenbar druidische Jäger ihn mit Ranken fesselte und verstummen ließ, eskalierte die Situation. Darian und Rasha griffen an, der Druide verwandelte sich und rief Tiere zur Hilfe. Der Jäger überlebte, doch Adler, Schlange und Wolf wurden abgeschlachtet im Kampf.
Als die Stadtwache eintraf, wurden alle abgeführt. Darian kam in eine Zelle, der Rest durfte sich bis zur Verhandlung frei bewegen. In der Wache war auch Arkanmeister Lorrakan der Runenklingen anwesend, der Rashas Dolch prüfen wollte. Als Rasha beinahe Widerstand leistete, konnte Maeve ihn gerade noch beruhigen. Der Hauptmann blieb unbeeindruckt von Erklärungen und verwies auf den offiziellen Haftbefehl. Eine Verhandlung soll folgen, sobald alle Parteien anwesend sind und ein Kleriker mit Zone of Truth bereitsteht.

27.01.2026 Shadar-Kai und Schatten

Nach einer kurzen Rast entschied sich die Gruppe, den nördlichen Nebenflur erneut zu betreten. Am Ende lag ein Podest, das stark an den Raum der shadar-kaihaften Erscheinung erinnerte. Kaum ausgelöst, senkte sich eine vollständige magische Dunkelheit über den Bereich. Niemand konnte mehr sehen, doch etwas lauerte darin. Die Gruppe wurde angegriffen und ihre Kraft wurde ausgesaugt, ohne dass klar war, von wo oder durch was. Erst als sich die Dunkelheit wieder lichtete, zeigte sich, dass sie gegen lebendige Schatten aus dem Shadowfell gekämpft hatten, die schließlich besiegt wurden, wenn auch unter hohen Verlusten an Kraft.
Danach stellte die Gruppe fest, dass Marcelino verschwunden war. Eine hektische Suche blieb erfolglos, also konzentrierten sie sich darauf, den versperrten Hauptdurchgang zu öffnen. Schließlich erkannten sie das Muster: Zwei Podeste, zwei Erscheinungen. Als sich gleichzeitig Personen auf beide Podeste stellten, öffnete sich die Haupttür.
Dahinter lag ein ritueller Versammlungssaal mit steinernen Sitzreihen und einem großen Sarkophag. Dort erschien erneut die shadar-kaihafte Frau, offenbar die Tochter des einstigen Familienoberhaupts. Wütend warf sie der Gruppe vor, die Ruhe ihres Vaters zu stören, sprach von Missverständnissen mit den Elfen und davon, dass ihre Familie nur helfen wollte, bevor es den Aufstand gab und ihresgleichen ins Shadowfell zurückkehrte. Dann griff sie an und beschwor Schatten zu ihrer Unterstützung. Mit einem dunklen, geisterhaften Speer, der immer wieder zu ihr zurückkehrte, erwies sie sich als extrem gefährliche Gegnerin und brachte die Gruppe an den Rand der Niederlage.
In diesem Moment öffnete sich ein Portal aus dem Shadowfell und Marcelino trat hervor. Er offenbarte seine wahre Macht und schleuderte einen hochstufigen Todeszauber auf die Shadar-Kai-Frau. Sofort erkannte sie ihn als größte Bedrohung und fokussierte ihre Angriffe auf ihn. Darian stellte sich schützend vor Marcelino und unterstützte ihn, während Tasha Gefallene wieder aufrichtete und Rasha den Druck aufrechterhielt. Mehrfach stand die Gruppe kurz vor dem Untergang, doch am Ende fiel die Shadar-Kai-Frau endgültig.
Nach dem Kampf war Darian bewusstlos, da er Marcelino geschützt hatte. Die Gruppe durchsuchte das Grab ein letztes Mal, fand einen Bogen und einen Ring und entschied sich zum Rückzug. Mit seinen letzten Kräften teleportierte Marcelino die Gruppe direkt ins Haus der Heilung nach Klein Cre. Damit endete der gefährliche Ausflug in das Grabmal.

24.01.2026 Sein Name war Marcellino – Teil 2

Mit Marcellino betrat die Gruppe den versiegelten Dungeon nahe Eichental und stieß direkt auf die Leichen der vermissten Arbeiter, die nach früheren Todesfällen erneut hineingegangen waren. Mehrere Särge bestätigten schnell den Verdacht, dass es sich um eine alte Grabstätte handelt. Beim weiteren Vordringen wurden sie von zwei großen Riesenspinnen angegriffen. Darian hielt sie zunächst fälschlich für deutlich gefährlichere Phasenspinnen, was zu einem übervorsichtigen, kräftezehrenden Kampf führte. Die Spinnen wurden besiegt, doch zeigte sich, dass sie vermutlich bereits die zuvor entsandte Abenteurergruppe des Bronzerangs getötet oder zumindest gefressen hatten. Bei der Durchsuchung fanden sich noch einige zurückgelassene Gegenstände.
Im zentralen Grabraum löste Raio einen Mechanismus aus, der sowohl den Hauptweg nach vorn als auch den Ausgang durch magische Barrieren verschloss. Später konnte identifiziert werden, dass es sich dabei um eine Art Okkultesphäre handelt, die jeglichen Schaden abwehrt und gezielt deaktiviert werden muss. Noch im Hauptraum entdeckte die Gruppe vier große Wandreliefs, die eine Geschichte erzählten: Shadar-Kai aus dem Shadowfell kamen einst an diesen Ort, wurden zunächst freundlich von Elfen und Halbelfen empfangen, begannen jedoch bald darauf, diese zu versklaven und sich selbst als Herrscher aufzuspielen. Wie diese Geschichte endete, blieb offen.
Auf der Suche nach einem alternativen Weg begab sich die Gruppe in einen Nebenbereich mit weiteren Särgen. Dort erschien eine shadar-kai-artige Frau, geisterhaft und kaum greifbar. Sie sprach davon, alles für ihren Vater zu tun, forderte die Gruppe zum Gehen auf und stellte ihre Anwesenheit infrage. Ohne echtes Interesse an einem Gespräch zu zeigen, erweckte sie mehrere tote Shadar-Kai-Geister, die die Gruppe angriffen. Der Kampf war hart, vor allem wegen der nekrotischen Kettenangriffe auf engem Raum, und kostete die Abenteurer viel Kraft.
Nach dem Gefecht entschloss sich die Gruppe, sich zunächst zurückzuziehen und auszuruhen, musste jedoch feststellen, dass der Ausgang weiterhin versperrt war. So legten sie nahe dem verschlossenen Eingang eine kurze Rast ein, in dem Wissen, dass sie danach entweder die zentrale Kammer öffnen oder weitere unerforschte Gänge erkunden müssen. Marcellino zeigte sich derweil erstaunlich begeistert von dem Abenteuer und freute sich über die ersten gefundenen Kleinschätze, während allen klar war, dass der Dungeon sein wahres Geheimnis noch nicht preisgegeben hatte.

