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16.12.2025 Misstrauen und Liebe?

Die Gruppe kehrte erschöpft, aber erleichtert nach Silberquell zurĂŒck. Mitten in der Nacht wartete bereits das versammelte Dorf. Lyssandra hatte gemeinsam mit Hauptmann Elira Schildhain die Bewohner zusammengerufen und berichtete von einem Zwischenfall: WĂ€hrend die Abenteurer die Orks aufgehalten hatten, war ein SpĂ€her durchgekommen und hatte den BĂŒrgermeister schwer verletzt. Er lebte, war aber außer Gefecht. Elira hatte den Angreifer besiegt, Lyssandra ĂŒbernahm vorerst seine Aufgaben.
Trotz ausgezahlter Belohnung wuchs das Misstrauen, besonders bei Darian und Rasha. Sie bestanden darauf, die Orkleiche zu untersuchen und das Haus des BĂŒrgermeisters zu sehen. WĂ€hrend Darian mit einer Scheinuntersuchung ablenkte, durchsuchte Rasha das Haus und fand mehrere leere sowie eine volle Trankflasche. Danach zog sich die Gruppe zurĂŒck und teilte ihre Verdachtsmomente.
Darian entschloss sich, unter dem Vorwand eigener Verletzungen erneut ins Haus zu gehen. Dort platzte er in eine intime Situation zwischen Lyssandra und Elira. Nach einem peinlichen, angespannten Wortwechsel wurde er mit einem Trank hinausgeschickt, der sich zunÀchst als normaler Heiltrank erwies. Kurz darauf tauschte Rasha diesen unbemerkt gegen den anderen Trank aus, von dem Maeve spÀter feststellte, dass es sich um einen Verzauberungs- bzw. Charmtrank handelte.
Die Gruppe wollte den Trank testen und Darian trank diesen, doch er ĂŒberlistete sie und stĂŒrmte erneut hinein, als diese ihn festhalten wollten. Elira reagierte aggressiv, Lyssandra erkannte jedoch den Effekt und erklĂ€rte, sie forsche an TrĂ€nken zur ZĂ€hmung wilder Tiere und habe wohl versehentlich den falschen ausgegeben. Elira wusste davon und hĂ€tte den Trank freiwillig genommen. Maeve bestĂ€tigte, dass der BĂŒrgermeister zwar lebt, aber nicht ansprechbar ist.
Mit offenen Fragen zog sich die Gruppe in die Taverne zurĂŒck. Elira begleitete sie gemeinsam mit ihrem Stellvertreter, da Lyssandra der Gruppe nach den offenen Anschuldigungen misstraute. Eine endgĂŒltige KlĂ€rung wurde auf den nĂ€chsten Tag vertagt, wenn die Wirkung der TrĂ€nke nachgelassen haben sollte.

18.11.2025 Hinterhalt auf Orks

Die Gruppe beriet ihr weiteres Vorgehen: Der Alarmposten war gesichert, doch Darian warnte, dass mehr Orks kommen wĂŒrden, wenn ihre SpĂ€her nicht zurĂŒckkehren. Also versteckten sie die Leichen, suchten sich ein verborgenes Lager und legten sich auf die Lauer.
Varis schickte seine Kameradin Ragnar zurĂŒck ins Dorf, um Bericht zu erstatten. SpĂ€ter erschien die KrĂ€uterfrau mit Wasser und zwei HeiltrĂ€nken – eine kurze, hilfreiche Pause vor der kommenden Nacht.
Stunden vergingen, bis eine fliegende Kreatur am Nachthimmel zu sehen war, ohne dass man sie genau erkennen konnte. Die Gruppe erneuerte ihre Alarmzauber und versuchte zu schlafen.
Meave wurde schließlich durch ihren mentalen Alarm geweckt und rĂŒttelte nur Darian wach. Kurz darauf löste eine grĂ¶ĂŸere Orkgruppe Tashas akustischen Alarm aus – mitten unter ihnen ein deutlich stĂ€rkerer AnfĂŒhrer. Darian reagierte sofort und ließ zwei dröhnende Shatter-Zauber detonieren, die mehrere Orks zermalmten.
Meave konzentrierte ihre Eldritch Blasts auf den AnfĂŒhrer, wĂ€hrend der Rest der Gruppe – nun ebenfalls wachgerĂŒttelt – in den Hinterhalt einstieg. Der Kampf war kurz, heftig und endete mit Rashas Klinge, als er dem AnfĂŒhrer den Kopf abschlug.
Nach einer schnellen Untersuchung der Leichen machte sich die Gruppe auf den RĂŒckweg nach Silberquell – der Angriff war abgewehrt, und somit die Gefahr fĂŒr das Dorf gebannt.

21.10.2025 UnzĂŒchtiges Verhalten und Ziegen

Vor der Taverne tauschte die Gruppe ihre Erkenntnisse aus und beschloss, sich erst einmal eine warme Mahlzeit zu gönnen. Die Schankfrau schickte sie jedoch zurĂŒck, sie sollten zuerst den Staub von den Schuhen klopfen. Nach einem kleinen Zusammenstoß zwischen Darian und Maeve bestellten alle Linseneintopf – das einzige, was es noch gab. Wegen der Orks sei alles Fleisch knapp, erklĂ€rte die Wirtin entschuldigend. Auf Nachfrage erzĂ€hlte sie, dass in Silberquell selten etwas Ungewöhnliches geschehe, doch Nilo, der Stallbursche, könne die Heilerin offenbar nicht leiden.
Da Darian ohnehin Verdacht schöpfte, suchte die Gruppe den Stall auf. Nilo war anfangs schweigsam, doch als Darian ihn unter Druck setzte, brach er zusammen: Die Heilerin sei eines Nachts plötzlich im Stall erschienen, habe sich halb entkleidet und ihn unsittlich berĂŒhrt. Er war geflohen und gestand beschĂ€mt, dass er kein Interesse an Frauen habe und sich seitdem schmutzig fĂŒhle.
WĂ€hrenddessen untersuchte Raio die AusgrabungsstĂ€tte erneut, konnte aber den Gelehrten Professor Quill nicht finden – stattdessen weckte er versehentlich die Frau Hauptmann der Wache, die ihm versprach, ihn am Abend zu empfangen. Zusammen mit Rasha suchte er daraufhin den Feldwebel auf, wĂ€hrend Maeve und Tasha im Hintergrund blieben. Sie vereinbarten, den nördlichen Alarmposten zu besuchen, wo zwei Wachen stationiert seien. Rasha machte sich mit Rationen bereits auf den Weg, die anderen wollten Darian holen.
Dieser wurde schließlich auf einem Felsen entdeckt – meditierend, wĂ€hrend eine Ziege an seinem Ohr knabberte. Nach zwei gezielten Steinen von Maeve und Raio und einer kurzen Diskussion machten sie sich gemeinsam auf den Weg.
Am Alarmposten traf Rasha auf einen Halbelf, der ein trauriges Lied sang. Er gestand, nicht zu glauben, dass er diesen Auftrag ĂŒberleben wĂŒrde, und kĂ€mpfe nur fĂŒr sein Dorf und seine Schwester. Rasha verstand ihn – und erzĂ€hlte im Gegenzug, wie er zu seinem Wildschweinkopf kam.
Als der Rest der Gruppe eintraf, sprachen Darian und Raio mit den beiden Wachen, wĂ€hrend Rasha die Umgebung untersuchte. Vertieft in die Spuren bemerkte er zu spĂ€t, wie drei Orks direkt auf sie zusteuerten – die ersten seit Tagen. Ein kurzer, entschlossener Kampf entbrannte, der schnell zugunsten der Gruppe entschieden war. Beeindruckt von ihrer StĂ€rke starrten die Alarmposten die Helden an, bis Darian trocken sagte: „FĂŒr euch vielleicht.“ – und damit andeutete, dass noch Schlimmeres kommen wĂŒrde.