24.01.2026 Sein Name war Marcellino – Teil 1

Nach der Annahme des Auftrags von Marcellino bereitete sich die Gruppe in Klein Cre noch kurz vor, erledigte kleinere Einkäufe bei Mel, deckte sich mit etwas Proviant ein und machte sich anschließend gemeinsam mit dem jungen Zauberer auf den Weg. Am Stadttor schloss sich Marcelino offiziell an, stellte viele Fragen und versuchte, die Gruppe besser kennenzulernen. Die Reise verlief zunächst ruhig, geprägt von Gesprächen und Planung.
Am dritten Tag geriet die Gruppe jedoch in eine Falle: Plötzlich schossen Ranken aus dem Boden und hüllten mehrere Mitglieder in pflanzliche Kokons ein. Ein Angreifer war zunächst nicht zu sehen, und jeder Befreiungsversuch führte nur dazu, dass weitere Gruppenmitglieder gefangen wurden. Schließlich zeigte sich ein Wegedieb, der drohte, die Gefangenen sterben zu lassen. Darian und die anderen entschieden sich gegen Verhandlungen und griffen ihn mit überwältigender magischer und körperlicher Gewalt an. Der Angreifer wurde rasch getötet, doch der Zauber hielt zunächst weiter an.
Erst nach einiger Zeit lösten sich die Rankenkokons von selbst auf. Es stellte sich heraus, dass die Drohung ein Bluff gewesen war. Darian fand im Versteck des Diebes etwas Geld und Hinweise darauf, dass dieser Trick bereits mehrfach zum Erpressen und Ausrauben genutzt worden war. Nach diesem Zwischenfall setzte die Gruppe ihre Reise fort und erreichte schließlich das Gebiet nahe Eichental, wo Arbeiter beim Erschließen neuer Minen einen alten, versiegelten Dungeon entdeckt hatten. Mit dem Betreten dieses Ortes begann der nächste Abschnitt ihres Abenteuers.

13.01.2026 Dunkle Schlingen

Nach der Klärung des Orkangriffs und der Enthüllung des Succubus in Silberquell machte sich die Gruppe auf den Rückweg nach Klein Cre. Die Reise verlief über mehrere Tage ruhig und beinahe entspannend, bis sie eines Nachts von bösartigen, lebenden Pflanzen angegriffen wurde. In mehreren Wellen griffen bewegliche Äste und verdrehte Bäume aus dem Schatten heraus an. Die kleineren Angreifer stellten zunächst kein großes Problem dar, doch als ein massiver, lebender Baum in den Kampf eingriff, wurde die Situation gefährlich. Mehrere Gruppenmitglieder wurden verletzt, und Esel-Jonas geriet beinahe in Lebensgefahr, konnte aber rechtzeitig beruhigt und gerettet werden. Die Gruppe überstand den Kampf und fühlte sich danach erfahrener und besser vorbereitet als zuvor.
Kurz darauf erreichten sie Klein Cre und kehrten zur Abenteurergilde zurück. Dort sichteten sie neue Aufträge und entschieden sich für das Angebot eines jungen Zauberers namens Marcelino. Er besitzt angeborene magische Fähigkeiten, ist jedoch laut Gilde noch zu jung und unerfahren, um allein einen gefährlichen Auftrag anzunehmen. Marcellino möchte einen von der Gilde versiegelten Dungeon erkunden, den er alleine nicht betreten darf, da dort bereits eine Bronzerang-Gruppe verschollen ist und es beim Freilegen des Dungeons Tote unter den Arbeitern gab. Er sucht daher die Unterstützung der Gruppe, um den Dungeon gemeinsam zu sichern. Als Belohnung sollen alle gefundenen magischen Gegenstände untereinander aufgeteilt werden. Damit ist der nächste Auftrag gesetzt.

08.01.2026 Die Wahrheit

Die Nacht nach der Eskalation verlief ruhig, doch am nächsten Mittag ließ die Wirkung des Trankes bei Darian und Hauptmann Elira nach. Schnell war der Gruppe klar, dass Lyssandra nun konfrontiert werden musste, zumal Elira den Trank keineswegs freiwillig eingenommen hatte.
Im Dorf wurden sie von dem Jäger und Varis empfangen, die ihnen bereits bei den Orks geholfen hatten. In einem Besprechungsraum versuchte Lyssandra zunächst zu verhandeln, zu bestechen und sich herauszureden, doch die Gruppe blieb standhaft. Als klar wurde, dass es keine Einigung geben würde, griff Lyssandra an und offenbarte ihr wahres Wesen: Sie war ein Succubus, der sich im Kampf mit roter Haut, Hörnern, Flügeln, Schwanz und Hufen zeigte.
Der Kampf war heftig, besonders Maeve wurde durch Verzauberungen und brutale Huftritte stark zugesetzt. Am Ende konnte der Succubus jedoch von Elira enthauptet werden. Weitere Nachforschungen und Lyssandras letzte Worte bestätigten, dass sie die Orks gesteuert, den Angriff auf den Bürgermeister geplant und die Kontrolle über Silberquell an sich reißen wollte. Der Trank bestand aus ihrem Speichel, während der Bürgermeister durch einen anderen Trank weiterhin im Koma lag.
Elira bot der Gruppe aus Dankbarkeit ihren verzauberten Zweihänder an, doch sie lehnten ab und überließen ihr die weiteren Aufräumarbeiten im Dorf.
Gerade als die Gruppe das Dorf verlassen wollte, ist der Professor brennend vor der Gruppe und der Tür des Bürgermeisters zusammengebrochen. Es stellte sich heraus, dass eine Frau aus einer versiegelten Grabkammer erweckt wurde und geflohen ist. Alles deutete darauf hin, dass es irgendwas mit Kjonn zu tun haben könnte. Anschließend machten sie sich auf den Rückweg nach Klein Cre, unter anderem auch, weil Maeve wieder einmal ein verfluchtes Objekt an sich genommen hatte, das diesmal eindeutig nichts Gutes im Sinn hatte und dringend entfernt werden musste.

16.12.2025 Misstrauen und Liebe?

Die Gruppe kehrte erschöpft, aber erleichtert nach Silberquell zurück. Mitten in der Nacht wartete bereits das versammelte Dorf. Lyssandra hatte gemeinsam mit Hauptmann Elira Schildhain die Bewohner zusammengerufen und berichtete von einem Zwischenfall: Während die Abenteurer die Orks aufgehalten hatten, war ein Späher durchgekommen und hatte den Bürgermeister schwer verletzt. Er lebte, war aber außer Gefecht. Elira hatte den Angreifer besiegt, Lyssandra übernahm vorerst seine Aufgaben.
Trotz ausgezahlter Belohnung wuchs das Misstrauen, besonders bei Darian und Rasha. Sie bestanden darauf, die Orkleiche zu untersuchen und das Haus des Bürgermeisters zu sehen. Während Darian mit einer Scheinuntersuchung ablenkte, durchsuchte Rasha das Haus und fand mehrere leere sowie eine volle Trankflasche. Danach zog sich die Gruppe zurück und teilte ihre Verdachtsmomente.
Darian entschloss sich, unter dem Vorwand eigener Verletzungen erneut ins Haus zu gehen. Dort platzte er in eine intime Situation zwischen Lyssandra und Elira. Nach einem peinlichen, angespannten Wortwechsel wurde er mit einem Trank hinausgeschickt, der sich zunächst als normaler Heiltrank erwies. Kurz darauf tauschte Rasha diesen unbemerkt gegen den anderen Trank aus, von dem Maeve später feststellte, dass es sich um einen Verzauberungs- bzw. Charmtrank handelte.
Die Gruppe wollte den Trank testen und Darian trank diesen, doch er überlistete sie und stürmte erneut hinein, als diese ihn festhalten wollten. Elira reagierte aggressiv, Lyssandra erkannte jedoch den Effekt und erklärte, sie forsche an Tränken zur Zähmung wilder Tiere und habe wohl versehentlich den falschen ausgegeben. Elira wusste davon und hätte den Trank freiwillig genommen. Maeve bestätigte, dass der Bürgermeister zwar lebt, aber nicht ansprechbar ist.
Mit offenen Fragen zog sich die Gruppe in die Taverne zurück. Elira begleitete sie gemeinsam mit ihrem Stellvertreter, da Lyssandra der Gruppe nach den offenen Anschuldigungen misstraute. Eine endgültige Klärung wurde auf den nächsten Tag vertagt, wenn die Wirkung der Tränke nachgelassen haben sollte.

18.11.2025 Hinterhalt auf Orks

Die Gruppe beriet ihr weiteres Vorgehen: Der Alarmposten war gesichert, doch Darian warnte, dass mehr Orks kommen würden, wenn ihre Späher nicht zurückkehren. Also versteckten sie die Leichen, suchten sich ein verborgenes Lager und legten sich auf die Lauer.
Varis schickte seine Kameradin Ragnar zurück ins Dorf, um Bericht zu erstatten. Später erschien die Kräuterfrau mit Wasser und zwei Heiltränken – eine kurze, hilfreiche Pause vor der kommenden Nacht.
Stunden vergingen, bis eine fliegende Kreatur am Nachthimmel zu sehen war, ohne dass man sie genau erkennen konnte. Die Gruppe erneuerte ihre Alarmzauber und versuchte zu schlafen.
Meave wurde schließlich durch ihren mentalen Alarm geweckt und rüttelte nur Darian wach. Kurz darauf löste eine größere Orkgruppe Tashas akustischen Alarm aus – mitten unter ihnen ein deutlich stärkerer Anführer. Darian reagierte sofort und ließ zwei dröhnende Shatter-Zauber detonieren, die mehrere Orks zermalmten.
Meave konzentrierte ihre Eldritch Blasts auf den Anführer, während der Rest der Gruppe – nun ebenfalls wachgerüttelt – in den Hinterhalt einstieg. Der Kampf war kurz, heftig und endete mit Rashas Klinge, als er dem Anführer den Kopf abschlug.
Nach einer schnellen Untersuchung der Leichen machte sich die Gruppe auf den Rückweg nach Silberquell – der Angriff war abgewehrt, und somit die Gefahr für das Dorf gebannt.