30.09.2025 Orks in Silberquell

Nach mehreren Tagen Reise erreichte die Gruppe erschöpft, aber froh ĂŒber die Aussicht auf ein warmes Bett und gutes Essen, endlich wieder Klein Cre. Rasha suchte im GildengebĂ€ude nach Aawaas und fand ihn schließlich im Dach-Wintergarten zwischen Akten und Pflanzen. Auf seine Nachfrage nach Briefen musste Aawaas bedauernd mitteilen, dass zwar alle versandt, aber noch keine Antworten eingetroffen seien.
Am nÀchsten Tag nahm die Gruppe einen neuen Auftrag an: Ein abgelegenes Bergdorf namens Silberquell bat um Hilfe gegen Orks. Nach einer beschwerlichen Reise durch das Gebirge erreichten sie das Dorf und begannen sofort, Informationen zu sammeln.
Darian fand den BĂŒrgermeister, der sie herzlich empfing. In seinem großen Haus wohnte derzeit eine Heilerin, die kurz vor dem ersten Orkauftauchen ins Dorf gekommen war. Von ihm erfuhren sie, dass die Orks bisher niemanden getötet, sondern nur eingeschĂŒchtert und Lebensmittel erpresst hatten. Einzelne Dorfbewohner wurden außerhalb des Dorfes ĂŒberfallen und beraubt. Alle Angriffe kamen aus dem Norden.
Darian jedoch misstraute sowohl der Heilerin als auch dem BĂŒrgermeister: Vor dessen Haus fand er merkwĂŒrdige Hufspuren, und seine sonst fertige Ernte war ohne ersichtlichen Grund verdorrt. WĂ€hrenddessen befragte Raio den Stallburschen, Rasha den Feldwebel und einen Halbork-Schmied. Weitere Nachfragen bei Dorfbewohnern blieben ergebnislos – einzig erfuhr Rasha, dass es im Norden einen neuen Alarmposten gab.
Im Anschluss traf sich die Gruppe vor der Taverne, um ihre Erkenntnisse zu teilen und den nÀchsten Schritt zu planen.

23.09.2025 Konflikte und Rache

Nach dem Fall der ersten Schwester stellten Rasha und Raio sicher, dass die RĂŒstungen stillstanden, wĂ€hrend die Runenklingen trauernd ihre gefallenen Kameraden umringten. Die Stimmung kippte, als Darian und Maeve den Saal wieder betraten: Ein Runenritter stĂŒrzte sich voller Zorn auf Darian und streckte ihn mit einem Doppelschlag nieder. Rasha wollte eingreifen, doch die Runenklinge parrierte seinen Angriff und Lorrakan stellte sich zwischen die Parteien und befahl, die Waffen zu senken.
Raio stabilisierte Darian, Tasha heilte ihn und schloss seine schweren Wunden. In der aufkommenden Diskussion gab Lorrakan dem Angriff keine Rechtfertigung, machte aber Darian fĂŒr den Tod der Runenklinge verantwortlich, da er im Kampf geflohen sei. Rasha, der den Befehl befolgt und den Sieg errungen hatte, haderte mit diesem Urteil.
Draußen beerdigten die Runenklingen ihren Gefallenen. WĂ€hrenddessen untersuchten Rasha und Maeve die Grabkammer weiter. Bald stießen auch Darian, Tasha und Raio dazu. Sie fanden ein seltsames Tattoo auf der Schwester und erkannten die Statue im Raum als Darstellung von Kjonn. Aus dem Tattoo zog Rasha eine kleine Schatulle hervor, die Maeve als Kjonns Abracadabracus identifizierte – ein Artefakt, das unbedeutende GegenstĂ€nde erschaffen konnte. Die Gruppe verbrannte den Körper der Schwester und behielt die Schatulle geheim, wĂ€hrend die Runenklingen ratlos zurĂŒckblieben und sich schließlich getrennt auf den Heimweg machten.
Auf dem RĂŒckweg entdeckte die Gruppe einen gefesselten Mann in UnterwĂ€sche, belagert von einem abgemagerten Hund. Darian streckte das Tier ohne zu Zögern mit einen Feuerzauber nieder, und der Mann stellte sich als Maximilian vor. Sie versorgten ihn mit Nahrung, Kleidung, Wasser und sogar Gold, woraufhin er seinen Weg nach Eichental fortsetzte. Erst danach verriet Maeve, dass seine abgeschnittenen Finger das Zeichen eines ertappten Diebes seien.
Nach einigen Tagen kehrte die Gruppe erschöpft, aber mit neuem Wissen, nach Klein Cre zurĂŒck.