21.10.2025 Unzüchtiges Verhalten und Ziegen

Vor der Taverne tauschte die Gruppe ihre Erkenntnisse aus und beschloss, sich erst einmal eine warme Mahlzeit zu gönnen. Die Schankfrau schickte sie jedoch zurück, sie sollten zuerst den Staub von den Schuhen klopfen. Nach einem kleinen Zusammenstoß zwischen Darian und Maeve bestellten alle Linseneintopf – das einzige, was es noch gab. Wegen der Orks sei alles Fleisch knapp, erklärte die Wirtin entschuldigend. Auf Nachfrage erzählte sie, dass in Silberquell selten etwas Ungewöhnliches geschehe, doch Nilo, der Stallbursche, könne die Heilerin offenbar nicht leiden.
Da Darian ohnehin Verdacht schöpfte, suchte die Gruppe den Stall auf. Nilo war anfangs schweigsam, doch als Darian ihn unter Druck setzte, brach er zusammen: Die Heilerin sei eines Nachts plötzlich im Stall erschienen, habe sich halb entkleidet und ihn unsittlich berührt. Er war geflohen und gestand beschämt, dass er kein Interesse an Frauen habe und sich seitdem schmutzig fühle.
Währenddessen untersuchte Raio die Ausgrabungsstätte erneut, konnte aber den Gelehrten Professor Quill nicht finden – stattdessen weckte er versehentlich die Frau Hauptmann der Wache, die ihm versprach, ihn am Abend zu empfangen. Zusammen mit Rasha suchte er daraufhin den Feldwebel auf, während Maeve und Tasha im Hintergrund blieben. Sie vereinbarten, den nördlichen Alarmposten zu besuchen, wo zwei Wachen stationiert seien. Rasha machte sich mit Rationen bereits auf den Weg, die anderen wollten Darian holen.
Dieser wurde schließlich auf einem Felsen entdeckt – meditierend, während eine Ziege an seinem Ohr knabberte. Nach zwei gezielten Steinen von Maeve und Raio und einer kurzen Diskussion machten sie sich gemeinsam auf den Weg.
Am Alarmposten traf Rasha auf einen Halbelf, der ein trauriges Lied sang. Er gestand, nicht zu glauben, dass er diesen Auftrag überleben würde, und kämpfe nur für sein Dorf und seine Schwester. Rasha verstand ihn – und erzählte im Gegenzug, wie er zu seinem Wildschweinkopf kam.
Als der Rest der Gruppe eintraf, sprachen Darian und Raio mit den beiden Wachen, während Rasha die Umgebung untersuchte. Vertieft in die Spuren bemerkte er zu spät, wie drei Orks direkt auf sie zusteuerten – die ersten seit Tagen. Ein kurzer, entschlossener Kampf entbrannte, der schnell zugunsten der Gruppe entschieden war. Beeindruckt von ihrer Stärke starrten die Alarmposten die Helden an, bis Darian trocken sagte: „Für euch vielleicht.“ – und damit andeutete, dass noch Schlimmeres kommen würde.

30.09.2025 Orks in Silberquell

Nach mehreren Tagen Reise erreichte die Gruppe erschöpft, aber froh über die Aussicht auf ein warmes Bett und gutes Essen, endlich wieder Klein Cre. Rasha suchte im Gildengebäude nach Aawaas und fand ihn schließlich im Dach-Wintergarten zwischen Akten und Pflanzen. Auf seine Nachfrage nach Briefen musste Aawaas bedauernd mitteilen, dass zwar alle versandt, aber noch keine Antworten eingetroffen seien.
Am nächsten Tag nahm die Gruppe einen neuen Auftrag an: Ein abgelegenes Bergdorf namens Silberquell bat um Hilfe gegen Orks. Nach einer beschwerlichen Reise durch das Gebirge erreichten sie das Dorf und begannen sofort, Informationen zu sammeln.
Darian fand den Bürgermeister, der sie herzlich empfing. In seinem großen Haus wohnte derzeit eine Heilerin, die kurz vor dem ersten Orkauftauchen ins Dorf gekommen war. Von ihm erfuhren sie, dass die Orks bisher niemanden getötet, sondern nur eingeschüchtert und Lebensmittel erpresst hatten. Einzelne Dorfbewohner wurden außerhalb des Dorfes überfallen und beraubt. Alle Angriffe kamen aus dem Norden.
Darian jedoch misstraute sowohl der Heilerin als auch dem Bürgermeister: Vor dessen Haus fand er merkwürdige Hufspuren, und seine sonst fertige Ernte war ohne ersichtlichen Grund verdorrt. Währenddessen befragte Raio den Stallburschen, Rasha den Feldwebel und einen Halbork-Schmied. Weitere Nachfragen bei Dorfbewohnern blieben ergebnislos – einzig erfuhr Rasha, dass es im Norden einen neuen Alarmposten gab.
Im Anschluss traf sich die Gruppe vor der Taverne, um ihre Erkenntnisse zu teilen und den nächsten Schritt zu planen.