09.09.2025 Das Ende der Ersten

Nach dem gelösten RĂ€tsel betrat die Gruppe mit den Runenklingen einen gewaltigen Saal. Am Ende versperrte eine schwarze magische Barriere den Durchgang, wĂ€hrend vier große Maschinen um eine zentrale Plattform standen.
Beim ersten Kontakt mit der Barriere erwachten die Konstrukte – und mit ihnen eine gigantische RĂŒstung. Zehn KĂ€mpfer warfen sich auf den Koloss, doch kaum ein Schlag zeigte Wirkung. Erst als Raio die magische Zufuhr zur Plattform kappte, offenbarte sich die Schwachstelle. Die RĂŒstung fiel – nur um sich in dutzende kleinere zu zersplittern, gespeist von den entladenen Energiespeichern.
Der Kampf drohte außer Kontrolle zu geraten. Lorrakan, der AnfĂŒhrer der Runenklingen, rief der Gruppe zu, sie solle in den hinteren Bereich vordringen und alle magischen Quellen vernichten. Darian verweigerte den Befehl und floh, wĂ€hrend Raio und Rasha weiterstĂŒrmten.
Dort fanden sie eine groteske, halb verweste Frau – die erwachende Schwester. Ihre Magie war schwach, aber bereits wieder nutzbar. Rasha schlug sie zuerst, doch der finale Schlag kam von Raio: Mit eiserner Faust zerschmetterte er ihren Kopf – und die Schwester ging zu Boden, zusammen mit den RĂŒstungen, welche sich nicht mehr bewegten.

31.08.2025 (2) Der Champion von Kjonn

Auf dem RĂŒckweg nach Klein Cre lagerte die Gruppe am Wegesrand. In der Nacht begann Meaves Seelenstein, den sie dem mutmaßlichen Warlock aus „Zum ruhenden Gaul“ abgenommen hatte, wieder zu pulsieren. Als sie ihn ins Feuer warf, fĂ€rbten sich die Flammen lila und formten einen neunschwĂ€nzigen Fuchsgeist.
Das Wesen offenbarte ihr eine uralte Geschichte: Von Kjonns Halbgöttern, Odeleggs Brut und den sieben Schwestern – mĂ€chtig, grotesk und verflucht. Sie seien in ferner Vergangenheit versiegelt worden, doch durch das Öffnen eines alten Dungeons habe die Gruppe unbewusst das Siegel geschwĂ€cht. Eine der Schwestern beginne nun zu erwachen.
Der Fuchs stellte sich als Kjonn’s Champion vor. Er könne nicht eingreifen, ohne Odeleggs Champion zu wecken und damit vielleicht eine neue GötterdĂ€mmerung heraufzubeschwören. Stattdessen bat er die Gruppe, die Schwester im schwachen Zustand zu vernichten. Ein WĂ€chter sei bereits von ihr bekehrt worden, und der mystische Orden der Runenklingen habe die Anomalie bemerkt.
Die Gruppe sollte sich den Runenklingen anschließen, ohne deren wahres Ziel zu verraten. In Klein Cre stießen sie tatsĂ€chlich auf die Ritter, die UnterstĂŒtzung suchten. Nach EinkĂ€ufen bei Mel und anderen HĂ€ndlern zogen sie los Richtung SĂŒden.
Nach anderthalb Tagen erreichten sie den Ort: den Tresor der Versiegelung. Ein uraltes RĂ€tsel versperrte den Zugang – doch die Gruppe löste es, und die Tore öffneten sich.

31.08.2025 (1) Der Geschmack von Rinde

Die Gruppe setzte ihre Nachforschungen im Dorf fort und erfuhr, dass Therel sich wĂ€hrend seiner Ausbildung in Liadons Treff radikalisiert hatte. Seine Abneigung gegen Nicht-Elfen wurde so stark, dass er, als der Mensch Loras mit seiner Angebeteten ausging, einen Anschlag plante. Mithilfe einer seltenen Rinde und Druidenzaubern erschuf er eine Mischung, die Loras’ zwei GefĂ€hrten in Riesendachse verwandelte und Loras tötete. Doch unerwartet war auch seine Angebetete anwesend – sie starb ebenfalls. Von Schuld gequĂ€lt floh Therel.

Inzwischen hatte Aeris Rasha in seiner Wildschweingestalt auf einem Karren mit zwei Pferden hergebracht. Mit den neuen Informationen konnte Valerion die Rinde so verĂ€ndern, dass Rasha zurĂŒckverwandelt wurde – zumindest teilweise. Sein Körper war wieder der eines Tabaxi, doch der Kopf blieb der eines Wildschweins. Nur Therel selbst, der die genaue Zusammensetzung kannte, könnte dies wohl rĂŒckgĂ€ngig machen.

Rasha war damit fast wieder er selbst, doch schwer gezeichnet: körperlich geschwĂ€cht, dehydriert und seelisch erschöpft von der langen Zeit als Tier. Mit der Belohnung fĂŒr die AufklĂ€rung brach die Gruppe schließlich mit Karren und Pferden zurĂŒck nach Klein Cre auf.

12.08.2025 Wespen & Eichhörnchen

Die Gruppe kĂ€mpfte sich erschöpft durch die WĂŒstengrenzregion, bis sie endlich den Weg nach Liadons Treff erreichte. Bei der Suche nach einem Schlafplatz nahm Raio Kontakt zu einigen Eichhörnchen auf, die ihm verrieten, dass die anderen „Eichelbringer“ bereits ĂŒber die Ankunft der Gruppe informiert seien. Im Austausch fĂŒr weitere Informationen versprach er ihnen einen ganzen Baum voller Eicheln.

WĂ€hrenddessen war Darian, der am Vorabend als Erster eingeschlafen war, frĂŒh erwacht und allein spazieren gegangen. Die Gruppe suchte ihn besorgt, bis sie sich schließlich wiederfanden und gemeinsam den Waldpfad weitergingen. Dort gerieten sie jedoch in einen Hinterhalt: Riesenwespen und eine Dryade griffen an.

Nur mit MĂŒhe ĂŒberstanden sie den Kampf, bis Valerion TĂ­raniel eingriff und die Dryade aufhielt. Er nahm die Gruppe in sein Heim, wo seine Frau Nimrien TĂ­raniel sie versorgte, insbesondere die schwer verletzten Darian und Maeve.

Im anschließenden GesprĂ€ch offenbarte Valerion, dass er selbst der Auftraggeber sei – eine der ermordeten Personen war seine Tochter Aelindra TĂ­raniel. Dabei erwĂ€hnte er auch seinen ehemaligen SchĂŒler: Therelion „Therel“, der offenbar eine Narren an Aelindra gefressen hatte.

29.07.2025 Flucht aus „Zum ruhenden Gaul“

Nach dem blutigen Ende im Anwesen Orlandos durchsuchte die Gruppe die Leichen – ohne nennenswerte Funde, bis Meave einen roten, matten Stein mit dunklen Adern bei dem mutmaßlichen Hexenmsiter entdeckte. Ihrem Traum folgend, verbrannte sie den Leichnam des Hexenmeisters.

Raio floh als erstes und sah nach dem Wildschwein. Das gefesselte Wildschwein wurde außerhalb der Stadt wiedergefunden, geschwĂ€cht und in miserablem Zustand, aber am Leben.

Die Sklavinnen kleideten sich auf Darians Befehl und begleiteten die Gruppe bei ihrer Flucht bis zum Markt. Doch als Söldner sie dort erkannten und sie zur Flucht aus der Stadt gezwungen wurden, blieben die Frauen zurĂŒck.

Erst einige Kilometer außerhalb und einen Zauber von Aeris konnten Sie entkommen. Aeris bot an, das Wildschwein zu holen und Karren + Pferde zu kaufen, wĂ€hrend die anderen den Weg zu den Druiden nahe Liadons Treff fortsetzen sollten. Aeris begleitete sie noch ein StĂŒck und erschuf Wasser fĂŒr die Reise, er wolle mit einigen Tagen Verzögerung nachkommen.

In der zweiten Nacht wurden sie von einem arkanen SchĂŒtzen ĂŒberrascht. Meave wurde schwer verwundet und ging zu Boden, konnte jedoch im letzten Moment von Tasha mit Heilmagie gerettet werden. Als der Feind zu nahe kam, vernichtete Darian ihn in einem Sturm aus Chaos.

Die Reise geht weiter, erschöpft, verfolgt und mit dem Wissen, dass die VorrÀte nun aufgebraucht sind.

15.07.2025 Die Rache des Darian

Die Gruppe entschloss sich, den HĂ€ndler zur Rede zu stellen, doch Raio handelte impulsiv und griff dessen Assistenten an. Der Überfall schlug fehl: Raio ging schwer verletzt zu Boden, Maeve und Tasha wurden gefangen genommen.

Darian erschien allein und ohne Waffe. Um seine GefĂ€hrten zu retten, verhandelte er mit Orlando, dem Schönen – und bezahlte einen hohen Preis: Er verkaufte die beiden Straßendiebe in die Sklaverei und legte 50 Gold obendrauf. Als Gegenleistung erhielt er nur vage Hinweise: Der gesuchte Druide sei als Vogel ĂŒber die Stadt hinweggeflogen, habe sie aber gemieden.