23.09.2025 Konflikte und Rache

Nach dem Fall der ersten Schwester stellten Rasha und Raio sicher, dass die Rüstungen stillstanden, während die Runenklingen trauernd ihre gefallenen Kameraden umringten. Die Stimmung kippte, als Darian und Maeve den Saal wieder betraten: Ein Runenritter stürzte sich voller Zorn auf Darian und streckte ihn mit einem Doppelschlag nieder. Rasha wollte eingreifen, doch die Runenklinge parrierte seinen Angriff und Lorrakan stellte sich zwischen die Parteien und befahl, die Waffen zu senken.
Raio stabilisierte Darian, Tasha heilte ihn und schloss seine schweren Wunden. In der aufkommenden Diskussion gab Lorrakan dem Angriff keine Rechtfertigung, machte aber Darian für den Tod der Runenklinge verantwortlich, da er im Kampf geflohen sei. Rasha, der den Befehl befolgt und den Sieg errungen hatte, haderte mit diesem Urteil.
Draußen beerdigten die Runenklingen ihren Gefallenen. Währenddessen untersuchten Rasha und Maeve die Grabkammer weiter. Bald stießen auch Darian, Tasha und Raio dazu. Sie fanden ein seltsames Tattoo auf der Schwester und erkannten die Statue im Raum als Darstellung von Kjonn. Aus dem Tattoo zog Rasha eine kleine Schatulle hervor, die Maeve als Kjonns Abracadabracus identifizierte – ein Artefakt, das unbedeutende Gegenstände erschaffen konnte. Die Gruppe verbrannte den Körper der Schwester und behielt die Schatulle geheim, während die Runenklingen ratlos zurückblieben und sich schließlich getrennt auf den Heimweg machten.
Auf dem Rückweg entdeckte die Gruppe einen gefesselten Mann in Unterwäsche, belagert von einem abgemagerten Hund. Darian streckte das Tier ohne zu Zögern mit einen Feuerzauber nieder, und der Mann stellte sich als Maximilian vor. Sie versorgten ihn mit Nahrung, Kleidung, Wasser und sogar Gold, woraufhin er seinen Weg nach Eichental fortsetzte. Erst danach verriet Maeve, dass seine abgeschnittenen Finger das Zeichen eines ertappten Diebes seien.
Nach einigen Tagen kehrte die Gruppe erschöpft, aber mit neuem Wissen, nach Klein Cre zurück.

09.09.2025 Das Ende der Ersten

Nach dem gelösten Rätsel betrat die Gruppe mit den Runenklingen einen gewaltigen Saal. Am Ende versperrte eine schwarze magische Barriere den Durchgang, während vier große Maschinen um eine zentrale Plattform standen.
Beim ersten Kontakt mit der Barriere erwachten die Konstrukte – und mit ihnen eine gigantische Rüstung. Zehn Kämpfer warfen sich auf den Koloss, doch kaum ein Schlag zeigte Wirkung. Erst als Raio die magische Zufuhr zur Plattform kappte, offenbarte sich die Schwachstelle. Die Rüstung fiel – nur um sich in dutzende kleinere zu zersplittern, gespeist von den entladenen Energiespeichern.
Der Kampf drohte außer Kontrolle zu geraten. Lorrakan, der Anführer der Runenklingen, rief der Gruppe zu, sie solle in den hinteren Bereich vordringen und alle magischen Quellen vernichten. Darian verweigerte den Befehl und floh, während Raio und Rasha weiterstürmten.
Dort fanden sie eine groteske, halb verweste Frau – die erwachende Schwester. Ihre Magie war schwach, aber bereits wieder nutzbar. Rasha schlug sie zuerst, doch der finale Schlag kam von Raio: Mit eiserner Faust zerschmetterte er ihren Kopf – und die Schwester ging zu Boden, zusammen mit den Rüstungen, welche sich nicht mehr bewegten.

31.08.2025 (2) Der Champion von Kjonn

Auf dem Rückweg nach Klein Cre lagerte die Gruppe am Wegesrand. In der Nacht begann Meaves Seelenstein, den sie dem mutmaßlichen Warlock aus „Zum ruhenden Gaul“ abgenommen hatte, wieder zu pulsieren. Als sie ihn ins Feuer warf, färbten sich die Flammen lila und formten einen neunschwänzigen Fuchsgeist.
Das Wesen offenbarte ihr eine uralte Geschichte: Von Kjonns Halbgöttern, Odeleggs Brut und den sieben Schwestern – mächtig, grotesk und verflucht. Sie seien in ferner Vergangenheit versiegelt worden, doch durch das Öffnen eines alten Dungeons habe die Gruppe unbewusst das Siegel geschwächt. Eine der Schwestern beginne nun zu erwachen.
Der Fuchs stellte sich als Kjonn’s Champion vor. Er könne nicht eingreifen, ohne Odeleggs Champion zu wecken und damit vielleicht eine neue Götterdämmerung heraufzubeschwören. Stattdessen bat er die Gruppe, die Schwester im schwachen Zustand zu vernichten. Ein Wächter sei bereits von ihr bekehrt worden, und der mystische Orden der Runenklingen habe die Anomalie bemerkt.
Die Gruppe sollte sich den Runenklingen anschließen, ohne deren wahres Ziel zu verraten. In Klein Cre stießen sie tatsächlich auf die Ritter, die Unterstützung suchten. Nach Einkäufen bei Mel und anderen Händlern zogen sie los Richtung Süden.
Nach anderthalb Tagen erreichten sie den Ort: den Tresor der Versiegelung. Ein uraltes Rätsel versperrte den Zugang – doch die Gruppe löste es, und die Tore öffneten sich.

31.08.2025 (1) Der Geschmack von Rinde

Die Gruppe setzte ihre Nachforschungen im Dorf fort und erfuhr, dass Therel sich während seiner Ausbildung in Liadons Treff radikalisiert hatte. Seine Abneigung gegen Nicht-Elfen wurde so stark, dass er, als der Mensch Loras mit seiner Angebeteten ausging, einen Anschlag plante. Mithilfe einer seltenen Rinde und Druidenzaubern erschuf er eine Mischung, die Loras’ zwei Gefährten in Riesendachse verwandelte und Loras tötete. Doch unerwartet war auch seine Angebetete anwesend – sie starb ebenfalls. Von Schuld gequält floh Therel.