GedemĂŒtigt zog sich die Gruppe zurĂŒck in die Taverne und schmiedete einen Plan zur Vergeltung. In der Nacht trĂ€umte Maeve von Blumen – und einem Gesicht im StĂ€ngel, das zu ihr sprach.

Am nĂ€chsten Tag griffen sie erneut an, nun unterstĂŒtzt von Aeris. Elen Plain, ein mutmaßlicher Hexenmeister und Orlandos rechte Hand, verletzte Maeve schwer, doch Darian, getrieben von Zorn, erschlug beide ohne Gnade.

Was aus Orlandos Sklaven wird, bleibt vorerst ungewiss.

08.07.2025 Ein raues Pflaster

Das riesige Wildschwein war besiegt, doch sowohl der Druide als auch Rasha waren spurlos verschwunden. Raio berichtete, kurz vor dem Angriff gesehen zu haben, wie sich ein Mensch in das Tier verwandelt hatte – ob es Rasha oder der Druide war, blieb unklar.

Meave identifizierte den Zauber als eine Form von Polymorph, doch anders als ĂŒblich endete die Verwandlung nicht nach einer Stunde. Ohne Spuren oder Anhaltspunkte beschloss die Gruppe, die HĂ€ndler wie geplant nach „Zum ruhenden Gaul“ zu eskortieren, und das Schwein mit zu nehmen.

Dort angekommen begann eine ziellose Suche nach dem Druiden, doch der Ort selbst war bereits Herausforderung genug: keine Wachen, ĂŒberall Söldner, und die Gesellschaft gespalten zwischen Reichtum und Elend.

Raio und Tasha versuchten, in das Haus eines einflussreichen HĂ€ndlers einzudringen, nachdem ein MĂ€dchen ihnen mit einem Zaubertrick imponiert hatte. Gleichzeitig bemerkten Darian und Meave, dass zwei Kinder auffĂ€llig viel Geld bei sich hatten – Tashas Beutel war gestohlen worden.

Gerade als Raio sich einen Blick auf den HĂ€ndler, einen weiteren Mann und drei nackte Elfinnen verschafft hatte, wurde er von Darian zurĂŒckgerufen. Die Gruppe konfrontierte die Kinder und beschloss, sie ihre Schuld durch Arbeit begleichen zu lassen – ein Teil der MĂŒnzen war im weichen Sand verloren.

17.06.2025 Der Druide am Wegesrand

Nach dem Spukhaus suchte die Gruppe die Familie in der Taverne auf, erhielt ihre Bezahlung – doch verschwieg man ihnen, dass Raio eine alte Uniform zerstört hatte.

In der Gilde ruhte sich die Gruppe ausgiebig aus, besonders Darian, der bei einem misslungenen Transport beinahe gestorben ist. Nach dem Zahlen der Gildenabgaben erhielten sie einen neuen Auftrag – die anderen Missionen waren bereits vergeben.

Aeris, ein Sturm-Kleriker und Genasi, trat an sie heran. Auch er hatte einen Auftrag: Eine Karawane begleiten, Richtung „Zum ruhenden Gaul“. Da beide Ziele auf derselben Route lagen, beschlossen sie, die Reise und Belohnung zu teilen.

Am zweiten Reisetag trafen sie auf einen Druiden aus Liadons Treff, der die Welt erkunden wollte. Überraschend geschickt in der KĂŒche, verfeinerte er das Essen mit Pilzen, Wurzeln und Rinde – zur Freude der Gruppe.

Doch in der Nacht wurde die Ruhe jÀh unterbrochen: Schreie hallten durch das Lager, und alles deutete darauf hin, dass Rasha sich in ein riesiges Wildschwein verwandelt hatte. Der Druide war verschwunden.

Das wilde Tier wurde ĂŒberwĂ€ltigt – doch die Fragen bleiben. Was ist mit Rasha geschehen?

15.06.2025 (2) Das verfluchte Anwesen

Die Gruppe nahm einen neuen Auftrag an: Ein angeblich verfluchtes Anwesen sollte untersucht werden, in dem es spuken soll. Die Familie, die dort lebt, bat um Hilfe.