Inzwischen hatte Aeris Rasha in seiner Wildschweingestalt auf einem Karren mit zwei Pferden hergebracht. Mit den neuen Informationen konnte Valerion die Rinde so verändern, dass Rasha zurückverwandelt wurde – zumindest teilweise. Sein Körper war wieder der eines Tabaxi, doch der Kopf blieb der eines Wildschweins. Nur Therel selbst, der die genaue Zusammensetzung kannte, könnte dies wohl rückgängig machen.

Rasha war damit fast wieder er selbst, doch schwer gezeichnet: körperlich geschwächt, dehydriert und seelisch erschöpft von der langen Zeit als Tier. Mit der Belohnung für die Aufklärung brach die Gruppe schließlich mit Karren und Pferden zurück nach Klein Cre auf.

12.08.2025 Wespen & Eichhörnchen

Die Gruppe kämpfte sich erschöpft durch die Wüstengrenzregion, bis sie endlich den Weg nach Liadons Treff erreichte. Bei der Suche nach einem Schlafplatz nahm Raio Kontakt zu einigen Eichhörnchen auf, die ihm verrieten, dass die anderen „Eichelbringer“ bereits über die Ankunft der Gruppe informiert seien. Im Austausch für weitere Informationen versprach er ihnen einen ganzen Baum voller Eicheln.

Währenddessen war Darian, der am Vorabend als Erster eingeschlafen war, früh erwacht und allein spazieren gegangen. Die Gruppe suchte ihn besorgt, bis sie sich schließlich wiederfanden und gemeinsam den Waldpfad weitergingen. Dort gerieten sie jedoch in einen Hinterhalt: Riesenwespen und eine Dryade griffen an.

Nur mit Mühe überstanden sie den Kampf, bis Valerion Tíraniel eingriff und die Dryade aufhielt. Er nahm die Gruppe in sein Heim, wo seine Frau Nimrien Tíraniel sie versorgte, insbesondere die schwer verletzten Darian und Maeve.

Im anschließenden Gespräch offenbarte Valerion, dass er selbst der Auftraggeber sei – eine der ermordeten Personen war seine Tochter Aelindra Tíraniel. Dabei erwähnte er auch seinen ehemaligen Schüler: Therelion „Therel“, der offenbar eine Narren an Aelindra gefressen hatte.

29.07.2025 Flucht aus „Zum ruhenden Gaul“

Nach dem blutigen Ende im Anwesen Orlandos durchsuchte die Gruppe die Leichen – ohne nennenswerte Funde, bis Meave einen roten, matten Stein mit dunklen Adern bei dem mutmaßlichen Hexenmsiter entdeckte. Ihrem Traum folgend, verbrannte sie den Leichnam des Hexenmeisters.

Raio floh als erstes und sah nach dem Wildschwein. Das gefesselte Wildschwein wurde außerhalb der Stadt wiedergefunden, geschwächt und in miserablem Zustand, aber am Leben.

Die Sklavinnen kleideten sich auf Darians Befehl und begleiteten die Gruppe bei ihrer Flucht bis zum Markt. Doch als Söldner sie dort erkannten und sie zur Flucht aus der Stadt gezwungen wurden, blieben die Frauen zurück.

Erst einige Kilometer außerhalb und einen Zauber von Aeris konnten Sie entkommen. Aeris bot an, das Wildschwein zu holen und Karren + Pferde zu kaufen, während die anderen den Weg zu den Druiden nahe Liadons Treff fortsetzen sollten. Aeris begleitete sie noch ein Stück und erschuf Wasser für die Reise, er wolle mit einigen Tagen Verzögerung nachkommen.

In der zweiten Nacht wurden sie von einem arkanen Schützen überrascht. Meave wurde schwer verwundet und ging zu Boden, konnte jedoch im letzten Moment von Tasha mit Heilmagie gerettet werden. Als der Feind zu nahe kam, vernichtete Darian ihn in einem Sturm aus Chaos.

Die Reise geht weiter, erschöpft, verfolgt und mit dem Wissen, dass die Vorräte nun aufgebraucht sind.

15.07.2025 Die Rache des Darian

Die Gruppe entschloss sich, den Händler zur Rede zu stellen, doch Raio handelte impulsiv und griff dessen Assistenten an. Der Überfall schlug fehl: Raio ging schwer verletzt zu Boden, Maeve und Tasha wurden gefangen genommen.

Darian erschien allein und ohne Waffe. Um seine Gefährten zu retten, verhandelte er mit Orlando, dem Schönen – und bezahlte einen hohen Preis: Er verkaufte die beiden Straßendiebe in die Sklaverei und legte 50 Gold obendrauf. Als Gegenleistung erhielt er nur vage Hinweise: Der gesuchte Druide sei als Vogel über die Stadt hinweggeflogen, habe sie aber gemieden.

Gedemütigt zog sich die Gruppe zurück in die Taverne und schmiedete einen Plan zur Vergeltung. In der Nacht träumte Maeve von Blumen – und einem Gesicht im Stängel, das zu ihr sprach.

Am nächsten Tag griffen sie erneut an, nun unterstützt von Aeris. Elen Plain, ein mutmaßlicher Hexenmeister und Orlandos rechte Hand, verletzte Maeve schwer, doch Darian, getrieben von Zorn, erschlug beide ohne Gnade.

Was aus Orlandos Sklaven wird, bleibt vorerst ungewiss.

08.07.2025 Ein raues Pflaster

Das riesige Wildschwein war besiegt, doch sowohl der Druide als auch Rasha waren spurlos verschwunden. Raio berichtete, kurz vor dem Angriff gesehen zu haben, wie sich ein Mensch in das Tier verwandelt hatte – ob es Rasha oder der Druide war, blieb unklar.

Meave identifizierte den Zauber als eine Form von Polymorph, doch anders als üblich endete die Verwandlung nicht nach einer Stunde. Ohne Spuren oder Anhaltspunkte beschloss die Gruppe, die Händler wie geplant nach „Zum ruhenden Gaul“ zu eskortieren, und das Schwein mit zu nehmen.

Dort angekommen begann eine ziellose Suche nach dem Druiden, doch der Ort selbst war bereits Herausforderung genug: keine Wachen, überall Söldner, und die Gesellschaft gespalten zwischen Reichtum und Elend.

Raio und Tasha versuchten, in das Haus eines einflussreichen Händlers einzudringen, nachdem ein Mädchen ihnen mit einem Zaubertrick imponiert hatte. Gleichzeitig bemerkten Darian und Meave, dass zwei Kinder auffällig viel Geld bei sich hatten – Tashas Beutel war gestohlen worden.

Gerade als Raio sich einen Blick auf den Händler, einen weiteren Mann und drei nackte Elfinnen verschafft hatte, wurde er von Darian zurückgerufen. Die Gruppe konfrontierte die Kinder und beschloss, sie ihre Schuld durch Arbeit begleichen zu lassen – ein Teil der Münzen war im weichen Sand verloren.

17.06.2025 Der Druide am Wegesrand

Nach dem Spukhaus suchte die Gruppe die Familie in der Taverne auf, erhielt ihre Bezahlung – doch verschwieg man ihnen, dass Raio eine alte Uniform zerstört hatte.

In der Gilde ruhte sich die Gruppe ausgiebig aus, besonders Darian, der bei einem misslungenen Transport beinahe gestorben ist. Nach dem Zahlen der Gildenabgaben erhielten sie einen neuen Auftrag – die anderen Missionen waren bereits vergeben.

Aeris, ein Sturm-Kleriker und Genasi, trat an sie heran. Auch er hatte einen Auftrag: Eine Karawane begleiten, Richtung „Zum ruhenden Gaul“. Da beide Ziele auf derselben Route lagen, beschlossen sie, die Reise und Belohnung zu teilen.

Am zweiten Reisetag trafen sie auf einen Druiden aus Liadons Treff, der die Welt erkunden wollte. Überraschend geschickt in der Küche, verfeinerte er das Essen mit Pilzen, Wurzeln und Rinde – zur Freude der Gruppe.

Doch in der Nacht wurde die Ruhe jäh unterbrochen: Schreie hallten durch das Lager, und alles deutete darauf hin, dass Rasha sich in ein riesiges Wildschwein verwandelt hatte. Der Druide war verschwunden.

Das wilde Tier wurde überwältigt – doch die Fragen bleiben. Was ist mit Rasha geschehen?

15.06.2025 (2) Das verfluchte Anwesen

Die Gruppe nahm einen neuen Auftrag an: Ein angeblich verfluchtes Anwesen sollte untersucht werden, in dem es spuken soll. Die Familie, die dort lebt, bat um Hilfe.

Vor Ort öffnete Rasha die Tür mit einem Dietrich, doch das Haus wirkte zunächst gehoben und normal. Beim Erkunden begannen jedoch Gegenstände sich von selbst zu bewegen – Äpfel rollten, Vasen fielen, Kissen flogen.

Im Keller entdeckte Darian einen Geheimgang, den nicht einmal die Familie kannte. Dahinter verbarg sich eine alte Höhle mit gelagerten Kisten, einem Altar – und einer schrillen Stimme, die ihnen den Ausgang versperrte. Sie wollte „spielen“, bis zum Tod.

Die Stimme höhnte, beleidigte, und ließ immer mehr Gegenstände lebendig werden. Die Gruppe kämpfte gegen ein Seil, eine Mistgabel und eine Harfe – und wurde dabei beinahe vollständig ausgeschaltet.

Im letzten Moment erkannten Darian und Raio, dass eine rachsüchtige Seele in einem Knochenobjekt gebunden war. Als dieser zerbrach, endete der Spuk – und die Ruhe kehrte zurück.

15.06.2025 (1) Morde im Namen von Drepe

Die Gruppe setzte ihre Ermittlungen zur Mordserie in Klein Cre fort und entwickelte eine Theorie: Alle Opfer hatten gesellschaftlich geächtete Vergehen begangen, die jedoch kaum jemand kannte.

Ein weiteres Gespräch mit Taron bestätigte den Verdacht. Auch das zweite Opfer, ein Schriftgelehrter, hatte ein Geheimnis – eine uneheliche Tochter. Der Verdacht fiel auf Taron selbst oder die Leiterin des Hauses der Heilung, da beide über die Vergehen der Opfer teilweise Bescheid wussten.

Eine Beschattung blieb erfolglos, doch Rasha konnte Tarons Wohnort ausfindig machen. Die Gruppe beschloss, ihn in der Nacht zu beobachten, aus Sorge, er könnte das nächste Ziel sein. Doch Taron war bereits verschwunden – entführt.

Spuren eines Karrens führten vom Haus weg. Die Gruppe verfolgte sie und fand heraus, dass der Karren zu einem Kräuterhändler gehörte, der auch Dornenseilbei geliefert hatte. Die Leiterin bestätigte, dass dieser Händler seit wenigen Wochen mit dem Haus arbeitete und durch Patientengespräche Zugang zu vertraulichen Informationen gehört hatte.