Vor Ort öffnete Rasha die TĂŒr mit einem Dietrich, doch das Haus wirkte zunĂ€chst gehoben und normal. Beim Erkunden begannen jedoch GegenstĂ€nde sich von selbst zu bewegen – Äpfel rollten, Vasen fielen, Kissen flogen.

Im Keller entdeckte Darian einen Geheimgang, den nicht einmal die Familie kannte. Dahinter verbarg sich eine alte Höhle mit gelagerten Kisten, einem Altar – und einer schrillen Stimme, die ihnen den Ausgang versperrte. Sie wollte „spielen“, bis zum Tod.

Die Stimme höhnte, beleidigte, und ließ immer mehr GegenstĂ€nde lebendig werden. Die Gruppe kĂ€mpfte gegen ein Seil, eine Mistgabel und eine Harfe – und wurde dabei beinahe vollstĂ€ndig ausgeschaltet.

Im letzten Moment erkannten Darian und Raio, dass eine rachsĂŒchtige Seele in einem Knochenobjekt gebunden war. Als dieser zerbrach, endete der Spuk – und die Ruhe kehrte zurĂŒck.

15.06.2025 (1) Morde im Namen von Drepe

Die Gruppe setzte ihre Ermittlungen zur Mordserie in Klein Cre fort und entwickelte eine Theorie: Alle Opfer hatten gesellschaftlich geÀchtete Vergehen begangen, die jedoch kaum jemand kannte.

Ein weiteres GesprĂ€ch mit Taron bestĂ€tigte den Verdacht. Auch das zweite Opfer, ein Schriftgelehrter, hatte ein Geheimnis – eine uneheliche Tochter. Der Verdacht fiel auf Taron selbst oder die Leiterin des Hauses der Heilung, da beide ĂŒber die Vergehen der Opfer teilweise Bescheid wussten.

Eine Beschattung blieb erfolglos, doch Rasha konnte Tarons Wohnort ausfindig machen. Die Gruppe beschloss, ihn in der Nacht zu beobachten, aus Sorge, er könnte das nĂ€chste Ziel sein. Doch Taron war bereits verschwunden – entfĂŒhrt.

Spuren eines Karrens fĂŒhrten vom Haus weg. Die Gruppe verfolgte sie und fand heraus, dass der Karren zu einem KrĂ€uterhĂ€ndler gehörte, der auch Dornenseilbei geliefert hatte. Die Leiterin bestĂ€tigte, dass dieser HĂ€ndler seit wenigen Wochen mit dem Haus arbeitete und durch PatientengesprĂ€che Zugang zu vertraulichen Informationen gehört hatte.

Beim Haus des HĂ€ndlers angekommen, stieß die Gruppe im Keller auf einen Hinterhalt. Inmitten magischer Dunkelheit entbrannte ein schwerer Kampf. Raio wurde erneut verletzt, doch der HĂ€ndler wurde besiegt.

Er verweigerte die Aussage, doch Beweise zeigten: Er war ein verstoßener Drepe-Kultist, der bereits in Zan’Tasian gemordet hatte. Seine Taten sah er als rituelle Bestrafung und verehrte sie als blutige Rituale.

Die Gruppe ĂŒbergab ihn der Stadtwache, erhielt ihre Belohnung – und als zusĂ€tzlichen Lohn: seinen Karren.

03.06.2025 Die Ermittlungen gehen weiter

Die Gruppe intensivierte ihre Ermittlungen zu den Morden in Klein Cre, mit besonderem Fokus auf das Haus der Heilung. Heiler Taron offenbarte, dass das erste Opfer unehelich schwanger war und dies geheim gehalten hatte.

Anschließend suchten sie die Unterkunft der Priesterinnen von Jordbruk auf, wo das dritte Opfer lebte. Dort entdeckten sie eine kleine Anpflanzung von Dornseilbei, einer seltenen Heilpflanze, die auch als Droge genutzt werden kann.

Die Gruppe vermutet nun, dass Mira Lenn, das dritte Opfer, möglicherweise gesegnete Heilpflanzen heimlich als Drogen verkauft hat. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

20.05.2025 Auf der Blutspur in klein Cre

Die Gruppe erhielt ihren Bronzerang von Aawass, der durch die Nachricht eines Großangriffs des Stormian Empire an der OstkĂŒste stark unter Druck stand. Der Krieg ließ den Zustrom neuer Abenteurer sprunghaft ansteigen.