Beim Haus des Händlers angekommen, stieß die Gruppe im Keller auf einen Hinterhalt. Inmitten magischer Dunkelheit entbrannte ein schwerer Kampf. Raio wurde erneut verletzt, doch der Händler wurde besiegt.

Er verweigerte die Aussage, doch Beweise zeigten: Er war ein verstoßener Drepe-Kultist, der bereits in Zan’Tasian gemordet hatte. Seine Taten sah er als rituelle Bestrafung und verehrte sie als blutige Rituale.

Die Gruppe übergab ihn der Stadtwache, erhielt ihre Belohnung – und als zusätzlichen Lohn: seinen Karren.

03.06.2025 Die Ermittlungen gehen weiter

Die Gruppe intensivierte ihre Ermittlungen zu den Morden in Klein Cre, mit besonderem Fokus auf das Haus der Heilung. Heiler Taron offenbarte, dass das erste Opfer unehelich schwanger war und dies geheim gehalten hatte.

Anschließend suchten sie die Unterkunft der Priesterinnen von Jordbruk auf, wo das dritte Opfer lebte. Dort entdeckten sie eine kleine Anpflanzung von Dornseilbei, einer seltenen Heilpflanze, die auch als Droge genutzt werden kann.

Die Gruppe vermutet nun, dass Mira Lenn, das dritte Opfer, möglicherweise gesegnete Heilpflanzen heimlich als Drogen verkauft hat. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

20.05.2025 Auf der Blutspur in klein Cre

Die Gruppe erhielt ihren Bronzerang von Aawass, der durch die Nachricht eines Großangriffs des Stormian Empire an der Ostküste stark unter Druck stand. Der Krieg ließ den Zustrom neuer Abenteurer sprunghaft ansteigen.

Trotz der Lage verfolgte die Gruppe weiter ihren Auftrag zur Mordserie in Klein Cre. Nach einem Gespräch mit der Wache führte die Spur ins Haus der Heilung. Dort entdeckten sie Widersprüche zwischen alten Behandlungsberichten und den aktuellen Obduktionsprotokollen.

Zwei der drei Opfer waren Patienten von Heiler Taron. In der Befragung gab er zu, bewusst Berichte verfälscht zu haben – um das erste Opfer zu schützen, das eine Ehebrecherin und heimlich schwanger war. Taron versuchte, das Kind unauffällig abzutreiben, um ihr gesellschaftliches Ende zu verhindern. Die Befragung ist noch nicht abgeschlossen.

Maeve vor Auge

13.05.2025 Das Ende des Anfangs

Nachdem Maeve den infernalen Text an der Steinwand übersetzt hatte, wurde ihr plötzlich schwarz vor Augen – in ihrem Geist erschien ein riesiges, gelbäugiges Auge, das sie stumm durchdrang, ehe sie wieder zu sich kam.
Verunsichert versuchte sie, das Amulett loszuwerden, doch es ließ sich nicht abnehmen – nicht einmal mit Rashas geschickter Dolchkunst.
Noch in der Kammer wurden sie von einer Skelett-Horde überrascht. Sair ging zu Boden, wurde aber von Raio und Darian gerettet. Kurz darauf fiel auch Raio, doch Maeve entfesselte eine Welle gezielter Eldritch Blasts und dezimierte die Gegner fast im Alleingang.
Nach einer kurzen Rast blieb der Text weiterhin ein Rätsel. Mit akrobatischem Geschick verließen Raio, Rasha und Sair die Ruine, während Maeve sich per Nebelschritt an die Oberfläche teleportierte.
Zurück beim Bauern und schließlich in der Gilde wurden sie beglückwünscht. Doch Sair, gezeichnet von der Nahtoderfahrung, kündigte an, die Gruppe zu verlassen.
Die übrigen Mitglieder beschlossen, sich als Nächstes der rätselhaften Mordserie in Klein Cre zu widmen.

22.04.2025 Die uralte Gruft

Die Gruppe machte sich auf den Weg zum Landbesitzer, dessen Arbeiter ein merkwürdiges Loch auf dem Feld entdeckt hatten. Ein schwefliger Geruch begleitete das erste Öffnen – der Gestank fauler Eier.

Das Loch entpuppte sich als uralte Grabstätte, viele Jahrhunderte alt. Doch ein Zauber lag auf dem Ort – mit jedem Schritt in die Tiefe erhoben sich Untote.

Die Gruppe kämpfte gegen Skelette und eine mächtigere Kreatur auf einem Thron. Raio ging zu Boden, konnte aber von Darian gerettet werden.

In der Tiefe fanden sie einen riesigen Knochen, eine schimmernde Perle und ein Amulett mit einem geborstenen Schädel. Letzteres öffnete eine versiegelte Tür.

Dahinter entdeckten sie einen infernalischen Text, den Maeve entschlüsseln konnte – ein dunkles Wissen offenbarte sich.

11.03.2025 Ein schöner Neuanfang

Eines Morgens beginnt die Reise in Klein Cre, als mehrere Abenteurer die Gilde aufsuchen, um aufgenommen zu werden. Jeder erfährt, dass die Aufnahme nur mit einem einfachen Gruppenauftrag möglich ist.

Die neue Gruppe ist bunt gemischt: Ein alter Mann mit weißem Haar, eine rothäutige Tieflingdame, drei Tabaxi – manche flink mit Messer oder Bogen, andere mit Bandagen und bloßen Fäusten – sowie ein menschlicher Seefahrer mit Turban und dunklem Bart.

Ihr Auftrag führt sie zu einer unterirdischen Grabruine, die bei Feldarbeiten entdeckt wurde. Die Aufgabe: Die Ruine von möglichen Gegnern oder Fallen zu sichern. Als Belohnung dürfen sie alles behalten, was sie dort finden.