Trotz der Lage verfolgte die Gruppe weiter ihren Auftrag zur Mordserie in Klein Cre. Nach einem GesprĂ€ch mit der Wache fĂŒhrte die Spur ins Haus der Heilung. Dort entdeckten sie WidersprĂŒche zwischen alten Behandlungsberichten und den aktuellen Obduktionsprotokollen.

Zwei der drei Opfer waren Patienten von Heiler Taron. In der Befragung gab er zu, bewusst Berichte verfĂ€lscht zu haben – um das erste Opfer zu schĂŒtzen, das eine Ehebrecherin und heimlich schwanger war. Taron versuchte, das Kind unauffĂ€llig abzutreiben, um ihr gesellschaftliches Ende zu verhindern. Die Befragung ist noch nicht abgeschlossen.

Maeve vor Auge

13.05.2025 Das Ende des Anfangs

Nachdem Maeve den infernalen Text an der Steinwand ĂŒbersetzt hatte, wurde ihr plötzlich schwarz vor Augen – in ihrem Geist erschien ein riesiges, gelbĂ€ugiges Auge, das sie stumm durchdrang, ehe sie wieder zu sich kam.
Verunsichert versuchte sie, das Amulett loszuwerden, doch es ließ sich nicht abnehmen – nicht einmal mit Rashas geschickter Dolchkunst.
Noch in der Kammer wurden sie von einer Skelett-Horde ĂŒberrascht. Sair ging zu Boden, wurde aber von Raio und Darian gerettet. Kurz darauf fiel auch Raio, doch Maeve entfesselte eine Welle gezielter Eldritch Blasts und dezimierte die Gegner fast im Alleingang.
Nach einer kurzen Rast blieb der Text weiterhin ein RĂ€tsel. Mit akrobatischem Geschick verließen Raio, Rasha und Sair die Ruine, wĂ€hrend Maeve sich per Nebelschritt an die OberflĂ€che teleportierte.
ZurĂŒck beim Bauern und schließlich in der Gilde wurden sie beglĂŒckwĂŒnscht. Doch Sair, gezeichnet von der Nahtoderfahrung, kĂŒndigte an, die Gruppe zu verlassen.
Die ĂŒbrigen Mitglieder beschlossen, sich als NĂ€chstes der rĂ€tselhaften Mordserie in Klein Cre zu widmen.

22.04.2025 Die uralte Gruft

Die Gruppe machte sich auf den Weg zum Landbesitzer, dessen Arbeiter ein merkwĂŒrdiges Loch auf dem Feld entdeckt hatten. Ein schwefliger Geruch begleitete das erste Öffnen – der Gestank fauler Eier.

Das Loch entpuppte sich als uralte GrabstĂ€tte, viele Jahrhunderte alt. Doch ein Zauber lag auf dem Ort – mit jedem Schritt in die Tiefe erhoben sich Untote.

Die Gruppe kÀmpfte gegen Skelette und eine mÀchtigere Kreatur auf einem Thron. Raio ging zu Boden, konnte aber von Darian gerettet werden.

In der Tiefe fanden sie einen riesigen Knochen, eine schimmernde Perle und ein Amulett mit einem geborstenen SchĂ€del. Letzteres öffnete eine versiegelte TĂŒr.

Dahinter entdeckten sie einen infernalischen Text, den Maeve entschlĂŒsseln konnte – ein dunkles Wissen offenbarte sich.

11.03.2025 Ein schöner Neuanfang

Eines Morgens beginnt die Reise in Klein Cre, als mehrere Abenteurer die Gilde aufsuchen, um aufgenommen zu werden. Jeder erfÀhrt, dass die Aufnahme nur mit einem einfachen Gruppenauftrag möglich ist.

Die neue Gruppe ist bunt gemischt: Ein alter Mann mit weißem Haar, eine rothĂ€utige Tieflingdame, drei Tabaxi – manche flink mit Messer oder Bogen, andere mit Bandagen und bloßen FĂ€usten – sowie ein menschlicher Seefahrer mit Turban und dunklem Bart.

Ihr Auftrag fĂŒhrt sie zu einer unterirdischen Grabruine, die bei Feldarbeiten entdeckt wurde. Die Aufgabe: Die Ruine von möglichen Gegnern oder Fallen zu sichern. Als Belohnung dĂŒrfen sie alles behalten, was sie dort finden.